#47 But I know your streets are lined with a fine mess inside

Because you are my Manhattan from the sky,
You look so neat and tidy when I’m way up high,
But I know your streets are lined with a fine mess inside,
So I want to come down and walk around your mind…

Wenn man Lyrics liest, und sie genial findet, und dann HÖRT man den Song, und hat das Gefühl, die Sängerin wär Taylor Swift. v_v

Ich bin im Übrigen gerade in einer Phase, in der mich alles inspiriert, aber ich nichts davon zu anständigen Posts verfiltern kann, bzw. ich eher das Gefühl habe, dass ich nur „ja, genau“ sagen kann, oder mich darüber unterhalten, dass diese Dinge *existieren* als darüber, warum ich sie nun gut finde, oder was meine Schlussfolgerungen sein könnten.

Aber mir kommt es vor, als würde mehr dahinterstecken, denn ich habe ja das Gefühl, als wäre da etwas zu sagen. Eine Mischung aus „Ich kann die Dinge in meinem Kopf nicht in Worte fassen.“ aber auch „Ich komme nicht einmal dazu, Dinge in meinem Kopf zu haben.“ – Als hätte jemand den Stecker gezogen, und egal, wie viele Festplatten angeschlossen werden, ich kann die Daten trotzdem nicht verarbeiten. Obwohl das Beispiel schlecht ist, denn ich kann ja immernoch darauf zugreifen.. DAS meine ich jedenfalls, wenn ich sage, dass ich Dinge nicht in Worte fassen kann.

Aber da das oft passiert, stört mich mein „keine Dinge im Kopf haben“ Problem noch viel mehr, weil es sich seltsam anfühlt. Wie.. Wie wenn man eine Spritze hat, und bevor was rauskommt, muss man erstmal drücken. Aber es ist kein Druck da. Ich bin drucklos. Nicht leer, sondern einfach.. nicht genug. Weswegen mich vielleicht auch alles inspiriert.. Also, so im Sinne von.. Bis ich wieder voll geladen mit Gedanken bin, saug ich erstmal alles auf.

Vielleicht bin ich auch einfach zu gewohnt daran, ständig in Gedanken zu sein, aber es stört mich richtig, dass gerade nichts da ist, und ich nicht depressiv genug, um es nicht mitzubekommen. Dementsprechend lese ich FF und Manga, vergesse es, und komme wieder, wenn ich erneut mehr zu sagen habe, als, dass ich nichts zu sagen hab. (Obwohl ich mir das so oft vornehme, und dann trotzdem über das immerwieder erscheinende Nichts schreibe.. Trotzdem. Sonst ist es anders.)

Übrigens hatte ich kurzzeitig einen Moment, als ich den folgenden Abschnitt gelesen habe. Ich werd wohl noch lang brauchen, bis ich an den Punkt komme, wo ich darüber hinwegkomm, wie ich früher war, aber es ist ja schon mal ein Fortschritt, dass ich glaube, das irgendwann schaffen zu können.. Oder? v_v

„Oh come on, be realistic. I’m not interesting. Everyone who knows me would probably describe me as ’shallow‘. And if you asked them, they would tell you…“

„They’re wrong. They don’t know anything.“ [..]

„Are you sure about that? You’re talking to the girl who, up until a year ago, had no other goals in life than to become homecoming queen. The girl who was dying to become Miss Mystic Falls. The girl who read Twilight, wishing for a hot vampire to climb through her window at night…“ [..]

„But you see, that’s why you’re wrong. [..] [Y]ou changed. You became more mature, you grew up…“

Advertisements

2 Kommentare zu „#47 But I know your streets are lined with a fine mess inside

  1. Das ist die üble Seite des Umstandes, dass sich mein Englisch im World Wide Web zwangsläufig verbessert: Erlauschte ich als Teenager bloß wenige heilige Worte, verstehe ich nun mehr und mehr Halbwahrheiten, die ich als so unerhört empfinde, dass ich mir die Lyrics in Chinesisch wünsche, damit es wenigstens beim reinen Musikgenuss verbleibt.
    Neulich, als auf Deutsch gesungen wurde, hielt ich es überhaupt nicht mehr aus:

    1. So ein ähnliches Problem habe ich mittlerweile traurigerweise auch schon seit Längerem. Ich mag ja die englische Sprache, weil es immernoch eine gewisse Distanz gibt, und man mehr in Worte hineininterpretieren kann, als man das üblicherweise wohl bei deutschen Songs macht.

      Gleichzeitig denke ich aber.. Hm. Wie auch immer, irgendwie gibt es wenig Songs mit guten Lyrics UND gutem Sound. In diesem Fall fand ich die Lyrics aber gut, weil.. es gibt Menschen, die einen so faszinieren, dass man einfach in ihren Köpfen bleiben will, bis man alles weiß. Und dann will man weiterdrängen, sie mit Büchern und Liedern und Filmen überschütten, sie auf Festivals nehmen, sie vor den Fernseher setzen und die Nachrichten anmachen, sie mit Torte beschmeißen, einfach, damit noch mehr in ihrem Kopf ist, was man erfahren kann.

      Vom Weiten sehen Menschen alle so gleich aus, aber ich will auch ein paar Manhattans finden, falls das Sinn macht. Und ich wär wohl auch gern für ein paar Leute Manhattan.

      Thomas aus 2008? ich schau doch fast nie deutsches Fernsehen! Jetzt fühl ich mich so out of the loop! Damn..

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s