#95 Maybe there’s a universe without all the noise in my head and the pride that makes me so fiercely independent and the coldness in my heart that I can turn on and off like a security fence.

What if, in another universe, I deserve you?

Hear me out. There’s this philosopher from the 1890s named William James, and he coined this theory about “the multiverse” which suggests that a hypothetical set of multiple universes comprises everything that can possibly exist simultaneously.

Are you following? The entirety of space, time, matter and energy is all happening at once in different timelines: It’s the idea of parallel universes. Right? So okay, let’s presume the multiverse is real.

Well then, maybe somewhere in those infinite universes is one, or several, where I deserve you.

Maybe there’s a universe out there — happening now — where we end up together and when I close my eyes at night, I’m not dreaming the way a normal person would. Instead I’m seeing flashes of our lives in the multiverse. They’re not simple dreams because I miss you, right? They’re scientific, anachronistic visions.

For instance:

In this universe, I don’t want a family, but maybe in another, I’m more of the type to settle down. Maybe there’s a universe where you hold my hand while I give birth to our daughter in a white hospital room with pink flowers and fuzzy teddy bears on the window sill. Where we take family vacations and pose for dorky pictures in our neon bathing suits on the sands of a Florida beach. Where we curl up to watch a cheesy movie at the end of a long day in our big, green, suburban house once the kids have fallen asleep.

Maybe there’s a universe where we are middle-aged and taking our child to college and bickering over where to put her dresser or what posters she should hang up. Where you kiss her on the forehead ‘goodbye’ and we drive home in contented, proud silence, your fingers grazing my knuckles, our wedding rings glistening. Where we both have gray hair and we laugh and smile and hug and drink lemonade on the porch.

Maybe there’s a universe where that’s the life I want. Where I don’t second guess everything and I’m not afraid of commitment and of the future and of love. Maybe there’s a universe without all the noise in my head and the pride that makes me so fiercely independent and the coldness in my heart that I can turn on and off like a security fence.

Maybe there’s a universe where I’m the right person for you. Where I adore every nice thing you did for me without starting to resent you. A universe where you actually end up with someone who appreciates you. Where no one becomes a doormat. Where both of us can shed our baggage and curiosity and issues. A universe where we’re happy — without wondering if that happiness is some messed-up Jenga game ready to topple at the slightest quiver. A universe where we’re comfortable and sure, and we have cats.

Maybe there’s a universe where we fall asleep next to each other every night like spoons, like two innocent bunnies — my face buried in your neck, hugging your warmth — and we both don’t want anything or anybody else. Where we don’t want more, we just want each other.

Maybe there’s a universe where I don’t covet so much all the time and where I’m content and where I don’t wonder about picking up and moving to Japan without saying anything to anyone and where at this very juncture, I can just know I’ll always want to come home and cook dinner with you.

If you think of it all this way, then it’s like neither of us did anything wrong.

You just found me in the wrong universe. That’s all. This is, as they say, the darkest timeline. Everywhere else, nay, “everywhen” else — us in the Civil War, us in Ancient Egypt, us in the swinging ’60s — we are happy.

If this theory holds, well, by the law of averages, there had to be oneuniverse — just this one — where we don’t end up together. Here and now just happens to be it. If you think of it this way, nothing is our fault.

So see, that explains everything. We’re not together anymore because of the multiverse.

Well, isn’t that comforting?

If you’re sad, do like I do and just think of the other ‘verses. The ones where I believe in love and where I don’t hate myself and where I never feel the need to kamikaze relationships. A universe where we can have nice things. It’s helpful, right?

Because you could have loved me forever. And maybe in another universe, I let you.

Oder, wie meine Schwester gerade gähnte, „Oh man. Ich find mich manchmal richtig süß.“ Den Text werde ich i.Ü. nachher noch übersetzt hier reinstellen, hoffe ich. Falls ich nicht zu faul bin und nur die leicht übersetzbaren Teile tatsächlich übersetze, und deswegen nichts hier poste, und whatever.

Diese Seite sollte man sich also vielleicht mal in die Bookmarks hauen und anschauen. Ich hab’s jedenfalls vor, sobald ich die Zeit finde.

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5 Kommentare zu „#95 Maybe there’s a universe without all the noise in my head and the pride that makes me so fiercely independent and the coldness in my heart that I can turn on and off like a security fence.

  1. Jetzt kommt in mir wieder dieser Romantiker hervor, den ich so sehr zu verstecken versuche. Vieles klingt so konservativ, nach verlorener Freiheit, wie so viele sagen. Dieses Klischeeleben mit Haus, Gartenzaun, Kindern und Haustier. Wo man gemeinsam zu Abend isst, viele Hobbys teilt und wo es an Heiligabend noch schneit, aber niemand im Schnee ausrutscht.
    Ein wenig wie in Pleasantville.

    Und, herrje… Es muss doch nicht schlecht sein, oder? Es wird so oft belächelt oder verspottet, aber warum kann es nicht Menschen geben, die damit glücklich sind? Tief in mir drin mag ich diese Idylle bestimmt auch, nur möchte ich vorher noch das Gegenteil erleben. Wenn es aber wirklich in einem anderen Universum so ist und laut einiger Physiker ist es ja auch so, dann wäre ich mit Sicherheit bereit, das Universum zu wechseln. Auch, wenn umziehen immer mit viel Arbeit verbunden ist. Und vielleicht wären wir sogar Nachbarn, würden uns aber nicht erkennen. ;-)

    Wenn ein Teil davon oder vielleicht sogar alles zu deinen Wünschen gehört, jetzt oder irgendwann, drücke ich die Daumen, dass sich das alles in dieses Universum verläuft. Auch, wenn ich manchmal glaube, dass wir von all den möglichen Universen, das beschissenste erwischt haben.

    1. Der Text kommt ja nicht von mir. Ich finde aber, es geht nicht wirklich um die Dinge, die sie auflistet, sondern um die Dinge, die dadurch impliziert (oder right out erwähnt) werden: Dass sie jetzt beide nicht in der Lage sind, zusammen zu sein, und zu bleiben, und über ihren Schatten zu springen, oder was auch immer. Dass sie tatsächlich niemals eine Tochter haben werden, und eine Doppelhaushälfte mit Katze und Vampir-abschreckendem Zaun.

      Das, was die Autorin da geschrieben hat, ist ja nur ein Bruchteil des Rests. Und den Rest muss man da vielleicht ausblenden: Dass man nicht Universen wechseln würde, weil man Familie und Freunde hat, die einem eben doch wichtiger sind etc.

      Im Grunde ist es ein ellenlanger Text, der immer wieder nur sagt: Du bist toll, und ich bin es nicht. Oder, Ich hab aufgegeben. Oder, Hey.. wären wir nicht wir, dann würde es funktionieren. Oder, Woah, ich mag SciFi Romane.

      Ich hab bisher nie das Gefühl gehabt, das beschissenste Universum erwischt zu haben, vor allem, nachdem ich zumindest online Leute getroffen habe, denen es eindeutig sehr viel schlechter geht usw. Die Autorin sagt ja auch, dass es nur für die Beiden, für diese eine Beziehung wohl das schlechteste Universum ist.

      Da es in dem Text nun zuerst nur um diese Beziehung geht, bedeutet ja nicht, dass die Autorin tatsächlich so sehr über die Beziehung nachdenkt, dass sie, nur weil sie nicht mit dieser Person zusammen sein kann, gleich da ganze Universum als beschissen deklarieren würde. Es ist durchaus möglich, dass es nur ein Hintergedanke war, eine Zigarettenpause, die sie auf ihrem Blog veröffentlicht hat. (So geht es mir zumindest oft, und dann lesen hier Menschen, die mich IRL kennen, und glauben, dass mich das total beschäftigt hat.. Also reflektiere ich da wohl in dem Punkt noch was hinein. *g*)

      Wie auch immer, ich mag den Text. Sicherlich aus den falschen Gründen, aber.. Hey. Mögen und so.

      Uuund: Frohe Weihnachten! (Oder genug Alkohol um so zutun, als ob.)

      1. Dann hab ich das wohl ganz anders interpretiert, als du. Bzw als von dir gedacht. ;-)
        Vielleicht sehe ich es auch nur als beschissenstes aller möglichen Universen, weil das, was mich so ankotzt, einfach „Luxusprobleme“ sind.

        Hab einen schönen Heiligabend! :)

        1. Nein, ich hab auch viele „romantischere“ Gedanken gehabt, aber der Rest ist es eher, der mich weiter darüber nachdenken lassen hat, falls das Sinn macht? Trotzdem.. Falls du Zeit hast, genauer zu erklären,w ie du es interpretiert hast, oder von mir gedacht hast, dann.. Schreib! ;D

          Hmm.. Keine Ahnung. Probleme sind Probleme, und die werden einem immer als absolut beschissen vorkommen, aber es gibt auch bestimmte Bedürfnisse – Mit jemandem zusammen sein zu können – die tatsächlich Prioriäten für eine breite Masse sind, und die einem dabei helfen, darüber hinwegzusehen, dass man die ersten zehn Jahre seines Lebens in einem Keller gelebt hat. /rambles

          Okay, jetzt geht’s zurück.. Schreibe bestimmt heute nur Unsinn, aber bin müde und alles ist etwas stressig, also sei mir bitte verziehen. ;D

          Danke dir! :)

  2. Ich dachte, den Text hättest du gepostet, weil du ihn auf dich zutreffend findest. So geht es mir ja oft genug. Ich lese etwas und denke „Könntest du schreiben, hättest du es genau so geschrieben.“ Das war mein Gedanke, als ich den Text gelesen habe.

    Und jetzt, wo ich hier sitze, fällt mir auf, dass ich gestern etwas ähnliches erlebt habe. Nun, ein kleines Stück davon. Meine Exfreundin war zu Besuch und wir saßen hier auf der Couch, ein Teelicht stand auf dem Tisch, Musik lief und wir haben viel geredet. Sie hat Whiskey-Cola getrunken, ich nur Cola. Wir hatten beide unsere Wohlfühl-Pullis an und sie trug die zerfetzte Jeans, die ich so sehr an ihr liebe.
    Irgendwann hab ich ihr 2 Käse-Sandwiches gemacht und eins haben wir geteilt. Und es war wie früher. Nur ohne die körperlichen Berührungen. Aber das war mir völlig egal, denn aus irgendeinem Grund fühlte es sich wohl so an, wie in dem Text teilweise beschrieben.
    Und für die paar Stunden war ich selbst völlig ruhig. Nicht mehr dieser blanke Nerv, der von einer Sekunde auf die andere total ausflippen kann. Irgendwie so muss es sich anfühlen, wenn man seinen inneren Frieden gefunden hat, denke ich.
    Und nun hab ich wohl vor lauter Begeisterung darüber noch statt einem Artikel darüber zu schreiben, mal wieder völlig an deinem Kommentar vorbei geredet. Bitte Entschuldige!

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