#70 I’ll kill your friends and you’ll need me, and we can be obsessed.

Ehrliche, ernst-gemeinte Charakterfrage: Würdest du mit dir selbst schlafen, wenn es dich doppelt gäbe?

Ich meine, der Gedanke ist faszinierend. Nicht nur Sex, sondern generell. Würde es mich doppelt geben, so wie ich jetzt bin, und dann passiert der einen Patricia das und das und der Anderen dies und jenes, und dann wirkt sich das ja .. und dann… My fuck. Aber weiterhin, würdest du mit dir selbst schlafen, wenn es dich doppelt gäbe?

Und: Ich hab gestern (?) Nacht eine halbe Stunde heulend verbracht, weil ich Doctor Who 4×13 (Journey’s End) und End of Time II gesehen habe. Ich weiß, die deutsche Synchronisation ist furchtbar und versaut eigentlich fast alles, und ich weiß, für die meisten Deutschen ist Doctor Who nicht ansatzweise so ‚besonders‘ wie für die Briten, weil sie nicht mit der Show aufgewachsen sind, aber die Folgen sind so.. Die möchte ich wirklich jedem aufdrücken.

Falls hier also jemand noch nicht Doctor Who gesehen hat, I dare you to do exactly that, and instantly! Und wenn ich meine wunderschönen Sicherheitskopien um die Welt schicken muss, damit es dazu kommt, THEN SO BE IT. Los, schaut!

So, jetzt erstmal Make-Up suchen.. Mein Schlafrhythmus ist seit anderthalb Wochen im Eimer. Morgens gegen 06.30 geht es ja mit meiner Schwester zur Schule, und dann zwischen 12.30 und 16 Uhr hat sie Schulschluss. Mami und Opa holen sie manchmal ab, und Mami fährt sie auch ab und zu zur Schule, es geht hier also nicht um ein „Poor me, *pats head*“. Ich meine nur, dass trotz dieser zwei Zeiten, zu denen ich immer wach bin, oder zu denen ich zumindest bereit bin, wach zu sein, mein Schlafrhythmus nicht ganz so will, wie ich.

Liegt vielleicht auch daran, dass ich zZt immer so 14 Stunden schlafe. o.ô Ich glaube, wenn ich das Frau K. erzähle, wird sie es nicht ansatzweise ernst nehmen.. Dabei ist es wirklich mies. Mir kommt gerade der Gedanke, dass es ja möglich ist, dass, zwei Mal täglich rauszugehen, mich so sehr erschöpft, dass ich so viel schlafen muss. (Und jetzt muss ich lachen. Wie süß das wäre!)

Und ich hasse meine „Oy, Geld!“-Phasen. Meistens geht es mir ja alles am Arsch vorbei, was jetzt in ist, oder wer was besitzt, trägt, mag, hört, schaut, et cetera. Was nicht heißt, dass ich Geld nicht mag. Die konstanteste, stabilste, younameit Beziehung in meinem Leben ist die zum Geld: Ich hab immer zu wenig davon, und es erfreut mich immer wieder, mehr davon zu bekommen. Trotzdem gibt es ja einen Unterschied zwischen Geld und Dingen, die ich mir damit leisten kann. Derzeit will ich also Dinge, und benötige dafür Geld, dass ich nicht besitze, und diese Phase mag ich nicht.

UUUUUUUND, gerade läuft wieder der Digimon Soundtrack, ich vermisse scharfkonturiert (Pingback, um dich darauf aufmerksam zu machen!) ganz furchtbar, ich procrastinate, treffe mich nachher gegen 8 mit J (die sich dann neue Brüste, also einen BH, kauft) und das wars.

Oh, Doctor. Doctor Donna. asdlkjasdliuasdhjkajshdlqwekjhayxcasmdjqwlkasdjkaaaa

(Edit: Mein Gott, was ist denn heute mit mir und meiner Tastatur los? Hoffentlich alle unnötigen <del>s und Vertipper rausbekommen..)

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6 Kommentare zu „#70 I’ll kill your friends and you’ll need me, and we can be obsessed.

  1. „Look at me, jerking off in the shower!“ ist eine Szene aus AMERICAN BEAUTY, die mich derart anspricht, dass ich mein Weblog so nannte: „Look at me!“
    Für jemanden, der Besseres zu tun hat als Sex, ist es ideal, das Tier in sich derart abzufüttern.
    Obendrein ich es auch mit der Angst zu tun bekam, wenn da statt einer Wichsvorlage ausnahmsweise ein Mensch mit mir im Bett war, dass der es spitz bekommt, eigentlich bloß „benutzt“ worden zu sein.
    Gäbe es mich zweimal, klingt „miteinander schlafen“ bereits viel zu aufwändig. Allerdings könnten „wir“ dann wohl endlich Oralverkehr ausprobieren, ohne das dringende Bedürfnis, „uns“ an Ort und Stelle zu erschießen. Denn diese Abartigkeit kann ich absolut nicht vereinbaren mit meiner Sehnsucht, Ebenbild eines Gottes zu sein. Unerträglich, dass andere Menschenseelen mich je so erleben. Selbst bei einer Prostituierten für viel Geld würde ich mich absolut gedemütigt fühlen: „Na, Du Sau, gefällts Dir, gefällt Dir das?“
    SO kann ich bloß mit mir selbst klarkommen.
    An Dein Schlafbedürfnis musste ich denken, als ich neulich nach meiner Zahnoperation den Behandlungserfolg nicht gefährden wollte und mich konsequent für 24 Stunden ins Bett legte: Zwar dämmerte ich immer mal wieder weg. Ansonsten aber führte ich ein inneres Selbstgespräch nach dem anderen, als läge ich lebendig begraben. Vielleicht, weil ich die Begrenztheit des Lebens unendlich viel mehr spüre als die Masse meiner Mitmenschen, die kostbarste Freizeit am Strand verbraten. Rechnet man die Nächte im Hotelzimmer hinzu, verpennen die locker ihren Jahresurlaub.
    Vorgestern erst wollte ich wissen, was eigentlich einer der Blogger so macht, die ich las während meiner Zeit bei 20six. Tja, hat sich bereits vor sechs Jahren das Leben genommen… Und seit es ja nun auch einem landesweit beliebten Comedian passierte „aufgefunden“ zu werden, halte ich den einsamen Tod für so unausweichlich, dass es absolut keinen Sinn ergibt, mit tausend Freunden dagegen anzustrampeln.
    Wupperwasser scheint Dich ja auch schwer zu begeistern. Obwohl mir eher scheint, dass Du ihre Kommentare magst, weil Du sie als Mensch magst. Eine mildere Form der oben angedeuteten Tragikkomödie, wo Männer mit Frauen reden, reden, reden, aber die ganze Zeit ihre Titten meinen…
    Werde heute Abend mal schauen, ob es Dr. Who auch bei iTunes gibt. Neugierig gemacht hast Du mich jetzt schon.

    1. Von wupperwasser habe ich bisher nur einen Artikel gelesen, also muss ich zugeben: Ich kenne sie nicht, und weiß eigentlich nur, dass sie irgendwann mal auf studiVZ gewesen ist. Aber die Kommentare finde ich trotzdem sehr beeindruckend. Vielleicht, weil sie so genau das Gegenteil von meinen sind: Wenn ich versuche, auf die andere Person einzugehen, klingt es dennoch so, als ginge es nur um mich. Wenn wupperwasser etwas schreibt, dann geht es wirklich um den Anderen, ohne, dass es irgendwo nach Vorwurf klingt, oder wie eine Unterstellung, oder irgendetwas Derartiges. (Was für mich unmöglich ist. Irgendwie.. ürgh.)

      Funktioniert so Oralverkehr? Irgendwie kann ich mir keine Frau (und keinen Mann) vorstellen, die so spricht, außer, sie wird eben dafür bezahlt, und/oder denkt, dass dem Anderen das gefällt.. Außerdem hat die Person doch eh den Mund voll… *grübel* Toll, gerade hatte ich mich mit J getroffen.. Hätte ich deinen Kommentar vorher gelesen, hätte ich das Thema gleich mal ansprechen können. Argh! Allerdings ist das ach tatsächlich wieder ein Grund, wieso ich Sex mit mir haben würde: Also nicht, dass ich mich erschießen wollen würde, aber an sich ist es schwer vorstellbar, sich einer Person so anzuvertrauen, wenn diese Person nicht man selbst ist. Und mit man rede ich offensichtlich von mir selbst. Yay!

      Re: Schlafbedürfnis. Ist sehr seltsam.. Da hab ich nämlich so eine extreme Haltung gegenüber. Entweder, gar nicht schlafen müssen, oder immer schlafen wollen. Irgendwie stelle ich es mir wunderbar vor, nie schlafen zu müssen. Immerhin hat man doppelt so viel Zeit, um Dinge zu erledigen. Weniger Druck und so. Denn eigentlich ist es ja Druck, und Angst, die mich dazu bringen, müde sein zu wollen. (Derzeit ist es aber tatsächlich so, dass ich viel schlafen *muss*, also wirklich immer müde bin, und ja. :/)

      Doctor Who. Hmm.. bin gespannt, was du davon halten wirst! Falls du bei Episode 4×13 allerdings nicht ein wenig um den Doctor weinst, dann booo! ;) Aber bei der Serie kommt es wirklich darauf an, *wie* man schaut. (Falls das irgendwie Sinn macht.)

  2. Bereits als Teenager faszinierte mich die Frage, woran ich eines Nachts sterbe? Und meine Tag(alp-)träume gehen seither klar in Richtung qualvolles Ersticken. Tausendvierhundert Seiten Biographie über Franz Kafka studierte ich eigentlich bloß wegen der Frage, wie er damit umging, mit jedem Monat weniger Luft zu bekommen?
    Was Wupperwasser kann, kann Frau K. auch, glaube ich. Die gibt ja offenbar so wenig von sich preis, dass Du selbst von ihrer Hochzeit überrascht wurdest. Hingegen mich an meinen Mitmenschen vor allem interessiert, wie sie ihr Leben ertragen? Ob ich hier nun kommentiere oder mich vor sechs Jahren umgebracht hätte, wen schert das wirklich? Also erwarte ich von Dir eigentlich kein Wort zu meiner Person, sondern will von Dir, Dir, Dir lesen, ob ich mir an Dir vielleicht ein Beispiel nehmen kann. Während ich umgekehrt bloß mein Leben kenne, Dir bloß meine Weise anbieten kann, der Bitternis des Todes zu begegnen.
    Und in der Erkenntnis, dass mein Tod so oder so ziemlich einsam sein wird, halte ich es eben für einen Fehler, Menschen „schönzutun“. Da finde ich es schon stark von Wupperwasser, allen möglichen Schmeicheleien den Boden zu entziehen, indem sie nachfragt, was konkret man denn so toll finde an ihren Kommentaren?
    Hingegen wohl kaum ein Mann sich darum schert, was Frauen eigentlich so wundervoll daran finden, sein Sperma im Mund oder gar im Gesicht zu haben. Auch deshalb werde ich leicht aggressiv, wann immer von der „Liebe“ die Rede ist.
    Selbstverständlich schimpft die Prostituierte mich bloß in Gedanken eine „perverse Sau“, während sie mich mit einem Ausdruck der Lust befriedigt, als wäre ich der geilste Typ, der ihr je untergekommen ist…

    1. Auf diesem Weblog wird bitte nicht zu viel über Ersticken gesprochen. Hab davon seit Jahren immer mal wieder Albträume.. Meistens ist es Ertrinken, aber das ist ja eigentlich auch Ersticken im Wasser, und nicht wirklich Ertrinken (außer, man ertrinkt, aber wer macht das schon wirklich?) und wäääh. ;_; Da du es anbringst.. Könnte natürlich tatsächlich sein, dass es kam, weil ich eben chronische Bronchitis & leichtes Asthma habe, also nachts tatsächlich kurz fast erstickt wäre, deswegen davon geträumt, und dann davon aufgewacht bin.. Aber trotzdem. Ersticken nur in Notfällen erwähnen! ;)

      Ja, die olle Kuh, wah, dass die in der Therapie so wenig von sich spricht, aldah. Ich glaube aber, vergleichsweise, weiß ich sogar relativ viel von ihr.. Also zumindest, wenn ich so schaue, was mir J. und K. erzählen oder erzählt haben. Aber es gibt m.E. einen großen Unterschied zwischen Frau K und Wupperwasser. Frau K. ist meine Therapeutin. Und wann hat sie danach gefragt, was man an ihren Kommentaren toll fände?

      Mal kurz ein leichter Umschwenker: Aber was, wenn es Frauen gibt, die es tatsächlich toll finden, dass sie deepthroaten können, und es ganz und gar nicht bereuen, sich ein Piercing haben stechen zu lassen, das.? Ich meine, idk ob ich eine von ihnen wäre, aber es gab Menschen, denen ich Head gegeben hätte, und geschluckt, ohne dabei zu denken, dass sie deswegen eine perverse Sau wären. Klar, ich *mochte* diese Menschen auch, aber das unterstellt man ja naiverweise Menschen, die miteinander Zeit verbringen, ohne dazu gezwungen zu werden. Vielleicht bin ich einfach in einer übersexualisierten Generation aufgewachsen, aber unabhängig von meinen eigenen Problemen, mit jemandem Sex zu haben, sehe ich da nicht dasselbe Problem wie du. (Andererseits hatte ich auch Glück was die Typen, mit denen ich mich umgeben habe, angeht, wie es scheint. Was man da manchmal in der Stadt rumlaufen sieht..) Und bei einem BJ/Oralsex geht es ja auch eher darum, dass eine Person die andere befriedigt, ohne mehr zurückzubekommen, als die andere Person befriedigt zu haben. Was, wenn man einander mag, doch gut genug sein sollte, irgendwie.. Hrm. Bin da wohl irgendwie kindisch.

  3. Piercings sind ja harmlos gegen die Verstümmelungen, die sich Menschen rund um den Erdball zufügen, damit sie anerkannt werden in ihrem Rudel. Mag also sein, dass unter bestimmten Stammesgruppen ein Blowjob so selbstverständlich ist wie gemeinsam Eis zu schlecken. Heute noch rege ich mich auf über den Beginn von „Gone with the Wind“, dass da zwei Halbwüchsige ein Sklavenkind zum Geburtstag bekommen, und Scarlett sich verknallt in einen Sklaventreiber. Und der „Held“ Rhett Butler richtet Frauen wie Männer unseres Kulturkreises darauf ab, dass echte Kerle sich nunmal besaufen und bei Bedarf auch etwas fester hinlangen.
    Menschen verbiegen die Realität lieber bis zum Wahnsinn, ehe sie sich negative Gefühle gestatten gegenüber jemanden, von dem sie sich abhängig fühlen oder gerne abhängig sein wollen. Frei nach Dostojewski, wo ein Knecht von einem Edelmann geschlagen wird, und der Knecht triumphiert: Nun bin ich Dein Eigentum, nun musst Du für mich sorgen!
    Wobei ich überlege, wie ein Mann wohl beschaffen sein muss, Dir „befehlen“ zu können, sofort mit dem Rauchen aufzuhören, Dein Abitur nachzuholen und zu studieren…
    Bei Wortmagie wollte Wupperwasser es genau wissen, was an ihren Kommentaren Du sooo cool findest? Und aus Deiner Entgegnung schließe ich, dass Du die Frau, die Du Dir hinter ihrem Weblog vorstellst, gerne zur Freundin hättest…
    So suspekt mir Freundschaft und „Liebe“ auch sind, nie soll ein Mensch vor mir knien, mich zu befriedigen. Gerade weil wir alle im Grunde Kinder bleiben, die sich nach Geborgenheit sehnen, sollten wir auch den Schutz von Kindern erfahren, dass niemand unser „gut sein“ wollen derart ausnutzt.

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