#62 All on my own I don’t think that I’d have fared so well.

Wie vorher erwähnt, ich geh mal ALL MEINE ENTWÜRFE durch. Mit Zahlen. Werde vielleicht nicht alle hier veröffentlichen und so, aber zumindest ein paar. Enjoy! ;P

Hatte das Gefühl, dass ich schon mal so einen Post geschrieben habe, aber weiß nicht mehr genau, wann und wie und so, also gibt es hoffentlich keine Wiederholungen. >_<

# Keine Nummer und kein Titel?! O.O

13. Juli 2012

Ich hab jetzt ein Weilchen (eine ganze Minute!) überlegt, ob ich das hier schreiben sollte, oder nicht. Ich mach es aber mal:

Falls jemand daran interessiert ist, zu wissen, wie es zumindest mir in meinen depressiven Phasen geht, dann sollte er Hana to Namae von Ken Saitou lesen. Sind vier Bände. Teils ist der Stil und Lesefluss echt stockig, aber.. Whatevs. Kann man sicherlich auch illegal im Internet lesen. (Und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ich hier nicht weiter auf illegale Aktivitäten und meine Meinung dazu eingehen muss.) Ich hab gerade für TGIF nach ein paar Zitaten dort gesucht, weil mir mehrere spezifisch noch seit ein paar Tagen durch den Kopf gingen. Zum Beispiel diese:

Kei: „I’m a hopeless human being. I keep getting caught in the same darkness over and over again. I fall.. and it all happens again. I was afraid that if I clung to you I would drag you into it. I was running away. But now.. I don’t.. want to lose you. Ever. I want you to stay by my side forever.“

Während er das sagt, denkt er: I don’t care. It’s your fault. It’s because you show me those scenes. (referencing to her showing him the dawn that afternoon/evening) No matter how much you may regret it.. I’ll never let you go. I know.. that the very act of telling you how I feel is foolish. You won’t turn me away.

J. hat vor langer Zeit einmal von erbarmungsloser Liebe gesprochen. Ich dachte damals, dass sie vielleicht bedingungslos meint, aber selbst, wenn sie das meinte, oder etwas ganz anderes, oder wir erbarmungslos damals oder mittlerweile anders definieren, dann hab ich das Gefühl, dass manchmal diese Liebe, die ich fühle, ein großer Klumpen destruktiver Perversion ist, den ich nicht lange anschauen möchte, weil das Bild einfach zu scheußlich ist.

Es gibt diese Redewendungen. Um geliebt zu werden, oder akzeptiert, muss man sich erst einmal selbst lieben und akzeptieren. Und Natsuki Takaya hat sicher nicht Unrecht, wenn sie Yuki sagen lässt, dass es für viele Menschen unmöglich ist, Dinge zu finden, die sie an sich mögen, wenn das Einzige, was sie können, sich hassen ist.

Andererseits habe ich schon immer Menschen gehabt, die mich lieben. Mein Problem ist vielleicht tatsächlich, dass ich mich selbst nicht liebe (oder zu sehr), und die Gefühle der Anderen nicht akzeptieren kann. Es ist nicht einfach, wenn man es sich nicht einfach machen kann. „Würdet ihr wissen, wie schlecht ich eigentlich bin..“ Aber man hasst sich scheinbar nicht genug, um diese Seiten zu zeigen, und dafür zu sorgen, dass die Anderen einen endgültig verlassen, was dazu führt, dass man sich schämt und selbst beweist, wie schlecht man eigentlich ist. Und wie abhängig.

Und hier wären wir wieder bei der Frage angekommen, was der Unterschied zwischen Liebe und Abhängigkeit ist, und ob es nicht irgendeinen Pipettentest dafür gibt, und biochemische Ursachen.

#36 You say I talk too much, I know it drives you nuts

16. Juli 2012

Ist ein längerer Artikel gewesen, in dem es darum ging, dass es schwerer ist, Dinge zuzugeben, die mir peinlich sind, oder die ich nervig finde etc, als Dinge, die ich als „moralisch schlecht/böse“ ansehe, weswegen ich mal nur was aus der Mitte kopiere. :’D

M. (der, in den KW verliebt war, und der mal mit J. aus S. zusammen gewesen ist, und mit A. befreundet) meinte irgendwann mal zu mir, dass ich wohl an Wortdurchfall leiden; Und ich bin mir durchaus bewusst, dass ich dazu neige, zu quatschen. — Teils, weil ich meine Stimme einfach zu gern höre (das war Sarkasmus), teils, weil ich ein nervöser Reder bin (As in, wenn ich nervös bin, rede ich.. und rede.. und rede..) und auch, weil es in meiner Familie ein Gen gibt, das von Generation zu Generation vererbt wird, und keine einzige Generation seit meinem Opa übersprungen hat. Dieses Gen gibt uns die Fähigkeit, 30 Minuten am Stück ohne erneutes Luftholen zu reden, streiten, singen, heulen oder lachen. (Streiten gehört nicht mehr zum Reden, da es bei uns eine Sportart ist, die von Außenstehenden mit Leichtathletik verwechselt werden könnte.) Und vor allem, weil ich diesen Zug in meiner Mutter, Schwester und meinem Opa (unglaublich) ablehne. (Selbst mein Vonkel ist so.. >_<‚ Und auch da lehne ich es ab. Außerdem sagt er ständig ‚Weißte wie?‘. Und da ich das auch sage, könnt ich jetzt einfach mal brechen. WEIßTE WIE? Wah, muss ich mir abgewöhnen.)

#36 Conspiracy

16. Juli 2012

Nur ein Auszug. Der Artikel wird pro Zeile genialer (lies: dümmer). :’D

Eventuell sollte ich Biologie und Geschichte studieren, einfach nur, um weniger ungebildet zu sein. Ich meine, die Hauptursache für meine Frustration ist Ignoranz, oder? Ich erkenne das oft bei meiner Schwester. Sie möchte gerne an meinen Computer, aber ich sage, dass das nicht geht. Grundsätzlich ist der Grund doch egal, denn egal warum, sie darf eben nicht. Trotzdem fragt sie, warum sie denn nun nicht Sims spielen darf. Und auch wenn ich sie frage, wieso das denn wichtig sei, kann sie nicht antworten, oder nur sagen „Weil ich es halt wissen möchte!“

Natürlich erwartet man jetzt von einer 19 Jährigen, ihre Frustration etwas besser erklären zu können, als eine 6-7 Jährige. Außerdem möchte ich ja auch oft genug nicht prinzipiell wissen, wieso etwas nicht geht, sondern, ob es denn wirklich nicht geht – Und um diese Antwort zu bekommen, ist es nun einmal wichtig, einen Grund zu kennen. Ein einfaches ‚Nein‘ reicht in einigen Fällen nicht. Beispielsweise in wirklich relevanten, lebensverändernden:

„Lieber Herr Polizist, wieso darf ich bitte nicht rutschen? Ich will auch rutschen! Ist mir doch egal, dass ich volljährig bin! Gibt es ein Gesetz, das mir sagt, dass ich nicht rutschen darf? Gibt es ein Höchstgewicht? Was ist mit übergewichtigen Kindern? WIESO DARF ICH NICHT RUTSCHEN, VERDAMMT?!“

#43 Ich würd auch weiterkämpfen, nackt, bis auf den letzten Benz

19. Juli 2012

Der Artikel ging weiter, bis ich erkannt habe, dass ich nie zum Ende komme, also nur das Vorwort:

Da ich die letzten paar Wochen aus mir nicht verständlichen Gründen oft durch Suchanfragen gefunden wurde, und dann neue Abo-Benachrichtungen bekommen habe, gerade nicht schlafen kann, und generell Mitteilungsdrang verspüre, dachte ich, ich schreib mal ein wenig, was Einige hier eventuell verpasst haben. Viele alte Beiträge sind ja mittlerweile privat, weil sie den Blog verstopft haben, dementsprechend könnten Dinge eh fehlen.

Traurigerweise muss ich zugeben, dass meine Perspektive sich so oft verändert, wie der Durchschnittsleser hoffentlich die Unterwäsche wechselt. Was ich damit sagen möchte ist, dass Dinge, die eventuell widersprüchlich erscheinen, nicht beabsichtigt sind. Mit einiger Zeit und viel Verdrängungskunst verschiebt sich die Realität etwas, aber ich hab mit Sicherheit nicht vor, hier zu lügen. Was ich in der Vergangenheit geschrieben habe, hab ich damals als Wahrheit empfunden. Was ich jetzt schreibe, empfinde ich zur Zeit als wahr. So, das wars mit Vorwort.

#49 And I wonder if truly you are nearly as beautiful as I believe

4. August 2012

Den Titel habe ich mindestens 234987 Entwürfen gegeben, und jedes Mal ging es um was Anderes und doch das Gleiche. Eeeh. Nur ein Auszug, weil stark unfertig:

Für viele Menschen wird es vielleicht eher unnötig sein, weil sie irgendwie weiterkommen, irgendwie genug haben, irgendwie genug tun, um ohne die Antworten auf fundamentale Fragen zu kennen, nicht suizidal werden, aber da ich chronisch unzufrieden bin, versuche ich des Öfteren, vor allem in Nächten wie dieser, mich damit auseinanderzusetzen. Wenn man unzufrieden ist, soll man scheinbar wissen, wieso. Da ich aber einfach generell unzufrieden bin, ist es schwer, den Finger auf irgendetwas zu drücken, und zu sagen „Da! Daran liegt es!“ Viel wichtiger noch, ich habe keine Vorstellung davon, was tatsächlich wichtig ist. Ich habe Prioritäten, aber wenn ich wirklich ehrlich zu mir bin, muss ich zugeben, dass ich mich zwanghaft daran festklammere, wissen zu müssen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, bevor ich mich unter Menschen traue. Es gibt eine Reihe an Dingen, die ich nicht aktiv und alleine beeinflussen kann, und als dein Durchschnittsbürger mit Kontrollsucht ist es für mich nicht unbedingt leicht, diese Tatsache zu akzeptieren. Nichtsdestotrotz habe ich mich mehr oder weniger damit abgefunden.

#51 (Hatte noch keinen Titel)

5. August 2012

Ich habe gerade aufgrund dieses Kommentars [Link fehlt. War ein Kommentar von chSchlesinger, glaube ich?] darüber nachgedacht, ob ich überhaupt Bilder auf meiner Festplatte habe, und herausgefunden, dass tolle Fotos, an die ich mich noch erinnere, scheinbar für immer verschwunden sind. Macht mich gerade wütend.

Daraufhin habe ich ein Dokument gefunden, dass „Dinge die ich bei FB gepostet habe und nicht vergessen will“ heißt. Scheint alt zu sein, also liveblogging! :D

Sometimes
It’s hard to know where I stand
It’s hard to know where I am
Well maybe it’s a puzzle I don’t understand
But sometimes
I get the feeling that I’m
Stranded in the wrong time
Where love is just a lyric in a children’s rhyme

UND

UND

Now floating up and down,
I spin, colliding into sound,
Like whales beneath me diving down,
I’m sinking to the bottom of my,
Everything that freaks me out,
…The lighthouse beam has just run out,
I’m cold as cold as cold can be,
be

Meine Erkenntnis?

Ich bin ein Emo-Kind, das FF-Lyrics auf Facebook postet, und am ersten Tag nach ihrem eigenen 18. Geburtstag irgendwelche dummen ranty Posts schreibt. O.O

Alter.

Davor hab ich mir ja immer so gesagt, dass es okay ist, weil ich ja nicht mehr so bin, wie ich früher war, aber.. Aber.. Bwahahaha. Weiß nicht, ob ich mich selbst auslachen soll, oder nur weinen.

#57 Counselling: You might be doing it wrong

18. August 2012

Erst einmal: Frau K. heiratet. Dass heißt, ab nächsten Monat muss ich sie Frau K. nennen, und nicht mehr Frau K. (Was jetzt nur Sinn machen würde, wenn ich den Namen ausschreiben würde. Um den Patienten, die über die Therapie bloggen, einen Gefallen zutun, hat sie sich scheinbar einen Typen gesucht, dessen Nachname ebenfalls mit einem K. beginnt.)

Ich überlege mittlerweile, was Therapeuten so in ihrer „Freizeit“ tun. Damit meine ich nicht die Freizeit, die sie tatsächlich nur für sich ausnutzen, sondern die, in der sie etwas für ihren Job erledigen, zum Beispiel Fachbücher und -zeitschriften lesen. – Ich meine, mir fehlt ein grundlegendes Verständnis dafür, was alles im Studium für Psychotherapie enthalten ist, und inwieweit sich das von Jugend- und Kindertherapeut zu Therapeut für Erwachsene unterscheidet, aber auch so. Keine Ahnung.

Mir kommt es aber so vor, als würde eine Sache bei Frau K. fehlen: Sie macht sich nicht sehr schlau, was unsere Interessen betrifft, was traurig ist, weil unsere Meinung bzgl. bestimmter Fernsehserien doch oft mehr aussagt, als unsere Schilderungen darüber, was in den letzten 7 Tagen vorgefallen ist. Es würde mich ungemein amüsieren, sie bei Facebook, Twitter, Tumblr, und Skype anzumelden, ihr dann eine Liste mit Serien (Doctor Who, Supernatural, House, Grey’s Anatomy, Vampire Diaries, Game of Thrones, Misfits, younameit) und Büchern vorzulegen, die gelesen und sehen werden müssen, und sie dann physisch so einzuschränken, wie es sich anfühlt, wenn man eine Panikattacke in der Stadt hat. Damit soll sie dann rausgehen, und sich dabei gutfühlen. Ich meine, es ist noch lange nicht dasselbe, denn sie würde wissen, weswegen genau diese Panikattacke gerade auftaucht, und sie wüsste schon davor, dass dem so wäre. Sie müsste nicht Angst haben, dass sie Angst kriegt. Sie wüsste außerdem, dass es einmalig wär. Dass sie sich also weiterhin auf ihren eigenen Körper verlassen kann. Es ist ein Riesenunterschied. ABER ES WÄR DOCH MAL EIN ANFANG.

*le sigh*

#54 My friend’s a mess, she’s a wreck, she’s a mess

19. August 2012

Früher, als ich noch aktiv geblogged und kommentiert habe, kam es oft dazu, dass mir E-Mails geschrieben wurden, in denen mich Menschen fragten, wie sie mit ihrer depressiven Katze umgehen sollten. „Mehr Milch geben, oder wie immer behandeln?“ war eine der am Häufigsten gestellten Fragen, gefolgt von der Aussage, „Ich kuschel sie so oft, trotzdem maut sie depressiv weiter. Wie kann sie nur so undankbar sein, wo ich mir doch solche Mühe gebe!“

Genauso oft kamen auch mal E-Mails von Erkrankten, die mich um Rat baten. „Ich bin die depressive Katze des Typen, der dir vor Kurzem geschrieben hat. Jetzt hat er mich im Tierheim abgegeben, weil er mein Mauen zu nervig fand. Was soll ich tun?“

Aber woher soll man das als Depressive schon wissen? Während es bei einem gebrochenen Bein immer Richtlinien gibt, die hilfreich sein können, ist beim psychisch Erkrankten selten etwas gebrochen. (Cue joke about eating disorders and heart-break) Es gibt keine ultimative Lösung, kein Handbuch. Wenn es das gäbe, würden sicher viel weniger Menschen erkrankt sein.

Wenn man darüber nachdenkt, wie unmöglich es mir ist, meiner besten Freundin oder meiner besten Freundin (sprich J. oder meiner Mami) in irgendeiner Art und Weise zu helfen, bin ich vermutlich sogar die letzte Person, die man solche Dinge fragen sollte. Dazu kommt noch, dass ich selbst nicht weiß, was ich will, oder was ich brauche.

Ich überlege selbst schon länger.. Als Depressiver hat man sich oft zu verteidigen, aber die Krankheit nimmt die eigene Persönlichkeit ein, weswegen es schwer ist, zu unterscheiden.. Der mit dem gebrochenen Bein KANN eben nicht sprinten. Aber der Depressive?

Einerseits ist es wichtig, dass man von seinen Angehörigen unterstützt wird, aber sie sollten die Dinge vermutlich auch nicht einfach hinnehmen, denke ich. Oder vielleicht doch. Es kommt drauf an, und das ist das Problem, dass viele Menschen machen. Sie pauschalisieren, denken zurück an die Zeit, in der sie mal „depri“ waren, weil ihr Wellensittich einen Unfall mit dem Staubsauger hatte (es war kein Unfall, deine Schwester hat es beabsichtigt, trust me) und haben den brillanten Einfall, mal saufen zu gehen, weil unter dem Einfluss von Alkohol ja eh alles besser ist. [..]

#56 Nope, not at all

19. August 2012

Mir wurde per E-Mail vorgeschlagen, das hier zu machen. Ich bin nicht wirklich zu 100 Prozent davon überzeugt, aber gleichzeitig möchte man sich ja nicht vorhalten lassen, aus Sturheit nichts getan zu haben. ;)

Wer sich in der Vergangenheit je dachte, „Hey.. Ich mag das Mädchen irgendwie. Würd ihr gern einen ausgeben“, kann das jetzt nämlich über PayPal tun. Mir persönlich ist es irgendwie unangenehm, weil ich die Leben anderer sicher nicht so bereichere, dass es Sinn machen würde, mir einen Euro zu spenden, gleichzeitig kann ich ja aber nicht einschätzen, ob dem so ist oder nicht. (Bist du jetzt zufrieden? Ich hab es zugegeben. Ich weiß nicht alles. So!)

Wer also Dinge wie meine Führerscheinbrille mitfinanzieren will, oder mir wirklich einfach nur einen Drink ausgeben, hat eeendlich die Chance. *semi begeistert umherguck* Meine Paypal-Account Adresse für diese  Zwecke lautet

reluctantlunatic [æt] hotmail [døt] com.

Ich würde ja jetzt gerne irgendetwas im Gegenzug anbieten, da ich den Sinn hinter „Spenden“ und „Geschenken“ wohl noch nicht ganz zu verstehen scheine (or so they say), aber mir fällt nichts ein. WIESO HABE ICH NICHTS ZU BIETEN?

Das Ganze wird allerdings zu guten Zwecken verwendet werden, nämlich entweder, um mich aus dem Schuldenberg oder dem Drogenkonsum rauszuhalten. Falls einer meiner vier imaginären Leser also spenden will, kann er gerne einen Wunschzweck angeben. ;D

Mehr habe ich gerade gar nicht zu sagen. Hatte ja anfangs überlegt (oder auch: Dies war der eigentliche Vorschlag), ob es nicht sinnvoller wäre, einfach zu meiner Amazon.com/Amazon.de Wunschliste zu verlinken, aber das wär mir zu peinlich. Da hab ich nämlich u.a. all meine Dear Author Wunschbücher drauf, die zwar sehr günstig sind (drei Euro oder weniger) aber leider auch.. Dear Author eben. (Ja.. Ich sollte mich irgendwann der Tatsache stellen, dass ich Zynikerin UND Romance-Fan bin. Fuck it.)

In diesem Sinne, someone actually made an animation of it. Maybe it’s less frightening if we-  

#58 (Noch kein Titel)

20. August 2012

Gott, den Artikel muss ich noch fertig schreiben. Er wird klasse. Ist nur leider so VIEL. Extra auf tvtropes und vielen anderen Seiten dafür recherchiert, damit die Parallelen offensichtlicher werden.. Eeh! Mal ein Auszug:

Der Artikel hätte schon so viel früher mal geschrieben werden müssen. Wer liest hier gerne Fiction?

Ich hab mal versucht, die Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, in Kategorien, die von anderen Leuten aufgestellt wurden, zu ordnen, und zu sehen, in wieweit diese Kategorien IRL von Relevanz sind.

Overcoming the Monster

Der Protagonist erfährt, dass es ein Big Bad gibt, dass irgendwas bedroht (sein Land, seine Familie, die Welt, die Jungfräulichkeit siner Nachbarin) und beschließt, es zu besiegen. (Siehe: Super Mario)

Läuft ungefähr so ab:

Monster macht sich bekannt. Kann entweder der Drache sein, der dir hinterherrennt, weil du sein Ei gestohlen hast, oder ein Löwe, der eeecht hungrig ist, oder irgendein Zauberer, der eine Prinzessin bewacht, die du retten willst. Wie dem auch sei, das Monster ist wirklich schrecklich, und der Held muss es stoppen.

Protagonist bereitet sich vor. Bis jetzt ist das Monster ja noch in seiner Höhle, oder sonstwo.

Protagonist erkennt, dass Monster scheiße stark ist, und er keine Chance hat, es zu besiegen.

Protagonist kämpft jetzt mit Monster, und niemand glaubt, dass er das schaffen wird. (Außer eventuell der dummen Prinzessin.)

Protagonist hat nicht nur überlebt, er hat das Monster sogar besiegt! Happily Ever After, everyone!

Kennt man von hier:

Super Mario, offensichtlich. Angeblich auch einige Bond-Filme? Muss überlegen, was sonst noch.

Braucht man, weil:

Weil, egal wie schwach man ist, man ist der Held, also schafft mans. NICHT. [..]

#59 I’m getting drunk on your noble deeds, it doesn’t matter that they don’t get done, when I feel this cold, they’re like the fucking sun.

22. August 2012

Ich mache keine Scherze. Das ist ALLES, was ich geschrieben habe:

asd

#61 We’re stuck in a void, I can’t stand it

2. September 2012

Der Artikel ist ENDLOS lang und noch nicht beendet. Hab nicht mal extra drübergeschaut, sondern bis zur ersten Persönlichkeits“störung“ gecopypastet. Muss ich echt mal weiterschreiben oder recyclen..

Ein für mich wiederkehrender Konflikt ist, mich meinen Problemen zu stellen, ohne daraus mehr Probleme zu machen. Is this shit even possible? Das klingt sicher borderline-lächerlich, aber so einfach ist es gar nicht:

Die eigene Persönlichkeit ist nicht nur A oder B, und nicht nur A und B. Man hat Dinge in der Vergangenheit getan, auf die man nicht Stolz ist, und irgendwann stellt man sich diesen vielleicht. Nicht, mit dem Gedanken, dass man sie nicht wieder tun würde, sondern mit dem Wunsch, herauszufinden, ob man sich damit nicht vielleicht nur selbst belügt.

Bevor ich weiterschreibe, sollte ich vielleicht ein paar Dinge anbringen:

1. Menschen wollen fühlen. Es gibt sicher Ausnahmen, aber trotzdem pauschalisiere ich hier mal: Wir wollen nicht leer sein, außer, diese Leere kommt mit einem anderen Gefühl. So wie Hungern oft zu Glücksgefühlen führt. Wir wollen fühlen.

2. Ich bin faul und habe schnell Schuldgefühle.

Es gibt Dinge, für die wir uns überwinden müssen. Aufstehen, Duschen, Arbeiten, nicht Menschen töten. Natürlich ist es langfristig gesehen, gesünder, die Faulheit zu besiegen, anstatt mit dem Gedanken, dass man eh schlecht ist, seine Schuldgefühle zu füttern, und ihnen dann noch eine Nachspeise zu servieren, wenn man sich gut fühlt, weil man nichts macht (da faul und schlecht). Aber ich bin ja immernoch depressive Realistin: Wozu der Aufwand?

Damit ich mich wieder ärgere, wenn es nicht klappt? Mich naiv und kindisch fühle, es versucht zu haben? Frustriert und wütend bin, weil nichts so will, wie ich? Mich selbst dann doch kurz mal wieder etwas intensiver und aktiver zu hassen, weil ich scheinbar irgendwo geglaubt habe, dass es mir die Welt schuldig ist, so zu funktionieren, wie ich das bitte möchte?

Komischerweise sind es nicht mal die wirklich bösen Dinge, denen ich aus dem Weg gehe: Ich war dumm, ich war jung. So einfach wegzudenken, und abzuhaken. Menschlich. Es sind die beschämenden (nicht peinlich, beschämend) Dinge, die ich nicht wahr haben oder sehen will. Weil ich mich fragen muss, woher sie kommen, und weil ich nicht bereit bin, eigenverantwortlich zu sein, oder nicht. – Weil ich vor zwei Tagen noch pubertär war, und dementsprechend Mama für alles verantwortlich war, und es mir zwanghaft gut tut, jetzt so zutun, als hätte sie nie etwas falsch gemacht, und alles sei meine Schuld.

Gleichzeitig bin ich mir aber offensichtlich bewusst, dass es notwendig ist, meine Vergangenheit ab und zu mal nicht zu ignorieren, zu mal es einfach ironisch ist, da ich in der Vergangenheit lebe.

Wer hier liest, hat sicher, wenn er nicht selbst betroffen ist, ein seltsames Bild von Depressionen, und 19-jährigen Mädchen bekommen, oder versucht, sich einzureden, dass ich hier affektiere, und eigentlich genau in das Bild passe, dass er bisher von Depressiven und/oder 19 jährigen Mädchen hat. Oder vielleicht nimmt er es für das, was es ist, nämlich Reaktionen und Gedanken und Wortkotze, vermischt mit kurzen Momenten voller Pseudo-Genialität.

Mir ist gerade danach, das mal wieder zu erwähnen: Ich bin was ganz Besonderes. Was auch immer jemand anders hat, der Person wird eventuell (höchstwahrscheinlich, aber vielleicht doch) nicht helfen, was mir geholfen hat. Es gibt kein Handbuch. Ich bin gerade in einer Phase, in der ich versuche, bestimmten Problemen Namen zu geben, um an ihnen arbeiten zu können. Aber ob das für jemand Anderes das Richtige ist, weiß ich nicht, denn für mich ist es meistens eben auch nicht das Richtige.

Meistens, siehe oben, habe ich danach mehr Probleme als davor.

Ab hier wird es übrigens spannend, denn ich schmeiße mit Worten um mich, die ich gefunden habe, als ich bestimmte Symptome gegoogled habe. (Ja, auf Englisch. So what?)

Scheinbar leide ich unter latentem Control-Me Syndrome, was gleichzeitig einer von vielen Gründen ist, wieso ich keine Beziehungen anfange. War mir also nichts Neues. Für die, die nicht wissen, was es ist (obwohl der Name genug impliziert.. Und den Namen kannte ich vorm Googlen nicht) gibt es hier einen netten Artikel dazu. Im Gegensatz dazu steht meine gaaanz leicht (haha) ausgeprägte Kontrollsucht. Heh. Irgendwie macht mich die Kombination gerade glücklich.

Während ich auf der Seite oben war, dachte ich, schaue ich gleich mal, in welcher Persönlichkeitsstörung ich mich am Ehesten wiedererkenne. Traurigerweise habe ich scheinbar ALL THE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN. oô Hab ich schon erwähnt, dass es mir unmöglich ist, mich Dingen zu stellen, ohne daraus mehr Dinge zu machen, denen ich mich stellen muss, und ohne diese als Ausrede dafür zu benutzen, mich tatsächlich Dingen zu stellen, was mein schlechtes Gewissen füttert, wodurch.. (Mir ist durchaus bewusst, dass es normal ist, sich in solchen Listen wiederzuerkennen, und das nicht heißt, dass man tatsächlich an einer Persönlichkeitsstörung leidet.)

Also. Ich hab mal immer ein paar Listen kopiert, und markiere die Dinge fett, die auf mich zutreffen. Viel Spaß beim Mitmachen:

1. Avoidant Personality Disorder (AvPD)

  1. Avoids occupational activities that involve significant interpersonal contact, because of fears of criticism, disapproval, or rejection.
  2. Is unwilling to get involved with people unless certain of being liked.
  3. Shows restraint initiating intimate relationships because of the fear of being ashamed, ridiculed, or rejected due to severe low self-worth.
  4. Is preoccupied with being criticized or rejected in social situations.
  5. Is inhibited in new interpersonal situations because of feelings of inadequacy.
  6. Views self as socially inept, personally unappealing, or inferior to others
  7. Is unusually reluctant to take personal risks or to engage in any new activities because they may prove embarrassing.

Zur Erklärung: Ich hab nichts gegen Kritik. Kritik ist ehrlich. Kritik sagt: „Ich mag das nicht, aber ich sag es dir, weil wichtig.“ Klar werd ich nicht rumhüpfen, wenn mir jemand sagt, meine Handschrift sei hässlich (ist sie nicht!) aber damit kann ich durchaus leben. Und falls ich denke, dass es wünschenswert wäre, mich zu ändern, daran arbeiten. Deswegen alles ge-fettet außer criticism und criticized.

#61 Black and Blue

30. August 2012 (und am 9.9. noch was hinzugefügt.. Aber der ganze Post ist so sinnlos, dass ich mal nur einen Auszug poste:)

Ich finde es irgendwie merkwürdig, dass ich tatsächlich sagen kann, „vor einem Jahrzehnt“. Vor einem Jahrzehnt hätte ich vor einem Jahrzehnt nur in der Gebärmutter meiner Mami existiert. Ich meine, think about that for a second.

* * * *

Und jetzt geht’s zu Frau Dr. S. Beziehungsweise, erstmal ins Bad. Dann zu Frau Dr. S. Werd demnächst mal darüber nachdenken, was all diese Entwürfe über mich aussagen. Und ich hoffe, alle werden in den Posts auch die Teile als Sarkasmus ansehen, die ich nicht gesarkasmust habe.

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6 Kommentare zu „#62 All on my own I don’t think that I’d have fared so well.

  1. Vor einigen Tagen noch wäre ich schwer begeistert gewesen von Deinem wundervoll langen Post. Seit aber in einem Deiner Nachbarblogs eine junge Frau von mehreren HelferInnen vor Ort nicht dazu bewegt werden konnte, am Schulunterricht teilzunehmen, erscheinen mir Massen an Worten als Flucht vor konkreten Handlungen. Ich empfinde eine Depression nun klar als eine Angsterkrankung. Und da helfen Worte, Worte, Worte herzlich wenig. Das weiß ich aus persönlicher Erfahrung. Daher ergeben Blogs über Depressionen für mich beinahe nur noch Sinn, wenn von konkreten Taten die Rede ist, von jenem Stolz, was man sich den Tag über zugetraut hat. Ansonsten Schulterzucken. Immerhin gibt es unter Jugendlichen genügend Hilfebezieher, die kerngesund aber arbeitslos vor dem Fernseher hocken. Passiert.

    1. Falls es dich irgendwie beruhigt, ich tu zur Zeit recht viel, stehe täglich morgens auf, bringe meine Schwester zur Schule usw. (Und der Post entstand innerhalb weniger Minuten, dank CTRL C und CTRL V *g*) Aber muss dir dennoch durchaus zustimmen.. Zumal mir da ein Zitat von Hesse einfällt. *suchen geh* Ah, hier. „Das kluge Reden hat gar keinen Wert, gar keinen. Man kommt nur von sich selber weg. Von sich selber wegkommen ist Sünde. Man muss sich in sich selber völlig verkriechen können wie eine Schildkröte.“

      Ich glaube aber, du machst es dir mit der Aussage etwas zu leicht. (Und damit denen, die deine Aussage so als „logisch“ und „allgemein-gültig“ oder „treffend“ ansehen, noch leichter, was einfach tragisch ist.) Krankheitsbilder sind verschieden. Fast jeder Mangel an Aktivität hat mit Ängsten zutun, nehme ich an, aber nicht jeder Artikel ist Flucht, nur weil eine bestimmte Masse an Betroffenen aus eben diesem Grund schreibt.

      Ich bin z.B. ein Mensch, der nicht einfach tun kann. Sicherlich, manchmal schon, aber meistens muss ich mich aktiv mit meinen Konflikten auseinandersetzen, oder brauche eine bestimmte Art von Motivation. Dementsprechend schreibe ich, um mir wirklich bewusst zu werden, was mir gerade durch den Kopf geht – Sicher, damit bin ich vielleicht in der Minderheit, aber es ist zuerst tatsächlich Selbsttherapie, und erst danach procrastination.

      1. Als Kind entdeckte ich in den Bücherregalen im Wohnzimmer einen Ratgeber von Raymond Hull: „Alles ist erreichbar.“
        Hull schwärmte davon, sich Listen zu machen, was man denn erreichen wolle. Bereits das schlichte Niederschreiben würde uns ein duftes Gefühl schenken.
        Tatsächlich fühlte ich Kind mich umgehend besser, als ich begann, Absichtserklärungen schriftlich zu fixieren.
        Und merkwürdigerweise werden diese Spritzer Glück auch nach jahrelanger Listenschreiberei nicht geringer. Weil der Weg zur Hölle vielleicht tatsächlich gepflastert ist mit tausend guten Vorsätzen.
        Wie viele Jahre machst Du Dir nun schon auf dem Papier bewusst, was Dir gerade durch den Kopf geht? Beinahe möchte ich mit Dir wetten, dass all die tausend Seiten Selbsttherapie Dich nicht einen Schritt zurück gebracht haben auf den Weg Richtung Abitur. Möglicherweise würdest Du genauso in Tränen ausbrechen wie die junge Frau vom Nachbarblog.
        Mir brauchst Du hier nichts beweisen oder erklären, natürlich nicht, ich bin keiner, der sich aus einer momentanen Bewegtheit heraus entblödet zu der Behauptung, tatsächlich in meinem Leben beunruhigt zu sein, würdest Du den lieben langen Tag die Wand anstarren:
        „Trotzdem verdirbt uns der Tote nicht den Sommer, die erste selbstgemachte Limonade, im Herbst das Pilzesuchen und das Schulfest“, las ich heute gerade in der Bahn bei Roger Willemsen.
        Vielleicht schaue ich einfach grimmig drein, weil ich mich noch so gut an meine Kotze erinnere, die ich regelmäßig schluckte oder ausspie auf dem Weg zur Schule, und wie ich mich mindestens die erste Doppelstunde in der letzten Bank krümmte vor Übelkeit und Schweiß und Angst. Jener Magen voll Stacheldraht, den Drüberleben beschreibt. Und mich hat keine einzige Sau geliebt!

        1. Hatte gerade eine ziemlich lange Antwort geschrieben, die aber zum Schluss nur hinausläuft auf: Muss dir widersprechen, in allem, was mich auch nur ansatzweise betrifft.

          1. Auch in den Nachbarblogs scheitert es am Verständnis, dass unter all den Helfern keiner wäre, der auch nur ansatzweise peilt, was abgeht. Eben darum bin ich mittlerweile skeptisch, ob es sich lohnt, konkret werden zu wollen? Paradoxerweise nämlich erfahren allgemeine Redensarten oft viel größere Belohnung. All die vielen Film-, Musik- und Buchzitate, deren Schöpfer den Zitierenden nie auf den Schirm haben werden. „Drüberleben“ auf Krankenschein ist daher vielleicht eine größere Hilfe, als Frau K. zu erzählen, was die Woche über so war.

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