“The older I get, the more I realize how difficult of a person I am to love, let alone tolerate. My mind seems to operate off of a dozen different tangents – all of which seem to have found homes on different planets. My heart is restless, but my potential is inconsistent. My mind is determined, but my confidence is volatile. As soon as I believe that I am ready to love, my heartbeat changes its pattern. As soon as I am ready to take the risk, my mind tells me to “wait a little longer”. I, of all people, yearn to believe that I possess the kind of love that is nothing short of one in a billion. In literal terms, that would be the kind of love you’d only find amongst a handful of people on this earth. I want nothing short of the possession of this kind of love tucked inside my heart. And I want nothing more than to place it in the power of your hands.”

– Connotativewords | jl | The Battle

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

6 Gedanken zu „“

  1. Bloß weil wir keine Woche Fußmarsch durch den Amazonas nötig haben, um einander zu begegnen, sind wir uns deswegen nicht weniger fremd. Ich erkenne noch den „Eingeborenen“, wo andere sich bereits freuen mögen über eine „Seelenverwandtschaft“. Wenn ich nun als Wissenschaftler verstehen will, warum den Jungen eines Stammes kaum dass sie mannbar geworden sind in einem Festakt die zwei obersten Schneidezähne herausgebrochen werden, muss ich dann umgekehrt auch verstanden werden? So ungebeten dringe ich immer wieder ein in Dein „Territorium“, dass ich eigentlich schon froh bin, wenn Du mir nicht den Schädel spaltest und auf meinen Knochen Flöte spielst… Jetzt zeige ich auf Dein obiges Zitat, dann zeige ich auf Dich, was das mit Dir zu tun hat? Du kannst als Antwort auf einen Baum zeigen oder auf einen Vogel, der alleine gen Himmel fliegt… Und ich glaube nicht, dass Menschen zum „wahren“ Verständnis je mehr haben werden als solche Gesten, selbst wenn sie drumherum Worte machen bis zum Mond.

    1. Natürlich müssen sie dich verstehen. Erst einmal musst du ihnen eventuell erklären, dass du nicht mehr minderjährig bist, obwohl du noch intakte Schneidezähne hast, weil es in deiner Kultur anders ist. Nicht jeder nimmt sich die Zeit, einem Kind zu antworten.

  2. …und nicht jeder nimmt sich die Zeit, einem Kind den Schädel zu spalten. Sokrates entging so lange der für seine Hinterfragerei eigentlich längst fälligen Todesstrafe. Soll ja Stämme geben, die verdammt ernst nehmen, was sie da beten. Jedenfalls gäbe ich einiges dafür, mich den Menschen in der Gestalt Deiner Schwester nähern zu dürfen: „Kindermund tut Wahrheit kund!“ :-)

    1. J. und ich meinten vor Kurzem noch, was für ein Glück es ist, dass wir keine Männer sind. Unser Verhalten würde sonst wohl schon „strafbar“ sein. – Kinder auf der Straße anzusprechen, wird bei dir wohl einfach nicht klappen?

  3. Als Schriftsteller von Plakaten aus werde ich Kinder wohl ungestraft ansprechen können. Persönliche Vorsprache empfände ich für mein Vorhaben als wenig effektiv. Nehmen wir an, mein „Harry Potter“ spricht sich in sieben Bänden Kapitel für Kapitel gegen das Rauchen aus. Die wichtigsten Bezugspersonen des Kindes, an das ich gerate, sind aber starke Raucher, dann würde das Kind jede einzelne meiner Zeilen als „blöd“ empfinden.
    Es ist doch so, dass viele Abiturienten glauben, ihnen stünde nun die Welt offen. Tatsächlich haben sich einem mit 19 bereits weite Teile der Welt für immer verschlossen. Da hat man entweder einen Vertrag mit einem Bundesligaverein oder einer großen Modelagentur, oder man hat ihn eben nicht.
    „Du bist nicht gemeint!“ Könnten sich Werbeplakate abwenden, es würde mich keines mehr ansprechen: „Schlesinger, Du hast jetzt 43 Jahre auf Alkohol verzichtet, Du wirst im 44. nicht damit anfangen! Verschwinde einfach und gib den Kindern die Sicht auf uns frei!“
    Selbst bin ich geprägt worden davon, bloß nie so zu werden wie Onkel Werner. Hörte ich ausgiebig Musik, erinnerte mich mein Vater daran, dass Onkel Werner das in seiner Kindheit auch immer machte. Einmal habe mein Vater ihn „wie ein Stück Dreck“ aus der Hängematte geworfen. Onkel Werner behielt nach einem gescheiterten Selbstmordversuch zwei Holzbeine zurück und lebte als Frührentner bis zum Schluss bei der Großmutter. Hängematte und Musik sind seither für mich verknüpft mit zwei Holzbeinen.
    Mit dieser Prägung sehe ich mich nun einer Gesellschaft gegenüber, in der Konsum Bürgerpflicht ist. Unsere Marktwirtschaft ist darauf angewiesen Musik abzuverkaufen, sie begeistert sich für jeden, der vor dem Fernseher „chillen“ will. Onkel Werner in der Hängematte ist jetzt das Glück, das überall in die Welt hinausgeschrien wird :-(

    1. Ich würde jedes Buch, das vollkommen unsubtil versucht, mich zu manipulieren, als Kind in die Tonne kloppen. „Wer erwachsen ist, sollte das aber besser können.“ Außerdem, Bezugspersonen sind ja nicht für jedes Kind Positivbeispiele oder Vorbilder. Im Gegenteil sehe ich viel mehr Kinder, die sich ins genaue Gegenteil ihrer Eltern und Lehrer entwickeln, und das ganz bewusst.

      Hm. Die Abiturienten aus meinem Bekannten- und Freundeskreis sahen es eher so, dass es vollkommen sinnlos wäre, eben weil schon alles verbaut ist. Weil sie nicht mit fünf angefangen haben, Klavierunterricht zu nehmen, oder sie sich mit 14 mal das Bein gebrochen haben, und deswegen soundso. Der Großteil der Menschheit nimmt es doch gerne hin, dass er es zu nichts bringt, weil er gar nicht einsieht, so viel zu geben. „Es steht denen die Welt offen, die bereits da sind.“ Andererseits, ihnen stand ja ihre Welt offen. Sie hatten das, was sie wollten. Ihr Abitur, ihren Studienplatz, ihre neue Wohnung oder WG, einen Gebrauchtwagen, und fünfzehn verschiedene Social Network Accounts.

      Folglich..?

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