#90 The stars, the moon.

Fünf Dinge.

Erst einmal, mir fallen nur zwei Dinge ein, aber also muss ich auf drei weitere Punkte kommen, obwohl diese Anmerkung wohl bereits eine ist.. (Ansonsten: NIE WIEDER INSOMNIA-LIVEBLOGGING!)

2005Zweitens, Mädchen in Schuluniformen und mit großem Busen zu malen ist zu 2005 um es zu machen; auch, wenn du nur alte Zeichenstile von 2005 kopieren möchtest. Hör auf damit, Patricia. (Trotzdem sollte man bitte klatschen, weil ich alle klassischen Manga-Sachen eingebracht habe. Riesenkopf und -brüste, seltsame Haltung, Bootie, Haare, fehlgeschlagene Proportionen.. Ich könnt mir aber gerad in den Hintern beißen, weil ich jetzt, wo ich die Datei geschlossen und hochgeladen habe, die ganzen Ekelfehler finde. ._.)

Drittens, wäre ich vorzeigbar und lustig, könnte ich videobloggen. Dann würde ich die Dinge, die ich schreibe, so betonen, wie ich sie betone, und dabei die Gesichter machen, die ich mache, und alle würden mich hassen, weil sie erkennen würden, dass ich das alles gar nicht sarkastisch meine.

Viertens, es gibt viele Gründe, wieso J. mich heiraten sollte, damit ich ihren Nachnamen annehmen kann. (Hauptsächlich:Unsere Babies wären wunderschön, wenn auch psychische 9-11s (Seriously, J. Stell dir vor, wie fucking beautiful die Ärsche alle wären. /wheezes))

Fünftens, ich muss Atlas Shrugged lesen, weil es scheinbar ein unglaublich schreckliches Buch ist, und Sein-Sollen-Dichotomie, und es ist vielleicht sowieso eine gute Idee, mich mal wieder ein wenig weiterzubilden. Nicht, dass ich nicht weitergebildet wäre – Dank J. weiß ich jetzt Dinge über gay!sex, die ich nie hätte wissen müssen (und die scheinbar T., der schwul ist, nicht wusste? (J, davon muss ich dir noch erzählen!!)), aber wirklich weiterhelfen werden die mir in meinem Leben vermutlich nicht.. Außer ich hab ein menage a trois mit zwei.. oh. Hm.. /snorts

Aber das ganze Thema (also Objektivismus, und Kritik bzgl Hume’schem Gesetz) interessiert mich gerade, also sollte ich Atlas Shrugged lesen. Ich wollte gerade fragen, ob ich vielleicht etwas impulsiv und extrem bin, aber ich hab innerhalb der letzten Woche über 3000 Seiten Teen Wolf Stories gelesen, nachdem ich einen Post auf tumblr darüber gefunden hatte, habe u.a. mal Körbe geflochten, nachdem ich auf nem Mittelaltermarkt war, noch nicht einen Schal zuende gestrickt, meine getöpferten Aschenbecher nie fertig bemalt, und muss zugeben, dass IDERA nach zwei Revisionen im Mülleimer gelandet ist.. Offensichtlich muss ich die Frage nicht mehr stellen.  (Übrigens bin ich was die Liegestütze betrifft, wieder bei 10. Ich könnte heulen. (Ja, ich könnte mich zu 20 quälen, aber die guten alten Zeiten der 40 Liegestütze? GONE.))

Na und? Dafür kann ich auch 1000 Fragen-Persönlichkeitstests beenden. Hah! (Das ist der von gestern.. Hab wohl echt viel gelogen.. Warte, hab ich den gestern noch erwähnt, oder rausgeschnitten? Hab gestern nämlich nen Persönlichkeitstest gemacht, aber das Ergebnis passt einfach nicht zu mir: Hier.)

Zurück zum Thema – Solang ich noch daran interessiert bin, sollte ich tatsächlich produktive Dinge eventuell machen. Und Atlas Shrugged lesen. Ich meine, ich weiß nicht, wieso er geshrugged hat. Klar, war sicher nicht cool, die Welt rumzutragen, aber die Einstellung erinnert mich zu sehr an mich, was bedeutet, dass wir von selbstgerechten, pubertären, tendenziell narzistischen und primär nervigen, sehr egoistischen Zügen sprechen, und das heißt.. Characterdevelopment caused by reading something atrocious. ALL FOR IT!

Random fact: Tollwut hat eine fast 100%-ge Todesrate, sobald erste Symptome auftreten. (Was allerdings mehrere Wochen bis Monate dauern kann, weswegen man nach der „Infektion“ immernoch präventiv behandelt werden kann, und dementsprechend höchstwahrscheinlich nicht stirbt, was mehr oder weniger beruhigend sein sollte. Angeblich. I don’t even know, man. No woods for me.)

Und damit verabschiede ich mich mal, und wünsche Allen einen tollen Nikolaus. *sich mit Schokolade vollstopf* (Sobald ich 70kg wiege, werd ich aufhören und weinen, promise. Fucking Hoechlin. Cheat day? Seriously?)

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

5 Gedanken zu „#90 The stars, the moon.“

  1. Kurzentschlossen habe ich mir eben zum Nikolaus „Atlas Shrugged“ downgeloadet. Zumal die Autorin mich wahnsinnig fasziniert…
    Seit Xaviers Höllenfahrt mir zur Elegie missglückt, bin ich mehr denn je an SchriftstellerInnen interessiert, denen Tiefe offenbar derart populär gelingt, dass ihre Werke halbe Jahrhunderte überdauern.
    Dank Dir für den Hinweis!
    Mir als Laie gefallen Deine Zeichnungen jetzt bereits. Wäre schön, wenn Du bis zur Meisterschaft dabei bleibst. Zumal es für Deine ersten Mangas dann bestimmt einen Kindle Paperwhite XL gibt ;-)
    Erinnere ich mich richtig, videobloggt J. einige Buchvorstellungen. Vielleicht lässt Du Dich fürs Videobloggen ja noch von ihr begeistern. Wir alle hier würden uns darüber freuen, glaube ich.
    Dir auch einen schönen Nikolaus!

    1. Nee, J. hat nichts mit Videobuchbloggen zutun. Muss gerade auch überlegen, wen ich überhaupt kenne, der videobuchbloggt. Also, mit wem dort ich mich öfter mal unterhalten habe, aber so wirklich will mir niemand einfallen.

      Freut mich, dass ich ausnahmsweise mal über ein Buch gesprochen habe, dass man sogar als lesenswert bezeichnen könnte! Zu Atlas Shrugged kann ich dich nur auf diesen Post von John Green aufmerksam machen, in dem er sagt:

      Why I Hate Atlas Shrugged with a White-Hot Passion

      (I was asked why I dislike the novel Atlas Shrugged so much; I answered; people asked me to make the answer rebloggable, and so I have. All of this, as always, is offered with the caveat that I might be—and often am—wrong.)

      1. Atlas Shrugged is a novel of ideas. The plot exists only so that Ayn Rand can lay out her set of philosophical beliefs. So it’s the kind of book that makes you feel smart because you “get it,” but the story itself is paper-thin and is carefully constructed to explain and celebrate Rand’s objectivism. I have an inherent problem with novels of ideas, because I think they fail to do most of what is interesting and useful about fiction, but I particularly dislike them when the ideas are bad ideas.

      2. The philosophy of objectivism is absolutely repugnant to me (and also does not hold up to scrutiny). The philosophy of selfishness is all built around the idea that the person ingesting the philosophy feels special (i.e., that we all identify with John Galt), and of course we do all identify with John Galt, because we all feel that the world is against us and we are secretly a unique flower that could bloom brilliantly if only we did not have to carry the weight of other, lesser people.

      But the fact that when we read Atlas Shrugged we all identify with the elite is itself evidence of the book’s crappiness, because either A. only extraordinary people happen to read Ayn Rand, or B. we all feel extraordinary, because we are so busy being our multitudinous and complex and extraordinary selves that we do not imagine other people as being as complex or interesting or extraordinary as we are.

      All of my novels are written in persistent and direct opposition to the ideas put forth in Atlas Shrugged, and since there is nothing to the novel except its ideas (the language of the novel imho could not be less interesting), it follows logically that I would strongly dislike the book.

      Nicht, dass ich zwanghaft zustimme – ich mag die Idee von „novels of ideas“ sogar sehr, aber die Umsetzung lässt eben oft zu wünschen übrig. Nur.. ein paar Gedanken, die ich interessant fand, und die mich teils dazu gebracht haben, das Buch lesen zu wollen. :)

      Eeeh.. Ich will keine Manga malen. Hast du mal gesehen, wie viel Arbeit dahinter steckt? Whoaa. :/ Aber Danke, dass du’s mir zutraust? XD

      Dankeschön. :)

  2. „Nicht doch. Er erwartet nicht das Geringste. Er beauftragt einfach die Phoenix-Durango.“
    Derart genial beschreibt Ayn Rand mal eben die kleinste gemeinsame Recheneinheit des Lebens: Niemand ist uns böse, wenn wir dieses oder jenes nicht können. Man macht es dann einfach mit jemand anderem.
    Und bereits die Figur des Pop Harper zeigt mir eine meinem Wesen absolut entsprechende Perspektive des Schreibens auf: Leben wahrzunehmen als Recheneinheiten, Recheneinheiten wahrzunehmen als Leben. Pop Harper ist ein literarischer Chatbot, geschaffen aus den Routinen tausender Bürovorsteher!
    Wahrlich ein Lebenswerk also, das da geschaffen worden ist von Ayn Rand.

  3. „Sie wischte den Staub vom Dasein und ließ nichts zurück als die Freude ungehinderter Schaffenslust.“
    Da ist vor dreißig Jahren ein Mensch gestorben, der mich weder geliebt hat noch einen einzigen Finger für mich rührte, trotzdem möchte ich bereits nach wenigen Seiten seines Lebenswerkes alles mögliche in Erfahrung bringen über diesen Menschen.
    Beinahe überlege ich schon, ob „Dagny“ ein guter Name wäre für eine Tochter. Nach „Dagny Taggart“, Ayn Rands Fiktion einer objektivistischen jungen Frau.
    Unfassbar eigentlich, wie viele Menschen bekennen, dass ihr Leben verändert wurde durch das Studium von Ayn Rands ROMAN.
    Exakt der Bedeutungshorizont, auf den ich schaue. Hingegen das „manuelle“ erzeugen von Liebe durch Zuwendungen jeglicher Art für mich keine erstrebenswerte Kunst ist. Zumal im Hintergrund stets die Recheneinheiten von Ayn Rand lauern: „Er findet immer eine, die ihm den Haushalt führt… Willst du mich nicht heiraten, heirate ich eben jemand anderes…“

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