#69 It’s a wonder at all that I’m alive.

Ich sollte jetzt mal endlich mein Theme beenden, oder für Fahrschule lernen, aber stattdessen male ich Frauenkörper von posemaniacs ab. Nicht einmal Männerkörper, was ich dann noch unter „Fortschritt“ abheften könnte, sondern Frauenkörper. (Was die vielen Fehler betrifft: Ohne Brille und ohne Radiergummi-Tool zu zeichnen ist gar nicht so einfach, wie man sich das vorstellt..)

Auf Mails muss ich weiterhin antworten, und eigentlich kann man mich auch total in die Tonne kloppen heute. Hab den gesamten Tag verschlafen. >_<‚ Und ab diesem Artikel darf ich monatlich „nur“ noch 10 Artikel veröffentlichen bis 2013.

Hab xampp neu installiert, und WordPress erneut lokal installiert, das wichtigste Plugin ebenfalls drauf, und meinen Entwurf als psd Datei gespeichert, alle nötigen Dinge im Backend sind also fertig. Jetzt geht es aber um vier doofe javascripts, und einige neue WordPress-Funktionen, die ich einbasteln müsste. Das Problem ist eigentlich auch gar nicht, dass ich das nicht kann, sondern der Feinschliff zum Schluss. Sollte mir, was diese Dinge betrifft, einfach mehr Zeit nehmen, um „zu spielen“, und zu schauen, was passt, und was nicht.

Und eigentlich sollte ich für Fahrschule lernen, oder wenigstens auf Mails antworten.  Fuck it, ich bin erstmal eine rauchen.

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9 Kommentare zu „#69 It’s a wonder at all that I’m alive.

  1. „Dafür brechen Familienväter alle Brücken hinter sich ab?“ entsetze ich mich jedes Mal, wenn in einem Clip von AbbyWinters die junge Frau schließlich nackt im Raum steht. Grundsätzlich begeistert mich mein animalisches Interesse an Frauenkörpern, da ich so selbst dann noch inspiriert bin, wenn mein Gegenüber nichts zu sagen hat. Traurig eigentlich, dass die Schöpfung Frauen wohl betrogen hat um das primitive aber stets junge Begehren, attraktive Passanten nackt sehen zu wollen.
    Wobei ich mich im Gewusel der Rush Hour oder im Nachtleben stets frage, warum Frauen unter so vielen Schönheiten weiterhin auf ihre Schönheit setzen? Eben weil ich dort jede Schönheit sofort vergesse, sobald mir eine andere Schönheit vor Augen steht. Kein Wunder, dass Männer rund um den Erdball beinahe routinemäßig fremdgehen. An Eurer Stelle würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, was dieses Haargefärbe und High Heels Gelatsche eigentlich soll: ob man so einen Menschen wirklich vierzig Jahre halten kann?
    Zumal mich mit der Nacktheit sofort das Entsetzen überkommt, dass so eine Körperöffnung zwischen den Beinen wohl nicht der Sinn des Lebens sein kann! Mag das Tier in mir noch so sehr auf Vollzug drängen, mehr als 1,49 prepaid bei AbbyWinters ist mir ein Frauenkörper nicht mehr wert.

      1. Dein Post ist ja quasi ein Statusbericht, wie er in Handytelefonaten vorkommt oder als Szene bei RTL II: „Eigentlich soll Patricia für die Fahrschule lernen“, tadelt der Sprecher höhnisch aus dem Off, wie wenig die Tauschmutter ihren Laden im Griff hat. Uhrengeräusch, dingdongdingdongdingdingding, während oben am Rand eine Uhr stundenweise weitergeht. Dann kommt die Tauschmutter reingefegt: „Ei, Patricia, sollst für die Fahrschule schaffe!“
        Da mich aber sowohl Handygespräche als auch RTL II meist unbefriedigt zurücklassen, besteht beinahe mein ganzes Sozialleben daraus, noch die harmloseste Gesprächsrunde zu sprengen durch wüsteste Abschweifungen Richtung Tod und Teufel: „Christian, Du bist so anstrengend!“ Hingegen alle um mich herum bloß seelenruhig besoffen werden wollen. Vielleicht anschließend noch ein kleiner Fick, was der Abend so bringt. Während ich dazwischen hocke und philosophiere über Kannibalismus im belagerten Leningrad…

        1. Oder vielleicht ist mein Post nur ein Symptom; oder ein Zeichen; oder eine ironische Art, zu sagen, dass ich doch nur ein Teil dessen bin, worüber ich mich aufrege; oder das, was mich zu Gedanken bringt, die; oder.

          Nicht, dass ich etwas gegen’s Abschweifen hätte – So lange es noch ansatzweise verwandt mit dem ist, was ursprünglich gesagt wurde, und nicht das, was man schon länger mit sich rumschleppt, und einfach nur loswerden wollte, also auf ein Stichwort wartet, egal, in welchem Zusammenhang es benutzt wurde. – Was ich dir i.Ü. anfangs nicht einmal unterstellt hatte. Ich fand das Abschweifen brillant, obwohl die ‚Rechtfertigung‘ (oder wasauchimmer) jetzt irgendwie alles etwas anders wirken lässt.

          Schlussendlich ist der Blog hier im Ganzen eine Aussage, die ohne RTL unvollständig wär. Ein abgebrochener Satz, oder nur Adjektive. Und Adjektive benutzen wir alle sowieso schon unnötig oft. Während der Artikel alleine sicher keine Likes hervorrufen wird, vervollständigt er Dinge, die vorher eben genau das gemacht haben. Aber eigentlich ist das Alles eher egal. Ich wollt mal wieder was schreiben, um mich abzulenken, weil ich das eben gerne tue, und weil ich, anders als scheinbar z.B. du, nicht mit meiner Unzufriedenheit bzgl. Menschen, Alkohol und Ficken, zufrieden bin, oder mich einfach in ihr suhlen kann, ohne danach suizidal zu werden.

          Ich überlege aber gerade, was der letzte Teil genau über dich aussagt. Narzist, der es eben besser weiß, oder doch was Anderes?

  2. Im Straßenbild junger Menschen empfinde ich mich als Hindernis, das gewiss niemand mehr nackt zeichnen mag. Dir gegenüber fühle ich mich wie ein älterer Obdachloser, den man auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung neben einer Prinzessin plaziert hat. Und ich versuche bloß, die kostbaren Minuten mit Dir optimal zu nutzen. Vielleicht verstehst Du, dass mir da keine Zeit bleibt für Konversation, was man die Tage über so macht, und wie wir versuchen, uns in der Freizeit zu zerstreuen. Mitunter webe ich auch Gedanken aus meiner Schulzeit in den Gesprächsteppich, wo ich längst herrenlos und abgerissen war, aber Dank einer wohlmeinenden Lehrerin neben Prinzessinen plaziert wurde, die dann mal nicht so sein wollten. Und diese Prinzessinen nun, da sie ja schon in Hamburg lebten, schrieben in Poesiealben, sich nach einem Leben in New York zu sehnen. Was Du also über Dein Leben in der Kleinstadt gepostet hast, ist für mich ein Oldie. Meine Verwunderung über Euer „raus“ wollen beinahe 30 Jahre alt. Allerdings auch mein Warten auf eine vernünftige Antwort, warum man denn „weg, weit weg“ wolle? Und Deine Unzufriedenheit empfinde ich als solch einen Evergreen, dass ich den Text beinahe mitsingen, zumindest mitsummen kann bei kleineren Abweichungen von meinen Erinnerungen an andere unzufriedene Frauen, die mir nächtens Simse schickten, man solle sie dort rausholen, es wäre alles so provinziell! Vielleicht verstehst Du jetzt, warum ich alter Straßenköter mich mitunter in Erinnerungen verliere…
    Sei Prinzessin und lächle darüber hinweg. Bitte. Solltest Du mich hier nicht mehr dulden, würde mir was fehlen.

    1. Würde ich wissen, wie, würd ich auch alte, dicke Frauen zeichnen. Männer zeichne ich nur nicht, weil ich es nicht kann, und noch nie konnte.

      Wie schon fünfundzwanzig Mal erwähnt: Ich schmeiß niemanden von meinem Blog. Was ich oben geschrieben habe, war tatsächlich einfach nur das, was in meinem Kopf war.

      Den vorletzten Satz kannst du aber gleich mal irgendwo hinhauen, wo die Sonne nicht scheint. „Sei Prinzessin, und lächle darüber hinweg.“?? Pfui! Ich erwarte Besseres!

  3. Deine Erwartungen sind ein Themenkomplex, der mich ebenfalls seit Jahrzehnten beschäftigt. Dein Statusbericht hätte ja auch gut in ein Cafe gepasst, kurz bevor die Bedienung kommt die Bestellung aufzunehmen. Wie antworten? Ebenfalls mit einem Statusbericht, was man den Werktag über so gearbeitet hat, was dann allerdings null mit Deinem „Post“ zu tun hat. Interesse zeigen an Deinen Zeichnungen, was im schlimmsten Fall aber so dämlich kommt, als würde ich mich dafür interessieren, warum jemand vor Unlust Dosen kickt.
    Fakt ist, dass einige Schriftsteller sich zwar in Cafes auf die Lauer legen, Alltagsgespräche zu dokumentieren, aber sich wohl in keiner Bibliothek Protokolle stundenlangen Zutextens finden, woraus sich die Erwartungshaltung des Zutexters extrahieren ließe.
    So wie ich es bisher begriffen haben, ist das Zutexten im Alltag ein Art Gefecht, wo Wortsalven derart auf das Gegenüber abgefeuert werden, dass es so lange zuhören muss, bis man seinen Kram „losgeworden“ ist. Eine Katharsis also.
    Seltsam, überall auf der Welt bequatschen Leute ihren Alltag bis zur Ekstase, aber nirgends Wissenschaftler, welche den Zweck dieses ritualisierten Austausches ergründen wollen.
    Vielleicht wäre die korrekte Antwort folgende gewesen: „Ja, ich VERSTEHE (ganz wichtig!) Dich. Mir fällt es auch manchmal schwer, mich aufzuraffen. Wir sollten uns aber das Recht nehmen, SEIN zu dürfen. Komm, lass eine rauchen gehen.“
    Na, Treffer versenkt?

    1. This ain’t facebook, your arguments are invalid. Zuhören, um zum Wort zu kommen.. hab ich sogar irgendwo mal ein Zitat drüber gepostet.

      Nee, sorry. Ist ja nicht, als würde von jedem dasselbe, oder überhaupt irgendetwas Bestimmtes, erwartet werden. Aber „Sei Prinzessin und lächle darüber hinweg.“ ist trotzdem unschön.

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