But if the cause be not good, the king himself hath a heavy reckoning to make, when all those legs and arms and heads, chopped off in a battle, shall join together at the latter day, and cry all, “We died at such a place,” some swearing, some crying for a surgeon, some upon their wives left poor behind them, some upon the debts they owe, some upon their children rawly left. I am afeard there are few die well that die in a battle, for how can they charitably dispose of anything, when blood is their argument? Now, if these men do not die well, it will be a black matter for the king that led them to it, who to disobey were against all proportion of subjection.

– Henry V, Act 4, Scene 1

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5 Kommentare zu „

  1. Meine Liebe zu Shakespeare begann mit dem „Theatre of blood“: Vincent Price als verkannter Shakespeare-Darsteller, wie er sich unter dem Gelächter seiner Kritiker mit Hamlet auf den Lippen in die Tiefe stürzt! Das betraf mich schon als 16-jährigen sehr. Manch Szene nudelte ich mit dem Videorecorder bestimmt hundert Mal runter… Henry V verzerrt die Realität. Fakt ist, dass weite Teile der Weltbevölkerung mit der Waffe in der Hand nur gewinnen können. Und viel mehr als einem König folgen die Männer wohl ihren Mädchen, wie sie ihnen lächelnd Blumen in die Gewehrläufe stecken, bevor es an die Front geht. Siehe etwa die Kriegsbegeisterung in Deutschland 1914. Bei den Suicidegirls ist eines der beliebtesten Mitglieder ein Guy in voller Paradeuniform. Frauen lieben Uniformen! Viele Männer bekommen durch ihren Kriegsdienst also überhaupt erst die Chance auf ein Leben…

    1. Es ist dir also nicht möglich, diese Stelle als Analogie für jedweige Form von Konformität anzusehen? Nicht als Kritik an Menschen, die überleben müssen und um dieses Recht kämpfen, sondern der Skrupellosigkeit der Menschen, die sie in diese Situation führen? Oder die ihr eigenes Volk dazu erziehen, Krieg zu glorifizieren?

      1. Ich wehre mich nur dagegen, dass am Ende alle Schuld beim König gesucht wird! Ist er es alleine, der die Städte des Feindes plündert und seine Frauen vergewaltigt, schuften die versklavten Männer des Feindes alle an seinem Hof? „Nicht schuldig! Mein König hat mich dazu erzogen, Feindesfrauen zu vergewaltigen!“

        1. Ich bin weit entfernt davon, die Ursache gewollter Ignoranz und Grausamkeit der Mehrheit in den Taten eines Individuums, das genauso gut die Folge seiner Prägung sein wird, zu suchen. Die Kritik, die William da äußert, kann genauso auf eine Gesellschaftsform projeziert werden, in der Ungerechtigkeit belohnt wird und jeder der Verlierer ist.

        2. Randnotiz: Immerhin meinte Bates doch Sekunden davor noch, „Ay, or more than we should seek after, for we know enough if we know we are the king’s subjects. If his cause be wrong, our obedience to the king wipes the crime of it out of us.“

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