#17 confessing their apostasies

Ich hatte gerade einen Moment.. traurig sein. Es ist seltsam, wie diese Dinge einen (mich?) manchmal überfallen können. Es passiert nichts außerhalb der Norm, und trotzdem sitze ich da und bin zu erschöpft, um mich zu hinterfragen.

Und dann kommt auf meiner heutigen trntbl.me Playlist tatsächlich nach To Build A Home plötzlich dieses Goldstück, und natürlich ist es mir jetzt unmöglich, überhaupt irgendetwas noch Ernst zu nehmen.

(Außer meinen Mangel an finanzieller Sicherheit, der Gesundheit meiner Familienmitglieder, und der Tatsache, dass ich nur parallel ordentlich parken kann. Eventuell auch Tatiana Maslany..)

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7 Kommentare zu „#17 confessing their apostasies

    1. Also ein wenig das Gegenteil, weil es bei dir negativ wirkt und bei mir dazu führte, mich nicht zu bemitleiden? :(

      Ich würd dir ja jetzt nen „Alles wird gut“ Cupcake anbieten, aber ich befürchte, das bringt eher wenig, weil Floskeln und bis er bei dir ankommt, ist er bei dem Wetter entweder ausgetrocknet oder gammelig. D: Ugh.

      1. Das Angebot war jetzt aber wirklich schon lieb und hat mich Schmunzeln lassen. ;)
        Empfindest du denn so ein Ereigniss nicht negativ? Ich fühl mich irgendwie in den Momenten extrem schwach bzw hilflos. Oder vielleicht beides?
        Mir passierte das vorgestern auf der Arbeit. Da merkte ich, wie mir die Augen feucht wurden. Geweint habe ich allerdings nicht. Glücklicherweise.
        Und ich weiß noch, dass ich mich hilfesuchend umgeschaut habe, bis mir dann einfiel, dass der einzige Mensch, den ich wirklich bei mir haben wollte, genau der Mensch war, wegen dem ich beinahe geweint hätte. :-/

        1. Die Momente selbst, ja.. Ich glaube, dadurch, dass der Moment aber von Sound of Silence durchbrochen wurde, war es für mich eher ein positives Erlebnis.

          Ah.. man. :-/ Ja. Das ist scheiße.

          1. Heute Mittag ist mir was passiert.. Ich war auf dem Weg zur Arbeit und die letzten 2 Tage waren insgesamt recht bescheiden und als ich im Auto saß, überkam mich der Gedanke bzw der Wunsch, zu weinen. Ich hab echt gedacht: Du musst dich dringend mal wieder ausheulen, dann gehts dir bestimmt etwas besser. Irgendwie schon merkwürdig, oder?

        2. Für mich ein schwieriges Thema, weil ich gerne scherzhaft entmenschlicht werde, da ich so wenig weine. An sich aber vermutlich gar nicht so merkwürdig, denn ansonsten würden Leute das bei mir ja nicht kommentieren? (Edit: Ich meine, dass es nicht merkwürdig ist, weinen zu wollen) IDK, also an sich denke ich, ist es gesund, sich mal „auszuheulen“, immerhin muss es ja irgendeinen Grund dafür geben, dass sich die Mehrheit der Menschen danach befreiter oder zumindest ein wenig besser fühlt. Trotzdem empfinde ich es als schade, dass man solche Gedanken mitten im Alltag hat. :/

          1. Ja, schade ist es wirklich. Aber ich empfand es oft auch als befreiend. Ich fands nur seltsam, dass ich wirklich den Wunsch danach hatte.
            Das ist mir zuvor auch noch nie passiert. Momentan scheint wirklich vieles sehr merkwürdig zu sein. :/

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