Mal zwischendurch.

In 45 Tagen bin ich volljährig. Was ich mir wünsche sind tolle Gästebucheinträge, viel Liebe, dass ihr alle mal was für euch tut und nie wieder irgendjemand das „Wort“ (falls es denn ein Wort ist! Bäh!) „depri“ benutzt.

Ansonsten könnt ihr mir auch Geld schenken ;DDD. Oder Haarfarbe x_____x‘

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Enneagramm – Test

Hab letzte Woche (oder so) diesen Enneagramm-Test im Internet gemacht, weil jemand aus dem Keksforum ihn empfohlen hatte.

Macht ihn auch und schickt mir eure Ergebnisse! :> Ich bin zu gleichen Teilen Typ 4 und 6. :)

Hier das Ergebnis für die Link-Faulen:

Zwischen Vertrauen und Misstrauen hin- und hergerissen – 6. Der Loyale


Menschen dieses Persönlichkeitstyps fühlen sich in ihrem Wesen unsicher, als gäbe es da nichts Beständiges, an das sie sich halten könnten. Im Kern der Sechserpersönlichkeit gibt es eine Art Angst oder Ängstlichkeit. Diese Angst hat eine sehr tiefe Quelle und kann sich auf sehr verschiedene Art und Weise darstellen, was die Sechsen einigermaßen schwer beschreibbar und typisierbar macht. Allen Sechsen ist die Angst, die im Zentrum ihrer Persönlichkeit wurzelt, gemeinsam. Sie drückt sich im Sorgenmachen und dem unaufhörlichen Sich-Ausmalen von allem, was schief gehen könnte, aus. Diese Neigung macht Sechsen einerseits zu begabten Problemlösern, andererseits raubt sie ihnen den so dringend benötigten Seelenfrieden und schränkt ihre Spontaneität ein. Die Wesensangst im Kern der Sechser-Fixierung hat die Tendenz, die Persönlichkeit mit einem „Argwohn im Dienste der Abwehr“ zu durchsetzen. Sechsen fällt es schwer zu vertrauen;sie fühlen anderen gegenüber solange eine Art Ambivalenz, bis sich die betreffende Person als zuverlässig erwiesen hat. Ab diesem Punkt reagieren sie wahrscheinlich mit unerschütterlicher Loyalität. Jedoch hat die Loyalität der Sechsen etwas von einem zweischneidigen Schwert, weil sie die Neigung haben, bei einem Freund, Partner, Job oder einer Sache auch dann noch auszuharren, wenn es schon lange an der Zeit gewesen wäre, davon Abstand zu nehmen.Sechsen sind auf der Suche nach jemanden oder etwas, an den oder das sie glauben können. Dieses führt – in Kombination mit ihrem grundsätzlichen Argwohn – zu einem komplizierten Umgang mit Autoritäten. Die Seite in der Sechs, die Ausschau nach etwas hält, an das sie glauben kann, ist häufig sehr anfällig gegen die Versuchung, die Autorität auf eine äußere Instanz zu übertragen, sei es ein Individuum oder ein Credo. Aber die Neigung der Sechs zu Misstrauen und Argwohn arbeitet gegen jeden Glauben an Autoritäten. Im Enneatyp Sechs wirken also zwei entgegen gesetzte Kräfte und nehmen in den unterschiedlichen Individuen unterschiedlichen Raum ein – manchmal passiert dies auch in ein- und derselben Person.

Das wirklich verwirrende Element beim Herausfinden dieses Typs ist, dass Sechsen zwei völlig verschiedene Strategien im Umgang mit der Angst einsetzen: Manche Sechsen sind zutiefst phobisch. Phobische Sechsen sind im Allgemeinen konform, verbindlich und kooperativ. Andere Sechsen übernehmen die entgegen gesetzte Strategie im Umgang mit der Angst: Sie werden kontraphobisch, d.h., sie übernehmen im Wesentlichen eine widerständige Haltung gegen alles, was ihnen bedrohlich vorkommt. Das ist die Sechs, die die Rolle der Autorität übernimmt oder bei Gefahr für Leib und Leben den Draufgänger gibt. Kontraphobische Sechsen können aggressiv sein und – statt nach Autoritäten Ausschau zu halten – eine rebellische oder anti-autoritäre Haltung übernehmen. Kontraphobische Sechsen sind sich der Angst oft nicht bewusst, die ihre Handlungen motiviert. Tatsächlich tendieren Sechsen zur Blindheit gegenüber dem Ausmaß ihrer eigenen Ängste. Weil Sechsen immer wieder auf all ihre Gefühle zurückgeworfen werden, sind sie sich deren Existenz häufig nicht bewusst, weil sie nichts haben, gegen das sie es kontrastieren könnten.

Weil Sechsen häufig das Ausmaß ihrer eigenen Ängste verkennen, schätzen sie sich oft falsch ein. So kommt es häufig vor, dass sich männliche Sechsen für eine Zwei halten, insbesondere dann, wenn sie mit einer Helferrolle identifiziert sind. Aber Sechsen haben eine viel ambivalentere Haltung zu Beziehungen als Zweien, die im Allgemeinen sehr genau wissen, was sie wollen. Sechsen, die ihre Angst verkennen, können sich irrtümlich für eine Neun halten. Aber Neunen haben die Fähigkeit, sich zu entspannen und anderen zu vertrauen; beides ist nicht so sehr die Sache von Sechsen. Sechsen können sich irrtümlich als Vier typisieren, insbesondere, wenn sie eine künstlerische Ader haben, aber ihnen fehlt die Selbst-Versunkenheit der Vier. Sie können sich für Fünfen halten, besonders wenn sie intellektuell sind wie viele Sechsen – aber anders als Fünfen haben sie eine Neigung zum Praktischen. Schließlich können sich Sechsen leicht für eine Acht halten, aber ihnen fehlt die Selbstsicherheit der Acht.

Identitätssucher, die sich einzigartig und von anderen verschieden fühlen – 4. Der Individualist


Menschen dieses Persönlichkeitstyps gründen ihre Identität auf die Wahrnehmung, dass sie irgendwie anders oder einzigartig sind; deshalb sind sie auf selbstbewusste Weise individualistisch. Sie neigen dazu, ihre Verschiedenheit von anderen sowohl als Segen als auch als Fluch anzusehen – ein Segen, weil es sie von denen abhebt, die sie als „gewöhnlich“ wahrnehmen, und ein Fluch, weil es öfter so scheint, als würde es ihnen den Zugang zu einfacheren Formen des Glücks versperren, das andere so locker zu genießen scheinen. So können sich Vieren anderen überlegen fühlen, während sie gleichzeitig Sehnsucht und Neid verspüren. Das Gefühl, Mitglied einer „echten Aristokratie“ zu sein, wechselt sich mit tiefen Schamgefühlen und der Angst ab, tief im Innern voller Mängel und beschädigt zu sein.Vieren sind emotional komplex und sehr sensitiv. Sie sehnen sich danach, verstanden und wegen ihres wahren Selbst geschätzt zu werden, aber sie fühlen sich leicht missverstanden und nicht wertgeschätzt. Sie neigen dazu, sich beim Anblick der harschen und barbarischen Welt zurückzuziehen und sind oftmals mürrisch und launenhaft. Sie sind emotional zentriert und verbringen eine großen Teil ihres Lebens damit, in ihre mentalen Landschaften einzutauchen, wo sie sich frei fühlen, ihre Gefühle zu kultivieren und zu analysieren. Der Wunsch, dieser inneren Welt Ausdruck zu verleihen, führt Vieren oft zum Interesse an den Künsten, und einige von ihnen werden echte Künstler. Ob nun Künstler oder nicht – die meisten Vieren sind ästhetisch sensibel und mit dem Selbst-Ausdruck und der Selbstoffenbarung beschäftigt, sei es bezüglich der Kleidung, die sie tragen oder hinsichtlich ihres gesamten, oftmals eigenwilligen Lebensstils.

Vieren haben eine Disposition zur Melancholie und unter Stress neigen sie dazu, in Depression zu fallen. Auch unter günstigsten Bedingungen neigen Vieren dazu, selbstversunken zu sein. Aus dem Gleichgewicht geraten, geben sie leicht einer Selbstnachsicht nach, die sie als vollkommen gerechtfertigt wahrnehmen, weil sie ein Weg ist, den generellen Mangel an Freude, den sie in ihrem Leben erfahren, auszugleichen. Vieren sind geneigt, mehr über einen „Erlöser“ zu phantasieren, der sie aus ihrem Unglück erretten wird, als sich nach praktischen Lösungen für ihre Elend umzusehen.

Intellektuelle Vieren neigen irrtümlich dazu, sich für Fünfen zu halten, und ein starker Flügel kann diese Tendenz sicher verstärken. Im Unterschied zu Fünfen neigen Vieren zur Selbstoffenbarung und fühlen sich wohl, wenn sie sich emotional ausdrücken.

Und täglich grüßt das Murmeltier..

Jeden Tag wieder. Es macht mich wütend. Den Leuten, die es nicht verstehen können, erklären zu wollen oder zu müssen, was mein Problem ist. Zu mal ich es ja größtenteils gar nicht in Worte fassen kann.

Ich sage: Ich will in die Schule.

Und dann werde ich gefragt, warum ich nicht einfach gehe.

Ja, klar. Mach das mal. Und wenn ich diese Sätze höre, dann werde ich unendlich traurig. Aber weil ich manchmal nicht traurig sein möchte, schwenke ich um und werde wütend.

Will schreien: „DENKST DU DENN, WENN ICH DAS KÖNNTE, WÜRDE ICH DAS NICHT AUCH TUN, VERDAMMT NOCH MAL?“

Aber ich sage nur: „Ich darf nicht..“ obwohl ich dürfte. Meine Therapeutin würde mir das nicht verbieten. Sie möchte, dass ich in die Schule gehe. Manchmal habe ich das Gefühl, sie traut es mir zu und denkt, ich finde meinen Krankheitsgewinn einfach klasse. Das Ausschlafen. Das Sich-nicht-anstrengen-müssen. Doch in Wahrheit ist es so, dass ich nie ausschlafe. Dass ich mich ständig anstrenge. Hochstehen und atmen. Angst. So viel Angst.

Und manchmal gestehe ich Freunden, dass es nicht so ist, dass mir verboten wird, in die Schule zu gehen, sondern dass ich einfach nicht in der Lage bin. Und dann werde ich seltsam angeschaut. Mitleid? Nein. Unglaube. Ja. Vielleicht ist es das. Und ich hasse es. Wenn mir nicht geglaubt wird. Als ob ich lügen würde, wenn ich sowas sage. Verdammt, ich lüge, wenn ich sage, dass es mir okay geht.

Wenn dann der Punkt erreicht ist, wo es ihnen zu viel wird, dann gibt es kein wirkliches „zurück“ mehr. Ich bringe ihnen nichts. Ich bin Energieverschwendung. Man geht nicht zu jemandem, um ihn leiden zu sehen. Also geht man nicht zu mir. Außer ich bin mal gut drauf. Aber eigentlich auch dann nicht.

Das ist nur ein Beispiel.

Es gibt viele, die nicht damit umgehen können. – Das akzeptiere ich auch. Ich verstehe auch vieles nicht. Bin unsensibel und egoistisch. Aber wenn man ständig für alle da ist oder es zumindest versucht, ist man irgendwann traurig, dass nichts zurückkommt; selbst, wenn man es nicht wirklich erwartet hat.

Am Besten ist es, einfach sofort zu sagen: Selbstmord – Yeah! Denn dann fragen die Meisten nicht nach. Und die, die nachfragen, die wollen es zumindest irgendwo verstehen (oder ihr Gewissen beruhigen..) und bei denen kann man sich die paar Minuten Zeit nehmen, einen Bruchteil zu erklären. Manchmal. Immer weniger. Aber trotzdem nicht nie.

Unsinn.

Ich würde jetzt gerne etwas schreiben. Etwas allumfassendes. Etwas, dass die erreicht, die jetzt allein sind. Und die, die es nicht sind. Und die, die sich noch nicht entschieden haben, was davon sie sein könnten. Und alles dazwischen.

Ich würde gerne sagen, dass alles gut wird und es meinen.

Das Leben ist nicht perfekt.

Und solang wir nicht unser Bestes geben, dachte ich, ist das normal. Wenn ich nicht so viel lerne, wie möglich, muss ich damit rechnen, nur 11 Notenpunkte zu kriegen. Damit muss ich dann leben.

Aber je älter man wird, desto mehr erkennt man, dass es auch  nicht perfekt ist, wenn man alles gibt. Egal, wie viel man gibt, es ist manchmal einfach (gut) nicht genug. Und man darf trotzdem nicht weniger geben. Aufhören, Anhalten, Pause. Nein. Das macht man nicht. Das gehört sich nicht. Arbeite, Kind.

Und dann höre ich, dass es später noch schlimmer wird. Lese eure Blogs, lese, wie verschissen ihr es auf Arbeit findet und weiß, dass ich keinen besseren Job bekommen werde.

Was bleibt uns noch?

Und eigentlich ist alles, was ich machen will, schlafen. Weiterschlafen und weiterschlafen.

Und Menschen helfen. Nach Haiti und den Leuten helfen. Nach XY und den Leuten Toast geben, damit sie nicht weiterhin Schlammkekse essen müssen.

Und einen Buchladen eröffnen mit Café daneben und Bento-Boxen zum Mitnehmen.

Und davon rennen.

Untitled. 25.10.2010

Hier ist es wieder. Dieses Klicken im Kopf. Als ob die Sekunden gezählt werden, bis keine mehr übrig sind. Dieses hinterhältige Gefühl, das nicht weggeht. Dieses Drücken auf der Brust; das, was mich so unruhig werden lässt. Mich dazu bringt, ständig hochzustehen, zum Ende des Raumes zu gehen und wieder zurück. Auf den Balkon und in die Küche, in’s große Bad, in mein Bad. Irgendwohin, in der Hoffnung, dass die Gedanken irgendwo bleiben wirden, ich irgendwohin flüchten könnte. – Sollte ich mir meinen Kopf abhacken?