#72 Thought I had an answer once, but your random ways swept me along.

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

3 Gedanken zu „#72 Thought I had an answer once, but your random ways swept me along.“

  1. Erinnert mich daran, wie viel weniger unbeschwert meine Kindheit wohl gewesen wäre, hätten meine Eltern mir gegenüber nicht Youtube-Clips laufen lassen. Obwohl mein Vater damals mit seiner sehr viel jüngeren 2. Ehefrau selbst noch eine Phantasie unter Beweis stellte, über die ich, nun so alt wie er damals, geradezu fassungslos bin.
    Mich erinnert der von Dir gepostete Film lediglich an den Greis, der einen Szenetreff im Wald aufsucht, dort ebenfalls seinen Mann im Mond zu finden, tatsächlich aber mit zwanzig Messerstichen im Gehölz endet, beraubt noch um seine letzten Habseligkeiten.
    Vielleicht ist es genau das, was mich bewahrt vor Suff und Depression, für meine Person keine höheren Erwartungen an das Leben zu haben, als ein Schwein im Schlachthof.
    Verstehe wirklich nicht, was die Leute immer vom „Glück“ schwafeln. Ich gehe einfach raus und mache meinen Job, mache ihn besser und besser. Was ist so verkehrt daran, bloß ein Rad zu sein in jenem Wunderwerk „Leben“?

    1. Weil du ja auch nur ein Rad sein willst -nein, nicht willst, mir fällt nur kein anderes Wort ein, und wollen würde ja ein Ich unterstellen, dass dem total entgegen steht- und es dir egal ist, ob du wirklich mehr beiträgst, als Familie Z., und es von Null Relevanz ist, ob du irgendwo irgendwann erinnert wirst. Ansonsten würde es einem fast schon überheblich und unsympathisch vorkommen, wie du das Bedürfnis anderer Menschen, glücklich zu sein, runterredest. Ist es wirklich wichtig, ob man am Ende seines Ziels nun ein Schild mit dem Schriftzug „Glück“ stehen hat?

  2. Was könne er dafür, dass seine Leser hirnamputiert seien? Er habe ihnen das Hirn nicht amputiert, lachte ein Psychologe, der berüchtigt war für seine „Glücksformeln“.
    Als Rad habe ich Probleme mit dem Leerlauf alltäglicher Quatschgespräche vom Weihnachtsmann. Ich will „greifen“, will Karren für Karren aus dem Dreck rollen, statt mich im Dreck um mich selbst zu drehen, wann denn endlich jemand kommt, mich zu erlösen?
    „Der Mensch ist leicht zu verführen…“ raunte meine Großmutter, als ich sie fragte, wie man denn in ihrer Jugend so stand zum „Führer“?
    Ja, wer sich für das „Glück“ begeistert, der will verführt werden und verblendet. Der buht jeden aus, der Schatten wirft auf die Leinwand.So empfinde ich es.
    Hingegen ich weder Guru bin noch „Pickup Artist“, sondern bloß ein Rad, dessen Wesen immer mal wieder fragt, ob es jetzt weitergehen kann?

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