#20

Kurze Mitteilung, dass meine Wan Tan leckerer sind als deine.

… Ich hab schon wieder Appetit auf die Teile, und diesmal haben wir nichts da. 

Eigentlich müsste ich ganz WordPress darüber aufklären, wie lecker die Dinger sind. Missionarsarbeit. Haben Sie mein Wan Tan Rezept schon als Ihren persönlichen Erlöser in Ihrem Leben akzeptiert?

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

9 Gedanken zu „#20“

    1. *zieht sich Wan Tan Robe an*

      Eigentlich habe ich aber gar kein Rezept. Oops? Also, ich schmeiße es alles zusammen, aber ich hab keine Ahnung, wieviel wovon.

      Für den Teig.. eine Packung Mehl auf so wenig Wasser wie möglich. Der Teig soll eine Masse sein, darf aber nicht kleben. Ne kleine halbe Tasse sollte erstmal reichen, dann nach Bedarf nachschütten. Zum Schluss kleine Bällchen formen und dünn ausrollen. Sollen so groß sein, wie die Wan Tan groß werden sollen. — Könntest natürlich auch den gesamten Teig dünn ausrollen und dann runde Keksausstechformen benutzen. :’D

      Und die Füllung..

      – 1-2 Kohlrabi, 1 Zwiebel, 2 Frühlingszwiebeln.. alles raspeln/hacken.
      – ein paar Löffel Sesamöl + Sojasauce + Gemüse/Geflügelbrühe-Pulver, evtl ein bisschen Salz (geile Maßeinheit, ich weiß.)
      – 250g Putenhack

      Alles zusammenmanschen als wärst du ein Dreijähriger vor einem Topf Kartoffelbrei. Fertig.

      Meistens passen so ein-zwei Teelöffel Füllung auf einen ausgerollten Teigdingsbums. Den dann oben zusammendrücken. So wenig Teigrand wie möglich, weil ew. Kannst du entweder mit den Fingern zusammenkniepen, oder wie Blätterteig mit ner Gabel.. Da gibts auch noch mal zig Varianten.

      Topf mit Wasser, ein bisschen Sojasauce, einer Frühlingszwiebel, ein bisschen Salz und Hühnerbrühe.. Sobald’s kocht, die Wan Tan rein, und nach 5-10 Minuten wieder rausholen. Fertig.

      Würdest du die Füllung in Hefeteig dämpfen, hättest du übrigens Banh Bao. Da macht man meistens noch ein gekochtes und gevierteltes Ei und sone komische Salami rein. Hab das noch nie mit Salami probiert..

      Wenn du zusätzlich Glasnudeln in die Füllung mischt, ein paar Karotten und diese komischen Fledermauspilze (keine Ahnung, wie die eigentlich heißen, Schande über mein Haupt, meine Familie, und meine Kuh) reinhaust, hast du die Füllung für Frühlingsrollen. Brauchst nur noch das Frühlingsrollenpapier. Das legst du in warmes Wasser oder Bier, für ein paar Sekunden, dann rollst du ein-zwei Löffel Füllung rein. Für ein paar Minuten braten.

      Würdest du jetzt nur die Füllung haben, könntest du wohl auch noch Kapern dazuschmeißen, und hast Königsberger Klopse, glaube ich. Aber das ist nicht Asiatisch, und deswegen sprechen wir hier nicht davon. :D

      Ich gelehrt dich haben in große Kunst des Wan Tan. Du jetzt musst entscheiden dich, was du machst mit Verantwortung diese.

      (Das Wan Tan Zeug könnte man wohl auch in Suppe schmeißen oder backen, aber meeeh. Wozu? Solang man nicht zu viel Teigüberschuss hat an den einzelnen Wan Tan, braucht man keine extra Brühe. (Bei zu viel Teigrand fühlt man sich, als ob man eben einfach nur Teig isst, weil.. kein Geschmack. Obwohl man wohl auch irgendwas zum Mehl und Wasser schütten könnte, dass es Geschmack hätte..) Ich schneid mir immer nur Gurken dazu, bestreu die mit mystischen Kräutern, und nom nom nom.)

      Solltest du also jemals bei Wer wird Millionär sitzen und sie würden dich fragen, wie man Wan Tan macht.. antworte bitte nicht mit diesem Rezept, denn es gibt dreitausend Variationen, je nachdem, aus welchem asiatischen Land du kommst.

      Deine Wan Tan Robe sollte innerhalb der nächsten 5-14 Werkstage ankommen. Das Paket kann leider nicht verfolgt werden. Bei Fragen, wende dich bitte an den Support.

    2. Hahahahahahahahahaha :’D Ja, wenn man nicht danebenstand, und mehrfach die Hand im Teig hatte, um zu wissen, wie die Konsistenz auszusehen und sich anzufühlen hat, dann ist man da voll am Arsch. :D

      Aber ich hab auch bemerkt, so kocht man ja selbst ebenfalls. Man schmeißt Nudeln in einen Topf und kocht sie für „ne Weile,“ oder man macht Sauce mit „nem Schwupp Sahne.“

      Da finde ich das Amerikanische System manchmal fast schon praktischer. Die gehen nach „Tassen“ und „Löffeln“ und so merkt man sich selbst als Koch ja auch, wieviel man ungefähr benutzt hat. Zwei Tassen Mehl, einen halben Teelöffel Zucker, anderthalb Esslöffel Salz.. (Obwohl die ja wirklich „Kochtassen“ und „Kochlöffel“ zum Messen haben, die nicht genauso aussehen wie normale Löffel und Tassen, die man im Alltag benutzt. Falls du die noch nie gesehen hast, musst du mal auf Amazon gucken. Unglaublich! hab das erst durch Nerdy Nummies/Rosanna auf Youtube mitbekommen.)

      Gehe jetzt (hoffentlich) ins Bett und träume von apokalyptischen Zuständen in unserer Küche. :D

  1. Ich hab in meinem Leben bestimmt… 3 Millionen Kochbücher hergestellt. Ich finde, es wird Zeit für dein eigenes Buch! :-D
    Ich danke dir vielmals und werde es sobald es geht ausprobieren. :)

    1. Ich kann im Prinzip nicht kochen, glaube ich? Also, ich denke, würde ich das versuchen, ginge es eventuell, aber dazu hab ich selten die Möglichkeit, denn Mami kann UNGLAUBLICH GUT kochen. :D

      Vielleicht also lieber ein Info-Flyer zum Wohle der Allgemeinheit.

      1. Holst du dir Tipps von deiner Mama? Meine hat mir mal einige Rezepte erklärt, die ich alter Großkotz natürlich im Kopf behalten kann… Was tue ich also? Ich rufe ständig an und frage nach, wie sie das angestellt hat.
        Bin aber auch der Meinung, dass mit dem Muttersein ein zusätzliches Gen entwickelt wird, was es möglich macht, Essen stundenlang unbeaufsichtigt auf dem Herd zu lassen.

        Ich drehe mich einmal um, weil ich niesen muss und die halbe Küche sieht aus wie die Kulisse eines Apokalypsefillms. Ungerecht!

        Ich habe aber wirklich mal darüber nachgedacht, ein Buch zu schreiben, in dem jeder Freund ein Rezept beisteuert und das dann in kleinem Rahmen zu binden. Mittlerweile wäre das aber nicht mehr so einfach, da ich nicht mehr so guten Zugang zu den Arbeitsmitteln habe. :/

        1. Mein Opa und ich haben meine Mama früher ständig belagert, dass sie ihre Rezepte veröffentlichen sollte. Zumindest ich hab dann aber realisiert, dass das unmöglich ist, weil sie nach Gefühl kocht. „Ein bisschen Salz“, „ein klein wenig Pfeffer“ und so weiter.. Das lässt sich leider nicht ganz in Rezepte umsetzen.

          Die Idee ist aber genial! Falls es dir irgendwann möglich ist, solltest du das unbedingt machen!!

          (Ich glaube eher, dass Mütter das lernen, weil sie es müssen. Bestimmt wäre es allen möglich. Wäre es nur ein Gen, wär es keine Leistung mehr. Trotzdem hast du Recht, dass das Müttern liegt.. vermutlich, weil die meisten Mütter es eben lernen müssen, und der Rest von uns eben nicht. Übrigens unglaublich schöne Beschreibung. „Ich drehe mich einmal um, weil ich niesen muss und die halbe Küche sieht aus wie die Kulisse eines Apokalypsefillms. Ungerecht!“ Werde ich dir klauen.)

          1. „Ein bisschen“ ist immer meine Achillesferse, wenn es ums kochen geht. Wenn ich zum Beispiel nach den Zutaten für Teig frage und dann wird dort Mehl genannt, ohne Mengenangabe, dann wars das. Salz und Pfeffer ist ok, dass bekomme ich hin. Aber ich kann mir unter „etwas Mehl“ nichts vorstellen. :/

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