#53 various kitchen utensils

Ich male zur Zeit immer nur in Farben. Nicht, dass ich viel male oder zeichne. Manchmal überarbeite ich ältere Sachen, weil mir irgendein Fehler auffällt, den ich absolut nicht ertragen kann, aber ansonsten ist es nur ein, „Ich sollte mal drei Striche ziehen und hoffen,“ was selten funktioniert. Aber davor habe ich nur einfarbig skizziert, und jetzt lasse ich ständig das Skizzieren aus.

Üblicherweise benutzt man ja beim digitalen Zeichnen und Malen mehrere Ebenen, auf denen man die Elemente eines Bilders einzeln bearbeiten kann, ohne die Anderen zu verändern. Zum Beispiel eine Ebene für Haare, oder für Teile des Hintergrunds, für Haut, Oberteil, Augen, was auch immer. Ich vergesse, neue Ebenen hinzuzufügen. Oder eher, ich hab keine Lust dazu. Ich male alles auf einer Ebene. Manchmal füge ich eine hinzu, damit die Farben heller oder stärker erscheinen (sonst verwischt es von alleine und wird oft trüber, so wie es auch in Wirklichkeit wäre, wenn man Weiß auf z.B. nasses Rot knallt), aber meistens hab ich eine Ebene, auf der ich alles mache. Falls ich skizziere, dann nehme ich bei Menschen gleich einen Farbton, der ungefähr 2-6 Töne dunkler ist als mein Ziel-Hautton, und male dann einfach drüber. 

Aber in letzter Zeit überspringe ich ungefähr  vierhundert meiner üblichen Schritte. Ich ziehe nur Farben von A nach B. Vielleicht liegt das daran, dass ich einfach nur so male, wie ich es mag, ohne mich mal schlau zu machen, wie man es eigentlich tun sollte (so, wie ich weiterhin falsch Klavier spiele, und so weiter) oder daran, dass es Spaß macht, einander beißende Farben zu einer Amsel werden zu lassen. Und wenn ich dann schon mal ein paar Ebenen benutze, dann scheinbar nur, um einen Charakter in Unterwäsche zu malen, und dann zu faul zu sein, das Bett dazu zu malen, weil Möbel zeichnen langweilig ist. You know..

2013 12 09 Und manchmal verbringe ich eine Stunde damit, ein Gesicht mehr und mehr zu versauen. (Ich werde nie mehr als WIPs produzieren..)

2013 12 06 w hair layer

Und ja, Zeichnen ist.. ein wenig eine Metapher. (Gasp! What a surprise!!)

…. Ich brauche Hobbies.

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

2 Gedanken zu „#53 various kitchen utensils“

  1. „Erinnere mich, wie ich im März in den ersten warmen Nächten am offenen Fenster saß, arbeitete und dachte, es sei eine Sache auf Leben und Tod. Und das war es vielleicht auch. Aber es hat sich im Roman nicht abgebildet. Stilistisch fragwürdige Pennälerprosa mit Allerweltseinfällen, als Ganzes strukturlos. Auch die letzte Szene – wen interessiert’s?“
    So urteilte Wolfgang Herrndorf quasi auf dem Sterbebett über seinen Jugendroman „Tschick“. Trotzdem wurde es ein Bestseller.
    Mir gefällt das, was Du hier von Deinen Zeichnungen postest. Als ich neulich meine Comicsammlung digitalisierte, fand ich manches aus den 1960ern weniger beeindruckend. Du solltest weitermachen, finde ich.

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