#96 Nothing works quite as expected, and that’s splendid, splendid.

Ich hasse es, genau in dem Moment auf die Uhr zu schauen, in dem sie von 23:59 zu 00:00 wechselt. *shudders*

Heute ist Weihnachten, und ich weiß nicht, wie es dem Rest der Welt geht, aber das tatsächliche Weihnachtsgefühl fällt bei mir eher flach. Es existiert, so wie meine Kopfschmerzen immer existieren, oder ich immer ein wenig schlecht sehe, aber es ist nicht so, als hätte ich eine Migräneattacke, oder meine Kontaktlinsen rausgenommen.

Ich hab vorhin angefangen, meine 2012-Listen zu machen, aber es hat mich dann doch so frustriert, dass ich aufgegeben habe. Eine Liste mit Songs (bzw einen Link zum Download? Wäre ja sinnvoller. Andererseits wohl auch überflüssig und nicht ganz legal genug, um es auf meinen Blog hier zu hauen) könnte es eventuell noch geben, und meine Lieblingsblogs sind entweder im Blogroll, oder haben eine Subscription-Notification von WordPress zugesandt bekommen, aber Filme, Bücher, Artikel, und so weiter.. Vermutlich eher nicht. (Da fällt mir ein, hab jetzt ne Seite für meine liveblogs fertig. Herr der Ringe war unglaublich!)

Mir fiel übrigens das „Illegal, whoopsie“-Argument erst ein, als ich schon zur Hälfte Dateien in einen Ordner gepackt hatte. D: Liste zu machen, hat einfach nicht ansatzweise so viel Sinn, wie die mp3s zu teilen, vor allem, da die Hälfte der Titel tatsächlich Situationssongs waren. (Dobald man sie hört, wird man verstehen, was ich meine.. Und mir vermutlich entfolgen, weil ich zu gestört bin, um. Hey, vielleicht ist es doch gut, dass ich sie nicht teilen kann?) *sich ärger* Hmpf!

Wie dem auch sei, ich hoffe, dass alle die letzten 2012er Tage so verbringen, wie sie das am Liebsten machen, und da ich mich ausnahmsweise mal nicht auf Facebook-Niveau bringen lassen möchte, meckere ich auch nicht über Weihnachten, Kapitalismus oder selbstgerechte, scheinheilige Familienabende vorm Kamin. Weihnachten ist schön. Oder zumindest so schön, wie man es sein lässt. Außer, der Neffe fackelt das Haus ab. Dafür kann wohl keiner was, und Weihnachten dann nicht schön zu finden, sei dir verziehen.

Andererseits muss ich mir jetzt wohl die Harry Potter Hörbücher anmachen, um mich weihnachtlich zu fühlen. (Ja, ich hab HP Hörbücher. Rufus Beck ist nämlich toll.)

Außer, dass der Post ein Weilchen her ist. Oops.

Hoffe aber, Weihnachten verlief bei Allen gut.

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2 Kommentare zu „#96 Nothing works quite as expected, and that’s splendid, splendid.

  1. Ohne Dein Weblog wäre mein Weihnachtsfest bloß halb so inspirierend gewesen: Allein die Bekanntschaft mit Ayn Rand war es wert, hier Jahr für Jahr gelesen zu haben. Und die letztendliche Erkenntnis, dass Jugendliche mehr begeistert werden von Fiktionen aus Amerika, als etwa von einer Frau K. vor Ort.
    Die offensichtliche Wirkung des „Herrn der Ringe“ macht es mir unmöglich, meinen Mitmenschen weiterhin mit Kommentaren in Weblogs zu kommen. Persönlicher Kontakt erscheint mir nun so sinnvoll, als würde ich mich mit Händen im Roggen umtun, statt mich wie Tolkien an einer mächtigen Erntemaschine zu versuchen.
    Dass aber obendrein aus Romanen Philosophien werden können, diese Beweisführung durch Ayn Rand ist mein Weihnachtsfest 2012!
    Mit „Nordland“ will ich nun alle Energien zu einem Epos bündeln, wie es die Welt hoffentlich noch nie gelesen hat. Und wenn auch Du unter den Abermillionen bist, die ich so eines Tages möglicherweise ernte, würde ich mich freuen. Konnte ich Dir wenigstens etwas von Nutzen sein ;-)

    1. Dass dir Ayn Rand gefallen hat, freut mich natürlich – Obwohl es leicht frustrierend ist, dass du gelesen hast, was ich ge- und erfolgreich verplant habe zu lesen.. ;)

      Nun, das ist ja nicht ganz wahr: Frau Dr. S. empfinde ich als sehr inspirierend, und selbst Frau K. bringt mich oft dazu, Dinge zu überdenken – Nur eben oft leider nicht so, wie sie das plant. Dass man natürlich begeisternd sein muss, um zu begeistern, ist ja nicht zwangsläufig etwas, das in meinen Verantwortungsbereich fällt. – Genauso finde ich zum Beispiel Romane, die mir etwas beibringen wollen, furchtbar. Auf meiner Pet Peeve Liste steht „preachy“ sehr weit oben. Hängt aber immer vom Inhalt ab. (Unabhängig davon, ob es nun Menschen oder Bücher sind.. Was vermutlich eine furchtbare Aussage ist.)

      Wie dem auch sei, natürlich warst du von Nutzen. ;)

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