#14 can’t stand to be so dead behind the eyes

Ich hab vor längerer Zeit mal einen Satz geschrieben, der mir häufig in den Kopf kommt:

„Aber ich will nicht getrunken werden, ich möchte trinken.“

Was ich damals geschrieben hatte, war eine eher undurchdachte Teemetapher. So quasi, Menschen sind Tee, und wir trinken einander, und manchmal verschütten wir uns, und meistens verlieren wir nur an Farbe und Inhalt, bevor wir irgendwann austrocknen wie vergessenes Fallobst.

Ich möchte immer noch trinken, und ich möchte weiterhin nicht getrunken werden. Es ist nicht mehr viel übrig; nicht, weil sich jeder bedient hätte, sondern weil ich zu langsam nachkoche und Flüssigkeiten weiterhin die Angewohnheit haben, zu verdunsten. Es dauert also ggf. gar nicht mehr so lange bis ich meine Einzelteile als asiatisches Trockenobst bei Aldi anbieten kann. Was die ganze Zeit der Plan war. Unterstützt mich bei Kickstarter. Kannibalismus ist das neue Schwarz.

 – Patricia, in Freilandhaltung aufgewachsen,
BIO Gütesiegel A,
auf Wunsch auch lactosefrei

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#12 but the fire is coming

Ich habe gerade einen Textpost gesehen, der mich nachdenklich gemacht hat.

Es hieß dort ungefähr, „Schande auf die, die sagen, ich sollte allen ‚meiner Selbst wegen‘ vergeben. Ich hab hart für diese Wut gearbeitet. Ich habe hart dafür gearbeitet, mich selbst genug zu lieben, damit ich sie hassen kann,“ woraufhin eine andere Person ergänzt hat, dass es für viele Leute kein Akt der inneren Heilung ist, den Menschen zu vergeben, die sie verletzt haben, weil sie das bereits ihr Leben lang getan haben. Für diese Menschen ist es vielleicht viel eher Heilung, endlich sagen zu können, dass es sie verletzt hat, dass sie das nicht verdient hatten, und dass sie das nicht mehr vergeben.

Und.. 10 Punkte für Slytherin, denn ich finde, dass das wichtig ist. Ich finde es wichtig, dass man Menschen nicht vergeben muss, um ein gesunder, glücklicher Mensch innerhalb eines stabilen, ausgewogenen Lebens zu sein.

Ich weiß, dass es für mich persönlich richtig ist, dass ich bestimmten Menschen vergeben sollte, weil ich vieles auf einer Ebene verinnerlicht habe, die mich damit gleichsetzt, aber viel eher ist es wohl in meinem Fall so, dass ich mein Schwarz-Weiß-Denken umstrukturieren sollte. Die Handlungen anderer Menschen liegen auf einem Spektrum, und das überkreuzt sich mit anderen Spektren, die die Dinge relativieren.

Wobei- ich relativiere mit Vergebung viel eher mein eigenes~unverzeihliches~ Verhalten, weswegen ich weiterhin denke, dass Vergebung eher Gleichgültigkeit und ein Beiprodukt sein sollte, als dass es der Schlüssel zu irgendeiner anderweitigen Absolution sein darf. Womit ich meine: Ich kann beispielsweise meinem Vater nicht vergeben, weil ich damit sagen würde, dass sein Handeln auf irgendeiner Ebene verständlich oder richtig oder in Ordnung war, was es für mich leicht machen würde, zu rechtfertigen, wieso ich so ein kaltes Stück zu meiner Schwester bin.

Aber das stimmt nicht.

Ich bin ein kaltes Stück zu meiner Schwester, weil ich in ihr all meine Fehler sehe, und das ist hart. Reflektion ist hart. Zu akzeptieren, dass sie meine Ratschläge nicht annehmen wird, dass sie meine Fehler wiederholt -und das in einer so wagemutigen Perfektion, dass mir ganz übel wird, wenn ich daran denke- dass sie auf so vielen Ebenen unangenehme Dinge sagt, weil sie nun einmal in das Alter kommt, in dem man solche Dinge sagt; ich bin zu störrig, und mein Verhalten ist nicht akzeptabel, und irgendwann sollte sie wohl dastehen können, und sagen, dass sie das nicht vergibt.

Aber natürlich bin ich zu egoistisch, um mir wirklich zu wünschen, dass sie mich irgendwann so hasst, wie ich Menschen hasse; und natürlich bin ich nicht wie mein Vater. Ich bin da. Ich bin vielleicht abweisend und ein kaltes Stück, aber ich bin da, und ich mache Essen, oder ich kaufe für sie ein, oder ich bringe sie zur Schule, oder ich helfe ihr, für Geschichte zu lernen, oder ich male ihr zwischendurch ein Bild, oder ich schenke ihr Manga, von denen ich weiß, dass sie sie lieben wird, weil ich sie genug kenne, um zu wissen, was sie mag. Oder ich wünsche ihr Alles Gute zum Geburtstag. Oder.

Aber das ändert nichts. Ich bin ein kaltes Stück zu ihr, und sie sollte irgendwann an den Punkt kommen, an dem sie sagt, dass sie mehr verdient hat, als für meine Kindheits– und Jugendsünden gerade stehen zu müssen.

Bestimmte Dinge muss ich wohl verzeihen. Was schwer ist, weil einer meiner vielen weiteren Namen „Nachtragend“ ist, aber die Dinge, die Menschen gemacht haben, die ich verinnerlicht habe als eigenen Makel und Schandfleck.. diese Dinge muss ich für mich selbst vergeben können. Weil ihre Intention keine schlechte war, oder weil sie einfach nur unbedacht gehandelt haben, oder weil sie vergessen haben -für einen kleinen Moment- dass ich ein Mensch bin und ihr Handeln Konsequenzen hat. Meine wirklich schwer gestörte Sexualität ist ein Resultat einiger Dinge, nehme ich an. Um sie trotzdem als Teil von mir anzunehmen -egal, ob sie Resultat dieser Dinge, oder angeboren ist- muss ich wohl die Situationen verarbeiten und vergeben.

Das wird natürlich niemals passieren, aber es wäre der eigentlich wünschenswerte Prozess. (Alternativ werde ich es einfach nur verdrängen, dankeschön.)

Aber andere Dinge darf ich nicht verzeihen. Ich darf meinem Vater nicht verzeihen. Was er gemacht hat war nicht in Ordnung.

Was ich mache ist nicht in Ordnung.

Und die Menschen haben ein Recht, uns diese Sachen nicht zu verzeihen, oder uns dafür zu hassen, oder uns für einen Teil der Folgen verantwortlich zu machen.

Der Beweis dafür, dass ich gelebt habe, kann nicht die Anzahl der von mir hinterlassenen Narben sein.

#19 i’m sorry if i smothered you

Auf meiner privaten Facebook-Seite schreiben mir ab und an Menschen, die ich flüchtig kenne. Aus der Fahrschule, durch gemeinsame Freunde. Ich nehme die wenigsten Freundschaftsanfragen an, ich interagiere wenig mit den Menschen dort, aber ich versuche, sie nicht vollkommen zu ignorieren, wenn sie mir eine Nachricht schreiben.

Es fällt mir dabei aber schwer, mich zu kontrollieren. Mit Sicherheit würden sich alle denken, ich sei ein „Spielverderber“ und furchtbar pedantisch, wenn ich jedes Mal den Mund aufmachen würde, wenn mir etwas gegen den Strich geht, was sie äußern:

  • „Ich bin so depressiv zur Zeit,“ (Hast du eine Diagnose? Geh zum Arzt. Geh zum Therapeuten.) oder
  • „Die ist total behindert,“ (Es gibt Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen. „behindert“ ist keine Beleidigung, es ist ein Zustand.) oder
  • „Der gehört in die Klapper,“ (Psychische Krankheiten sind genauso wenig Beleidigung, wie gebrochene Beine oder Grippe) oder
  • „Sollen die zurückkriechen, wo sie herkamen,“ (Die meisten wurden hier geboren, kamen aus guten Gründen her, und wäre es nicht erzwungener Inzest, würde ich dich auch zurückkriechen lassen, wo der herkamst, du gefährdest die Allgemeinheit mit deiner gewollten Ignoranz) oder
  • „Den müssen sie durch die Tür quetschen,“ (Übergewicht ist ein gesundheitliches Bedenken, kein architektonisches) oder
  • „Wie schwul! [Bild von Freunden, die sich umarmen, einfügen]“ (Ich wusste gar nicht, dass X und Y schwul sind. Wann hatten sie ihr Coming-Out?)

– Ich denke, das spricht gerade nicht unbedingt für mich. Womit umgebe ich mich eigentlich, wenn auch nur virtuell und alle vier Monate? Aber ja, Schande über mein Haupt, meine Kuh und meine Familie. 

Vor einigen Wochen hatte mir ein Bekannter aus der Fahrschule geschrieben. Er (M) und sein Freund (J) waren während des Theorieunterrichts immer relativ unterhaltsam. Aus traurigen Gründen dachte die Welt scheinbar, dass ich Interesse an J. habe. Selbst Herr H., was traurig ist, weil Herr H. das doch besser wissen sollte. Wie auch immer, M. schrieb mir vor einiger Zeit und war genau so primitiv, wie man (ich) das hätte erwarten sollen, anscheinend motiviert, weil ich offensichtlich nicht mit J. zusammen bin.

Er hat mir vor Kurzem wieder geschrieben, wollte mir dabei sogar ein schlechtes Gewissen einreden, weil ich mich nicht gemeldet habe, als hätte ich irgendwo ein Dokument unterzeichnet, dass mich dazu verpflichtet, oder es ihm anderweitig versprochen.

Ich sollte hier anbringen, wenn ich jemanden kennenlerne und irgendwann realisiere, dass er scheinbar Interesse an mir hat (in dem Fall habe ich es da mitbekommen, als er mich fragte, ob ich ihm nicht einen blasen möchte; ja, wenn man mit mir flirten möchte, sollte man das ankündigen und wenn man mich nicht wirklich kennt, sollte man mich mit Sicherheit nicht um sexuelle Dienstleistungen bitten) ich meistens direkt äußere, dass ich absolut kein Interesse habe. Nicht an Sex, nicht an einer Beziehung. Nicht mit ihm, nicht mit ihr, nicht mit irgendeinem Star. Das ist eigentlich mein Standardspruch.

Natürlich habe ich an ihm noch viel weniger Interesse, weil er bestimmte Voraussetzungen allein für eine Freundschaft nicht erfüllt: Kein Interesse am Weltgeschehen, an Büchern, die ich mag, an Serien, die ich mag, an Themen, die mich beschäftigen, nicht an Musik, an bestimmten Menschen, an Spielen, nicht mal an Manga oder Comics. Keine eigenen Themen, die ihn beschäftigen. Mein Gegenüber muss nicht zwangsläufig interessant sein, denn eine Freundschaft basierend darauf, dass der Andere „interessant“ ist, endet, sobald mal den Großteil über die Person weiß, und sie nun nicht mehr interessant ist. Aber es ist -für mich- notwendig, Gespräche führen zu können, weil Kneipenpolitik, Bier und Technomucke -für mich- wenig attraktiv sind. Mit wem ich nicht über mehr als seinen Tagesablauf sprechen kann, mit dem kann ich nicht langfristig Zeit verbringen.

Viel wichtiger, ich hab keinen Grund, um ihm zu vertrauen. Wenn ich einen Menschen nicht als Freund zählen kann, könnte ich ihn niemals in irgendeinem anderen Licht sehen. Denn das Gespräch, „Du Übrigens, das letzte Mal, als mich wer geküsst hat, hab ich ihn aus Reflex geschlagen, obwohl ich ihn ebenfalls küssten wollte,“ ist etwas, dass ich sicherlich niemandem erzählen würde, der hier lebt und dem ich gleichzeitig nicht vertraue. (Außer, um ihn sehr schnell abzuschrecken. Man erinnere sich an A.L., dem ich erzählt habe, dass ich Sex unglaublich langweilig und furchtbar finde. Er hat sich nie mehr gemeldet. Tragisch.) Trotzdem ist es ein notwendiges Gespräch.

Wie auch immer, absolut kein Interesse.

Außer, dass es wohl nicht ankam. Ich weiß nicht, ob er zu viele „Frau-Deutsch Deutsch-Frau“ Facebook-Posts gelesen hat, oder jeden Abend, bevor er sich hinlegt, eine Übersetzung von Blurred Lines liest. Vielleicht denkt er, Nein heißt Ja, oder dass er die große Ausnahme ist. Aber es ist offensichtlich, dass er nun mit mir „befreundet“ sein möchte, um mit mir zu schlafen. Dass jeder schmutzige Witz, den ich sonst machen würde, unmöglich ist, dass ich jedes Wort überdenken muss, weil er es als Aufforderung sehen würde. Dass es ist egal ist, was ich sage, und falls ich mich tatsächlich mit ihm anfreunde und irgendwann in einer Beziehung bin, ich dann nur eine weitere Schlampe bin, die mit dem Arschloch ausgeht, statt mit dem „netten Typen“, der die ganze Zeit für sie da war. Er würde mich natürlich nicht Schlampe nennen. Er würde da sitzen, jemandem davon erzählen, und dann nicht widersprechen, wenn sie diesen Schluss ziehen. Denn er ist ein netter Typ, und er sagt das Wort „Schlampe“ nicht. Er nennt Prostituierte nur Huren, weil es furchtbar ist, Geld für Sex entgegen zu nehmen. (Viel mehr, sollten sie nicht ihm Geld geben?)

Natürlich ist er nicht für mich da, und natürlich werde ich nicht mit einem Arschloch zusammen sein. Aber das ist die Art Mensch, die mir schreibt. Und er ist nur einer von vielen.

Er verdeutlicht mir, wie wenig ich in seinen Augen eine vollwertige Person bin, und für wie toll er sich fühlt, hinter seinen christlichen Werten und seiner nicht-existierenden Ausländerfeindlichkeit. Tatsächlich, ich sollte allein aus Dankbarkeit Sex mit ihm haben. Danke, dass es dich gibt, M. Du bist so toll. Lass mich deepthroaten, ich hab das in meiner bulimischen Karriere geübt. (Ich hoffe, es würde vollkommen fehlschlagen und ich würde sofort loskotzen, so aus Reflex. Bulimischer Reflex. Oder Ekel. Vermutlich Beides.)

Es ist ihm vollkommen egal, wer ihm nun einen bläst, hauptsache, irgendjemand tut es. In wirklich kalt-kalkulierten Worten könnte man sagen, dass er mir nichts bietet, dass ich bräuchte, um ihm den Gefallen zutun.

Kein einziges seiner primitiven Komplimente („Du bist so eine geile Frau, die Augen von fast jedem Mann in der Fahrschule sind bei dir mal etwas gewandert“ Ugh), oder noch primitiveren Flirtversuche/Angebote („ich könnte dich ja massieren mit öl“) ist ansatzweise schmeichelhaft. Im Gegensatz fühle ich mich mehr und mehr abgewertet, und beinahe wie ein schlechter Mensch dafür, dass ich das tue.

Weil, er hat ja Benehmen. Egal, wie primitiv, er sagt nicht einfach „Will dich nageln, hasse Zeit?“ (Was bis jetzt zu besseren Freundschaften geführt hat, als das mit ihm je der Fall sein wird. Weil, den Leuten kann man sagen, „Nö,“ und entweder, sie gehen, oder sie bleiben und wissen, dass nix passieren wird) und ich bin mir sicher, er ist sich nicht mal bewusst, wie unangenehm die Gespräche mit ihm für mich sind, egal, wie deutlich ich das mache. Egal, wie oft ich wiederhole, dass ich kein Interesse habe, er macht weiter.

Es wäre sicherlich einfacher, ihm zu sagen, wie furchtbar sein Verhalten ist, aber dann wäre ich genauso nur eine Schlampe, die nicht zu schätzen weiß, wie gut er es doch alles meint. — Egal, was ich hier tue, solange es mir irgendwo wichtig ist, wie es rüberkommt, bin ich die „Verliererin“. Die kleinkarierte, pedantische Spaßverderberin. Die, die nicht mal einen kleinen Scherz verstehen kann.

Entweder, ich muss mir selbst den Mund verbieten, damit er mich nicht anspringt, oder ich muss ihm sagen, dass es für mich „unangenehm“ ist. Es ist aber nicht unangenehm. Es ist frustrierend und deprimierend. Nach einem solchen Gespräch fühle ich mich klein, hilflos und dreckig. Ich fühle mich, als wäre ich ein Opfer, und ich bin wütend und fassungslos, weil ich einem nahezu Fremden erlaubt habe, mich so fühlen zu lassen. Dass es mir wichtig ist, wie ich wahrgenommen werde: Die undankbare Schlampe zu seinem christlich-guten Retter.

Und vielleicht ist er kein MRA, vielleicht wäre er ein klasse Kumpel, wenn ich nun einen Penis hätte, und mir ist bewusst, es gibt zu jedem Zeitpunkt so viel Schlimmeres. Aber für mich ist es gerade schlimm genug.

#12 a wolf in mask of a familiar name on a birthday card

Ich bin gerade furchtbar durcheinander, weil ich ein Lied gehört, und zum ersten Mal wirklich auf die Lyrics geachtet habe.. Die mich etwas schockiert haben.

Wer also Zeit hat, vielleicht einmal anhören/durchlesen, und mir berichten, wie ihr interpretiert? Denn meine Interpretation ist.. düster.

Text (Englisch)

That boy, take me away, into the night
Out of the hum of the street lights and into a forest
I’ll do whatever you say to me in the dark
Scared I’ll be torn apart
By a wolf in mask of a familiar name
On a birthday card

Blow out all the candles, blow out all the candles
„You’re too old to be so shy,“
He says to me so I stay the night

Just a young heart, confusing my mind,
But we’re both in silence, wide-eyed
Both in silence, wide-eyed
Like we’re in a crime scene

Well I have brittle bones, it seems
I bite my tongue and I torch my dreams
Have a little voice to speak with,
And a mind of thoughts and secrecy

Things cannot be reversed,
We learn from the times we are cursed
Things cannot be reversed,
Learn from the ones we fear the worst
And learn from the ones we hate the most,
how to

Blow out all the candles, blow out all the candles
„You’re too old to be so shy,“
He says to me so I stay the night

It’s just a young heart, confusing my mind,
But we’re both in silence, wide-eyed
Both in silence, wide-eyed

Cause we both know I’ll never be your lover,
I only bring the heat
Company under cover
Filling space in your sheets

Well, I’ll never be a lover
I only bring the heat
Company under cover
Filling space in your sheets, in your sheets

So, please, just blow out all the candles, blow out all the candles
„You’re too old to be so shy,“
He says to me so I stay the night

It’s just a young heart, confusing my mind,
But we’re both in silence, wide-eyed
Both in silence, wide-eyed

Like we’re in a crime scene

Text (Deutsch)

Dieser Junge, nimm mich mit/bring mich weg, in die Nacht
Aus dem Summen der Straßenlaternen und in den Wald
Ich mache, was auch immer du mir im Dunkeln sagst
Aus Angst/Habe Angst vor dem Wolf, der aussieht/maskiert ist wie ein vertrauter Name auf einer Geburtstagskarte

Puste alle Kerzen aus, x2
Du bist zu alt um so schüchtern zu sein,
sagt er damit/und ich bleibe die Nacht

Nur ein junges Herz, das meinen Verstand/Geist verwirrt,
Aber wir sind beide still/Wir sind in der Stille, mit großen/aufgerissen Augen (..) Als wären wir an einem Tatort

Tja, es scheint, ich hätte brüchige Knochen,
Ich beiß  mir auf die Zunge, setze meine Träume in Brand,
Hab eine kleine Stimme, mit der ich sprechen kann/um zu sprechen
Und einen Verstand/Geist voller Gedanken und Geheimnisse/Verschwiegenheit(en)

Dinge können nicht umgekehrt werden,
Wir lernen von der Zeit/durch Zeit/durch unsere Erfahrungen, dass wir verflucht sind
Dinge können nicht umgekerht werden,
Lernen von denen, die wir am Schlimmsten fürchten
Und lernen von denen, die wir am meisten hassen,
wie wir

Alle Kerzen auspusten/Puste alle Kerzen aus x2
„Du bist zu alt, um schüchtern zu sein,“
Sagt er, und/damit ich die Nacht bleibe

Es ist nur ein junges Herz, dass meinen Verstand/Geist verwirrt,
Aber wir sind beide still/in der Stille, mit großen/aufgerissen Augen,
Beide still/in Stille, mit großen/aufgerissenen Augen

Denn wir beide wissen, ich werd niemals dein Liebhaber sein,
Ich bring nur die Hitze/Wärme/…Brunft…..
Gesellschaft unter der Decke/ Geheime/geheimgehaltene Gesellschaft
Fülle den Platz in deinen Laken, auf deinen Laken

Ich werd niemals ein Geliebter sein,
Ich bringe nur Hitze/Wärme/..Brunft (T/N ugh)
Gesellschaft unter der Decke/ Geheime/geheimgehaltene Gesellschaft
Fülle den Platz in deinen Laken, auf deinen Laken

Also, bitte, blas einfach alle Kerzen aus, puste alle Kerzen aus
„Du bist zu alt, um schüchtern zu sein,“
Sagt er damit/und ich bleibe die Nacht

Es ist nur ein junges Herz, das meinen Verstand/Geist verwirrt,
Aber wir sind beide still/in der Stille, mit aufgerissenen/großen Augen
Beide still/in Stille, mit aufgerissenen/großen Augen,

Als wären wir an einem Tatort.