Abschied nehmen.

Also.

(10 Minuten später, ich hab gerade echt nur auf den Bildschirm gestarrt)

Eigentlich sollte das ein Abschied werden. Der zwischen einem Freund, der nie einer war und seit Jahren auch nie einer hätte werden können. Wie seltsam das klingen muss.. Aber dann hab ich realisiert, dass ich nichts mehr zu sagen habe, was nicht schon gesagt worden wäre und nichts mehr da ist, was mich wirklich noch Mühe kosten würde, loszulassen. Ich glaube, ohne es mitzubekommen, habe ich ihn schon losgelassen.

Wie billig. Vielleicht ist es auch einfach so, dass mir momentan die Kraft fehlt. Nachher geht es zu Frau K. Erneut.

Irgendwie möchte ich gerne dahintersteigen. Wieso hing ich solang an etwas, das nie war und auch nie sein würde?

Oh Gott. Genau deswegen. Weil ich nie die Angst haben musste, DASS etwas passieren würde. Würde es ja nicht. Ich könnte mir sagen, ich wär ganz normal, würde Freunde haben und mal jemanden etwas mehr mögen, ohne wirklich in die Situation zu kommen. Hab mir sowas.. ohman. Autsch. Wie blöd ich bin.

Ich geh mal weg, das muss ich verdauen.

Bis bald!

Zusammenhangslos

Ich versuche mich gerade daran, alles aufzuschreiben. Die Dinge, die mich beschäftigt haben, beschäftigen, die mich zu der gemacht haben, die ich bin. Eine Art OpenOffice-Collage. Songs, Tagebucheinträge, Blog-Artikel, alte ICQ-Gespräche, Fotos.. Alles Mögliche.

Eigentlich mach ich das nur für mich, aber ich dachte, da mich das sicher beschäftigen wird und ich hier vielleicht das eine oder andere veröffentlichen werde, könnte ich das mal mitteilen.

Ich hoffe, dadurch ein bisschen mehr die Frage nach dem Warum beantworten zu können. Dinge zu realisieren, vor denen ich mich immer versteckt habe.

Bisher sind es erst ein paar B5-Seiten in einer Word-Datei, die noch niemand außer mir gelesen hat.. und vielleicht wirds auch nie jemand lesen – wen interessierts überhaupt? Mir fällt auf die Schnelle niemand ein. Außer vielleicht meiner Mama oder Frau K.

Nachdem ich das geklärt hätte, werd ich jetzt auf den Balkon gehen & eine rauchen.

Der Tag ist kirschig. ;D

Starre

Nichts Neues und nichts Altes.

Die letzten Tage ist nicht sehr viel passiert. Positiv war, dass ich endlich mal M. und T. besuchen konnte *hurra* und da bisschen getaalkt hab. War auch mit R. draußen und so weiter.

Darf jetzt pro Tag nur noch 9 Zigaretten rauchen. Machbar..

In der Schule bin ich erst übermorgen, aber das klappt dann hoffentlich. War noch krank geschrieben & drufte somit nicht in den Unterricht ..Vor Herrm F. hab ich ein bisschen Panik ._.

Irgendwie versuche ich, die Zeit mit Trivialem zu verbringen. Nachdenken über Kleidung, über Spiele, über Zimmer, über Müll.  Einfach oberflächlich sein, nicht unter der Schicht aus Unsinn graben und schauen, was sich dahinter verbirgt. Sich damit zufrieden geben. Einfach nur noch so lange, bis ich es geschafft habe, in die Schule zu gehen. Und dann mal sehen. Wieder die Schaufel holen und graben. Bis ich auf irgendetwas stoße. Hart, kalt, leblos. Oh, ich hab mich gefunden!

So ungefähr. Oder so ähnlich. Dumme Gedanken in meinem Kopf, aber was solls? Wenn sie nicht raus wollen, schreib ich sie nieder. Damit sie das Leben, zu dem sie gehören, nicht weiter nerven.

Ich schreibe konfus, aber mich störts gerade nicht.

Hab scheiße und lange geschlafen und das Gefühl, meine Wirbelsäule hat das mit der doppel-s-förmigen Geschichte voll verdrängt.

Jetzt einfach nur noch wegdriften.. neue Musik hören, aber woher? Neue Leute treffen, aber wie? Neue Perspektiven erlangen, aber mit geschlossenen Augen?

Also Augen auf und durch!

Derealisation und Depersonalisation

Das Fremd-Wahrnehmen der Umwelt als Ganzes (trotz Wiedererkennen der einzelnen Elemente) und des Ichs. Enfremdungserlebnisse.

Kommt manchmal bis häufig vor. Derzeit ‚leide‘ ich nur an einer leicht-depressiven Episode.. da geht das. Aber früher, als ich in der mittelschweren bzw. schweren Depression steckte, da war das oft so.

Ich erinnere mich gerade an eine Nacht. Ich bin aufgewacht, wie ich das so häufig tue.. Schlafstörungen eben. Und ich versuchte, mich an mich selbst zu erinnern. Ich war schon ein bisschen länger wach, es war also nicht der Schlaftran. Ich kam mir fremd vor, hab mich nicht an meinen Namen erinnert bzw. ihn nicht als meinen eigenen zuordnen können. Der Name passte zum Körper, aber der Körper war nicht mein eigener. Genauso wie die vielen Eigenschaften eben jenes.

Irgendwie komische Vorstellung und mir fallen sofort einige Horrorfilme und Versuche ein, in denen fremde Leute/Wesen die Körper der Protagonisten übernahmen oder in denen die Hauptpersonen in fremde Körper mussten.

Das wars schon wieder.
In diesem Sinne:

Wer alles durchschaut, der sieht nichts mehr. – C.S.Lewis

Zum Abkotzen heute.

Heute geht. Heute geht langsam vorbei. Aber es geht.

Nur einmal gebrochen, aber zwei Mal gegessen. Fortschritt würden viele Menschen sagen. Was ich davon halte, behalt ich für mich. 1 Apfel und 2 Scheiben irgendwas. Uh, wie schlimm.

Aber es ist eben doch schlimm. Und es wird nicht besser, nur weil ich rational betrachtet, nicht mal den Tabesbedarf einer Katze gedeckt habe.

Wie oberflächlich ich eigentlich bin, ist mir immer wieder ein Rätsel.