#86 But I know fear is what it really was.

Hatte ich vor einiger Zeit bei tumblr und pinterest gesehen.

I like this idea. Start the year with an empty jar and fill it with notes about good things that happen. Then, on New Years Eve, empty it and see what awesome stuff happened that year. Good way to keep things in perspective.

Irgendwie gar keine schlechte Idee. Gerade habe ich nämlich versucht, gute Dinge aufzulisten, die dieses Jahr passiert sind. Es sind bestimmt viele gute Sachen passiert, aber ich kann mich einfach nicht daran erinnern, weil pessimistisch und engstirnig.

Was mir gerade einfällt- Scheinbar denken manche Menschen, dass es unmöglich ist, depressiv zu sein, wenn gute Dinge passieren. Dabei ist das doch genau der Unterschied zwischen einer Depression und einer kleinen Verstimmung.

Nicht, dass es nicht möglich ist, Spaß zu haben, oder sich an Dingen zu erfreuen, aber das Argument, dass man doch Dinge habe, ist aus verschiedensten Gründen sehr nervig. M.E. vor allem, weil es viele Erkrankte in die Defensive spielt: Man darf gar nicht mehr lächeln und weiterhin erkrankt sein.

Obwohl ich damit jetzt eigentlich gar kein großes Problem mehr habe. Das ist dann wohl Isolationsluxus?

Ich übe gerade, richtige Gesichter ohne Vorlage zu malen, und versage. (Es sieht wirklich sehr, sehr schlimm aus.) Möchte ja ein bisschen mehr digital zeichnen, aber vielleicht sollte ich schauen, ob es da bei Youtube gute Tutorials gibt, bevor ich weiter daran verzweifle. – Spiele zur Zeit auch mit ein paar Zeichenstilen rum, und schaue, womit ich mich am Wohlsten fühle. Habe so lange schon nicht mehr wirklich mehr gemacht als 7.Klasse-Manga-Niveau, dass ich demnächst erst einmal ein bisschen durch Marvel, Hana to Yume, Shounen Jump, Webcomics und Trickfilme auf SuperRTL gucken werde. (Komme z.B. gar nicht mehr auf Faltenwurf klar. Sieht alles so künstlich aus, und ordentliches Lineart mit tablet schaffe ich gar nicht. >_<)

Hab gestern aber ein wenig gecodet, und bin relativ zufrieden. (Naja. Zumindest bin ich nicht absolut unzufrieden und sitze heulend in der Ecke hier neben meinem Schreibtisch.) Ooh! Und ich hab auch noch den Joss Whedon Audio Commentary zu den Avengers gehört. Ich bin so abhängig von Audio Commentaries. Ich glaube, würde ich jemanden mit richtig viel DVDs kennen, würde die Person mich nie wieder loswerden.

Blahblah. Böse. Blahblah. Wenn andere. Blahblah. Oberflächlich. Blahblah. Zeitverschwendung, blah.

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

Ein Gedanke zu „#86 But I know fear is what it really was.“

  1. Das ist es, was ich meine: Als Kathrin Weßling 2010 ihr Weblog „Drüberleben“ begann, kam zeitgleich ein STERN-Titel zum Thema Depressionen heraus, zu dem Frau Weßling sich als eine von hunderttausenden LeserInnen Gedanken machte. Zwei Jahre später nun wieder ein STERN-Titel zum Thema Depressionen. Aber jetzt ist Frau Weßling mittendrin! Als Schriftstellerin, mit eigenem Meisterwerk als Literaturtipp der Redaktion. Jetzt ist sie keine von Hunderttausenden mehr, sondern jemand, der Hunderttausenden Hoffnung zu schenken vermag. Hätte sie stattdessen lieber Zettelchen in einem Glas sammeln sollen? Ereignis ist für mich, was fortdauert. Den Rest empfinde ich als Vergangenheit, der mich wegen seiner Verangenheit ziemlich traurig stimmt.

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