#43 My boy builds coffins

Hrrm. Wollte auch diesen Beitrag (wie die letzten fünf) als Draft speichern und dann für immer vergessen, aber Jesus Christ Almighty, so kann es auch nicht weitergehen. Früher war J. die Einzige, mit fünfhundert Entwürfen. Schlechtes Vorbild, J. Schlechtes Vorbild.

Für mich ist es eher unüblich, zu weinen. Es gibt einige Dinge, die mich einfach nicht traurig oder wütend machen. Ansonsten gehe ich den Dingen, die mich zu stark beeinflussen könnten*, aber auch aus dem Weg. Natürlich ist mir bewusst, dass ich mich damit emotional verkrüpple, und nur einen Bruchteil der Realität mitbekomme, aber da alles Weitere mich in schwer-depressive Episoden schleudert, was dazu führt, dass meine Realität grundsätzlich eher schwarz ist, kann ich damit leben. (Eigentlich ist das sogar der Punkt. Ich kann damit leben. Der Gedanke, wie wortwörtlich das gerade gemeint ist, amüsiert mich irgendwie.)

Vor einiger Zeit hat meine Mama das Wort ‚Sehnsucht‘ benutzt. Ich glaube, in einem ähnlichen Zusammenhang. Aber seitdem geht es mir nicht mehr aus dem Kopf. Denn am Anfang meiner depressiven Karriere hab ich tatsächlich nach emotionaler Tiefe gesehnt, die ich (aus Gründen, die hier gerade vermutlich irrelevant sind) nur in Gefühlen wie Trauer, Wut, Verzweiflung und ähnlich kunterbunten Dingen finden konnte.

Ich denke, je länger man an einer Depression leidet, desto mehr wird man lernen, gegen diese Sehnsucht zu handeln; bis man sie bald nicht mehr wirklich mitbekommt, obwohl sie eben doch meistens da ist. Oder vielleicht ist sie das tatsächlich nicht, und ich verwechsel es nur mit einem Tinitus.

Bevor alle aufhören zu lesen, ich hab diese Dinge aus einem bestimmten Grund angebracht, aber davor: Wer es noch nicht erraten konnte, ich bin gerade vor meinem Computer in Tränen ausgebrochen.

Zur Zeit lese ich sehr wenig normale Romane, und stattdessen überwiegend Manga, Manhua und Manhwa. Da ich nun schon zum zweiten Mal auf einen m.E. guten Manga gestoßen bin, der auf einem Roman basiert, habe ich auf Baka Updates mal über diese Einstellung nach ähnlichen Stories gesucht, und daraufhin auch sofort das erste Ergebnis angesehen: 私たちの幸せな時間

Der englische Titel ist Our Happy Hours*², und der Roman wurde auch verfilmt. Es geht um eine ehemalige Pianistin, die eine eher grottige Vergangenheit hat, und nun zum dritten Mal einen Suizidversuch ausgeübt hat. Ihre Tante nimmt sie mit in ein Death-Row-Gefängnis, in dem sie mit einem der Insassen reden möchte. Erst gibt es einige Komplikationen, aber irgendwie kommt es dazu, dass die Pianistin und er jeden Donnerstag für eine halbe Stunde miteinander sprechen.

Er hat in der Vergangenheit drei Menschen umgebracht, und seitdem immer wieder versucht, sich selbst umzubringen. Im Laufe der Geschichte erfährt man, was in seiner und ihrer Vergangenheit passiert ist, und beide Charaktere kommen irgendwann an den Punkt, an dem sie erkennen, dass sie eventuell doch nicht sterben möchten, was etwas ist, wovor sie eigentlich sogar Beide sehr Angst haben. Traurigerweise kann ich nicht ansatzweise gut erklären, wieso in der Geschichte weitaus mehr passiert, als das, was ich hier angeführt habe.

Im Endeffekt war sie jedenfalls sehr gut, und ich befürchte, dass der Roman (von Gong Ji-Young) sogar noch um Längen besser war.

Ich wusste also von Anfang an, dass ich wohl irgendwie beeinflusst werden würde. Und ich denke nicht, dass ich die Geschichte gelesen habe, um mal wieder weinen zu können; auch wenn, wie oben gesagt, dieser Drang immer vorhanden ist. Es war nicht der ausschlaggebende Punkt. Ich wollte einfach wissen, was passiert, und wie diese Dinge passieren.

Um unnötigem Herzschmerz aus dem Weg zu gehen, habe ich sogar die letzten Seiten zuerst gelesen, denn, wenn man weiß, was passiert, bindet man sich ja nicht zu sehr an die Charaktere, richtig? War auch richtig. Hab trotzdem geheult.

Dieses Mal kann ich wirklich sagen, dass ich die Gründe, aus denen ich das hier schreibe, kenne. Einmal möchte ich die Geschichte weiterempfehlen. Soweit ich weiß, gibt es leider noch keine lizensierte deutsche oder englische Übersetzung, weswegen man wohl, wenn man nicht japanisch oder koreanisch spricht, nur die Scans lesen kann. Ist es aber wert, denn woa! (Offensichtlich kann man Online-Reader benutzen, den Tankobon bei MangaTraders downloaden, aber soweit ich weiß, ist es höflicher, bei den Scanlation Groups -wie zum Beispiel dieser hier– vorbeizuschauen, da Traffic und Thank You..)

Andererseits wollte ich mir auch darüber klar werden, weswegen ich die Geschichte gelesen habe, obwohl ich wusste, dass ich wohl traurig werden würde. Aber mir fällt auf, dass es diesmal eine andere Art von Trauer ist. Eine, die zwar nicht spontan verschwindet, nur weil ich jetzt hier etwas schreibe, aber eine.. positive Trauer. Damit meine ich nicht mal produktiv, sondern einfach.. positiv. Es geht mir nicht schlechter, aber ich bin traurig.

Drittens fiel mir ein, dass in der 7. oder 8. Klasse in Ethik eine Diskussion bzgl. Todesstrafe aufkam. Damals war ich davon überzeugt, dass es Sinn macht. Ein Mitschüler, P, meinte, dass dem nicht so sei. Ich hab ihn gefragt, ob er das auch so sehen würde, wenn es seine Schwester wäre, die getötet wurde, und er sagte, dass auch dann die Todesstrafe falsch sei. Es ginge nicht einmal darum, ob er es genau in dem Moment so empfinden würde, denn seine moralischen Ansichten sind wichtiger, als aus Trauer und Zorn entstandene Rachegedanken. – Und mittlerweile gebe ich ihm Recht (und schäme mich in Grund und Boden für das, was ich damals gelabert habe) aber gleichzeitig kann ich das nicht immer. Ich erkenne auf einer rein „spirituellen“ Ebene, dass man nicht töten kann, nur, weil getötet wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn ich den Mörder meines Bruders als Person ansehe, mir dessen Tod irgendeine Art Ruhe verschaffen würde. Ich glaube, dass jedes Leben einen Sinn hat, irgendetwas wert ist. Aber dann höre ich von bestimmten Verbrechen, und weiß einfach nicht weiter. Natürlich ist mir auch dann weiterhin bewusst, dass man diese Menschen nicht einfach ermorden*³ kann. Aber. Und es gibt immer dieses verdammte Aber, das mich nicht in Ruhe lassen will, egal, was ich tue, bis in meinem Kopf nur noch ein Riesen Salat aus „Face Value, Ist es nur eine Frage der Finanzen?, Moral, Opfer“ ist.

*Sowohl positiv als auch negativ. Irgendwie nehme ich Dinge mit einem Filter wahr, der es unmöglich macht, schöne Dinge einfach als schön anzusehen. Es schleichen sich immer Gedanken ein, die es schwer machen, optimistisch oder realistisch zu bleiben. (Und das Glas ist nur dann halbleer, wenn es davor voll gewesen ist. Musste mal gesagt werden.)

*² Das Cover sieht anders aus als der tatsächliche Stil, den ich im Übrigen als sehr angenehm empfunden habe.

*³ Ja, es heißt ‚Hinrichten‘. Ich weiß.

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13 Kommentare zu „#43 My boy builds coffins

  1. „Ich glaube, dass jedes Leben einen Sinn hat, irgendetwas wert ist. Aber dann höre ich von bestimmten Verbrechen, und weiß einfach nicht weiter.“

    Bestimmt übertreibe ich einfach ein bisschen, weil ich Nerd ein absoluter Freund von Superhelden bin. Und dann lese ich von den Morden im Kino, dann lief vor kurzem eine Doku über den Amoklauf in Colombine 1999 und dem in Norwegen, der noch gar nicht so lange her ist, und mich überkommt sowas wie eine Ohnmacht. Oder eine Hilflosigkeit. Nicht, weil ich persönlich etwas hätte tun können, sondern weil ich denke, dass niemand etwas hätte tun können. Und das macht mich dann doch wütend und traurig und ich frage mich, warum es denn keine Superhelden gibt, die uns beschützen.

    Das war jetzt aber ein merkwürdiger Kommentar bisher. Ich bin auch heute wirklich durcheinander. Was die Todesstrafe angeht, denke ich, dass sehr viele in dem Alter, in dem man in die 8. Klasse geht, dafür waren. Ich wars zumindest. Bin ich jetzt aber nicht mehr, woran das Fernsehprogramm sogar Schuld hat.

    Und da ich mal wieder von unten anfange, noch kurz etwas zum Beginn deines Artikels… Mir fällt da „Was dich nicht umbringt, macht dich stärker“ oder „nur der Schmerz zeigt mir, dass ich wirklich lebe“ oder „wer nicht kämpft, hat schon verloren blabla“ ein. Sich Dingen zu stellen, die einem weh tun oder belasten, geht nur auf Dauer, denke ich. Sich wissentlich Schmerzen bereiten zu lassen, dass geht vielleicht in sexueller Hinsicht gut, sonst aber nicht. Deswegen ist das aus dem Weg gehen möglicherweise gar nicht falsch. Und hat auch nichts mit Weglaufen zu tun. Ich finde, irgendwo muss man halt anfangen, auf sich selbst aufzupassen, denn man weiß selbst am Besten, wie viel man ertragen kann.

    1. Superheldennerd! I like.

      „Nicht, weil ich persönlich etwas hätte tun können, sondern weil ich denke, dass niemand etwas hätte tun können. (..)“

      I second that. Irgendwie ist diese generelle Ohnmacht unglaublich.. scheiße. Einerseits ist einem ja bewusst, dass man etwas tun kann, und wenn es nur „im Kleinen“ ist. Und den Großteil der Zeit schaffe zumindest ich es auch, danach zu leben. Fremde einfach anzulächeln, Menschen einfach so zu helfen. Dinge zutun, ohne etwas zu verlangen, Idioten zu sagen, wieso sie Idioten sind. Aber sobald man die Nachrichten schaut (was ich grundsätzlich selten tue, und nicht, weil ich lieber deutschen Rap höre) ist das doch etwas schwer, sich damit abzufinden, dass man nicht allmächtig (und schlau oder gut genug, um das sein zu dürfen) ist. Oder ein Superheld. Und eigentlich ist es ja wichtig, dass es schreckliche Dinge gibt. Aber.. müssen sie wirklich SO schrecklich sein?

      Wieso das Fernsehprogramm?

      Hmm, ja, sicherlich sind viele 7. und 8. Klässler da noch ignoranter, aber mhe. Mich stört es irgendwie.. Ich meine, klar, mir ist bewusst, dass ich nicht dieselbe Person bin und so, aber trotzdem wärs mir lieber, wenn ich damals weniger kurzsichtig gewesen wäre. Irgendwo hab ich mal sowas gelesen wie „Es gibt grob drei Sorten von Menschen: Die, die es nicht wissen, und nicht wissen, dass sie es nicht wissen. Die, die es nicht wissen, sich aber ihres Unwissens bewusst sind, und die, die es wissen, aber auch wissen, dass es noch mehr zu wissen gibt.“ Und damals war ich noch so extrem Typ 1. *kopfkratz*

      Jap, ich glaube auch, es gibt einmal notwendigen Schmerz. Dinge, die man erlebt, um daraus zu lernen. Aber dann gibt es Aktionen, die schon schlichtweg an Dummheit grenzen. Oder zumindest an stark ausgeprägten Masochismus. Für mich ist es nur oft schwer, davon zu unterscheiden, weil ich eh oft dazu neige, Dingen aus dem Weg zu gehen, die eventuell wichtig wären. Und mit zusätzlicher depressiver Sonnenbrille entgehen mir dann oft die Punkte, die beweisen würden, warum es nun in dem Fall mal eine richtige Entscheidung gewesen ist, nicht drei Stunden The Fray und Placebo zu hören.

      Boah, was ich heut wieder für Grütze laber. Irgendwie krieg ich’s nicht hin, meine Gedanken ins Deutsche zu übersetzen. :’D Sorry!

      1. „(was ich grundsätzlich selten tue, und nicht, weil ich lieber deutschen Rap höre)“

        Damit hast du mir zumindest ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert ;-)

        Die kleinen Dinge, die man tut sind natürlich gut und wichtig. Und auch richtig. Aber ich wünschte mir manchmal doch etwas großes. Etwas oder jemand, der einmal aufräumt, damit die Welt eine Verschnaufpause bekommt.

        Typ 1 waren auch sicherlich viele von uns. Ich war damals auch eher für die Todesstrafe und vor einigen Jahren auch noch mehr für eine Verschärfung des Asylrechts. Ich drückte das natürlich etwas anders aus, nachdem ich zum x-ten male von einem Menschen mit Migrationshintergrund verprügelt wurde, weil ich seine Schwester angeguckt hatte. Ich denke, nicht alles zu wissen oder es hinterher besser zu wissen gehört einfach zum Erwachsen werden dazu. Und man sollte sich damit auch hin und wieder etwas Zeit lassen ;-)

      2. Schön, dass ich Leute immer wieder unfreiwillig zum Lachen oder Lächeln bringe. :’D Verdammt..

        Das erinnert mich an ein Buch, das ich letztes Jahr gelesen habe. Dort gibt es insgesamt drei „Alternativuniversen“, die ineinander überfließen. Unsere Welt, eine Zwischenwelt und eine magische Welt. In unserer gibt es keine Magie, in der magischen gibt es keine wirkliche Technik und die Zwischenwelt ist für die, die nirgends so richtig reinpassen. Die Zwischenwelt ist auch wirklich viel kleiner, während die magische und unsere Welt den gesamten Globus einnehmen, also wirklich „übereinander“ liegen und sich nur unterschiedlich entwickelt haben .

        Dort ist zumindest irgendeine Frau, und sie kümmert sich um ihre zwei Cousins oder jüngeren Brüder, von denen einer das magische Äquivalent zum Autisten ist, und das Andere sowas wie ein Necromancer. Das Necromancer-Kind kann Mäuse, Katzen und so weiter wieder zum Leben bringen, und macht das auch. Es kann einfach niemanden sterben lassen, und necromanced so auch seinen Großvater zum Leben und so. Die Frau macht sich absolut Sorgen, weil das Kind dadurch immer schwächer wird, sich auslaugt und vermutlich jung sterben wird.

        Das ist nur ein Subplot, aber unter anderem passiert dann Folgendes: Ein Durchreisender bleibt für kurze Zeit bei der Frau und den Kindern. Er kommt aus der magischen Welt und erstellt dann sowas wie eine magische virtuelle Realität, vor der er das Kind setzt. Er lässt das Kind sehen, was passiert, wenn niemand stirbt. Und es endet NIE gut. Es gibt zu viele Menschen, Tiere, Kriege, aber niemand stirbt, auch, wenn sie leiden. Das Kind „spielt“ verschiedene Realitäten für einen Tag und eine Nacht durch, glaube ich. Vielleicht auch länger.

        Irgendwann gibt es zu, dass es nicht funktioniert. Dass der Plan, den es hatte, nicht möglich ist. Danach ist das Kind auch nicht „geheilt“, sondern lässt immernoch ein paar Leichen hier und da aufwachen, aber.. Obwohl ich ein Problem mit preachy books habe, war das nicht preachy. Es wurde nicht gesagt „Und die Moral von der Geschicht..“, sondern es ging nur um Tatsachen. Tatsache ist, dass Sido, egal wie blöd er vielleicht mal sein mag, in einem Punkt recht hatte. Und ich eine weiße Lüge erzählt habe. Ich höre doch deutschen Rap: „Woher wollt ihr wissen, was gut ist, wenn nichts schlecht ist? Wenn nichts schön ist, bin ich auch nicht hässlich.“*

        Nicht, dass dieses Wissen einem irgendwie helfen würde, wenn man hört, dass Kriegsgefangene gefoltert werden, oder Kinderpornos existieren. Aber ab und zu hilft es mir, etwas.. tauber zu werden, was diese Dinge betrifft, und mich damit abzufinden, dass man immer nur selbst ein Superheld sein kann, und auch dann eher ein fragwürdiger.

        Eek, I’m not even making any sense anymore! >_< Unbeabsichtigt.

        Bzgl Asylrecht: Ich war immer eher auf der Seite, auf der ich verprügelt wurde, weil ich wie ein "Fidschi" aussah. Mittlerweile sieht man mir das angeblich nur noch auf Fotos an, aber das wurde mir gesagt, als ich gerade rote Haare hatte, nicht meine Naturhaarfarbe, weswegen ich nicht ganz dran glaube. Aber als Vietnamese hat man ja eh nichts mit Asylrecht zutun, von daher.Was ich meine ist, dass es natürlich immer schwer ist, tolerant und open-minded zu sein, vor allem, wenn man von gewissen Dingen betroffen, oder bestimmten Leuten vermöbelt wurde. Aber man wird ja angeblich älter und weiser und unterhält sich mit Menschen, die einen aufklären können, oder eben nicht, und blah. :D

        *Trotzdem schau ich die Nachrichten aus anderen Gründen nicht! Ich hör nicht mal Sido! Maaan! XD

  2. Das wäre so ein Buch, dass mich wirklich interessieren würde. Endlich mal wieder eine wirklich außergewöhnliche Idee, wie ich finde.

    „Aber ab und zu hilft es mir, etwas.. tauber zu werden, was diese Dinge betrifft,…“ Wieder so ausgedrückt, wie ich es gern getan hätte ;-) Ich glaube, dass es oft nötig ist, sowas einfach mal auszublenden. Sich nicht ewig damit zu belasten. Man vergisst oder verleugnet es ja nicht.

    Was die Toleranz angeht.. Ich bin meilenweit entfernt davon, als wirklich tolerant zu gelten. Und das mit Absicht. Heute schüttele ich über die Leute, die heute noch der gleichen Meinung sind wie ich damals, nur noch den Kopf. Die jungen Leute wissen es nicht besser und die Erwachsenen sind wohl doch nicht so wirklich erwachsen.

    Bekommt man denn den Grund, warum du keine Nachrichten schaust, irgendwie aus dir heraus? :-p

    1. Ist aber Urban Fantasy mit Rooomance, also wohl schon fast Paranormal Romance. :’D Mit nem Typen, der mit Sesshoumaru-san von Inu Yasha verglichen wurde, als Helden. Weiß ja nicht, ob das was für dich wär.. Aber falls doch, Ilona Andrews Edge-Serie. Wird von nem Autorenduo (also Mann und Frau) geschrieben.

      Hmm.. Wieso das? Ich glaube, es ist einfach unmöglich, wirklich tolerant zu sein, einfach, weil man ein Mensch ist. Es gibt sicher Leute, die toleranter sind, aber wir haben alle Prioritäten und Dinge, die uns wichtig sind. Wenn eine Gruppe anderer Menschen diese irgendwie bedrohen, ob auf ideelle, physische, younameit Weise, dann werden wir wohl immer Probleme haben, diesem Verhalten gegenüber tolerant zu sein.

      Das Folgende könnte Bullshit sein, weil ich mich schon länger nicht mehr damit auseinandergesetzt habe, also berichtige mich ruhig, wenn ich irgendwo falsch liege. – Es geht auch viel mehr um Asylrecht (weil du es angesprochen hattest) als um Toleranz, aber.. Ich muss mal irgendwo rant-en:

      Was Ausländer betrifft, habe ich selbst Probleme, aber wenn ich ehrlich bin, hab ich ein Menschenproblem. Wenn man in meine Vergangenheit schaut, dann gibt es da einen Konflikt, den ich habe: Als Kind wurde es mir deutlich bewusst gemacht, dass ich, obwohl ich fließender Deutsch gesprochen habe, als die anderen Kinder, ein „Ausländer“ bin, auch, wenn ich nur so ausgesehen habe, und nicht einmal wusste, dass mein „richtiger“ Vater Asiat ist. (Ich war offensichtlich ein etwas dummes Kind. o.ô Ich dachte eben, mein Adoptivvater wär mein biologischer Vater.) Dementsprechend wurde ich sehr wohl mit dem Klischee „Deutsche sind Nazis“ bekannt gemacht. Ich kenne diesen Satz.. „Die einzige Person, die meine Familie beleidigen darf, bin ich.“ – Es ist in Ordnung, unter Deutschen andere Deutsche Nazis zu nennen, aber nicht, wenn das zB Amerikaner machen. (Allerdings liegt es auch daran, dass Amerikaner einfach mal echt nicht ihren Mund zu öffnen haben, wenn es um Rassismus oder Patriotismus geht.)

      Andererseits gibt es aber auch Unmengen an Südländern, die das Leben meiner Familie nicht unbedingt bereichert haben, auch, wenn ich darüber hier ungern spreche, weil es eben vor allem um meine Mama und Schwester geht. Ich erkenne also, dass es durchaus Gründe dafür gibt, die Asylrechte nicht zu mögen. ABER die meisten Menschen, die etwas gegen die derzeitige Rechtssituation haben, KENNEN diese nicht einmal. Sie meinen, dass Ausländer nur zu faul zum Arbeiten sind oder doppelt Kohle wollen und deswegen schwarz arbeiten, wissen aber nicht, dass die Wenigsten überhaupt eine Arbeitserlaubnis bekommen. (Und danach auch zuerst immer deutschen neue Arbeitsplätze zugeteilt werden, und dann Ausländern.) Sie meinen, dass hier jeder erlaubt ist, und wenige abgeschoben werden, vergessen aber, dass es nur sehr schwer ist, eine langfristigere Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, und es bestimmte Richtlinien gibt, wann man überhaupt Asyl beantragen darf. BEANTRAGEN, nicht beanspruchen. Sie meinen, dass Ausländer soviel Geld bekommen, wie Hartz IV Empfänger, dabei ist es um Einiges weniger, was den Bedarf an Asylheimen erklären dürfte.

      Der Punkt ist, dass diese Gesetze so sind, weil die Gesetzgeber davon ausgehen müssen, dass das Rechtssystem makelos funktioniert. Asylrecht heißt, dass Menschen, die aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt werden, und nicht semi-friedlich in ihrem Land leben können, in Deutschland leben dürfen, solange sie sich bemühen, sich zu integrieren (Sprache lernen, sich um Arbeitserlaubnis bemühen) und sich an unsere Gesetze halten. Das betrifft nun leider die Wenigsten derer, die tatsächlich hier ankommen, weil sie lügen. Da aber diese Gesetze für tatsächlich BETROFFENE gemacht wurden, müssen nicht die Gesetze verändert werden, sondern die Menschen.

      Ich kann doch auch nicht sagen, dass lebenslänglich für Mord schrecklich ist, weil es möglich ist, dass der Verurteilte unschuldig ist, egal, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das sogar stimmt.

      Irgendwo kam das Beispiel, dass niemand einem Kind im Kindergarten Vorwürfe machen würde, wenn es nicht zum Spielen mit anderen eingeladen wird, auch wenn es das versucht, weil Integration ZWEI Seiten einbezieht. Wie einladend sind wir denn? Und ich erkenne, dass das Problem hier Vorurteile von beiden Seiten sind, und es unmöglich ist, einladend zu sein, solang man nicht weiß, welche Ausländer nun in Ordnung sind, und welche nicht.

      (Und ich werde nicht mal anbringen, dass es dasselbe mit Deutschen ist. Das Argument ist hinfällig, denn deutsche Staatsbürger wurden hier geboren oder haben sich das Recht verdient, hier zu leben. Wir haben einfach nicht das ‚Recht‘, und damit meine ich nicht moralisches, sondern juristisches Recht, sie abzuschieben. Ich WEIß, dass die meisten Leute wohl auch deutsche Kriminelle abschieben würden, wenn sie das könnten.)

      Die Menschen, für die das Asylrecht gedacht ist, sind Leute, die Probleme damit haben, wie Dinge in ihren Heimatländern gehändelt werden. Sie wollen eben NICHT so leben. Komischerweise werden sie aber unter dem Berg von Formularen und nicht-existenter Hilfe so erdrückt, dass sie gar nicht durchkommen, während die, die kleinkriminell sind, das eben wohl tun. (Und mal ganz ehrlich, Ausländer kommen eventuell mit guten Hoffnungen hier her, aber prallen dann vor eine Wand, für die sie nichts können. Und anscheinend sind deutsche Auswanderer noch viel schlimmer, was „Fail-Integration“ betrifft, und bilden schon fast zwanghaft deutsche Kommunen im Ausland. oô)

      Hat aber nichts mit dem Asylrecht zutun. Oder so war es zumindest vor einigen Jahren, als ich mich mal damit beschäftigt habe. Andererseits.. Ich muss zugeben, damals war ich jünger, und ich sollte meine gesamten Ansichten sicherlich noch einmal überdenken. Es ist einfach ein kompliziertes Thema, und wenn es keinen Tabula Rasa Effekt gibt, wird es noch mindestens 50 Jahre dauern, bis es entweder besser oder verdammt scheiße geworden ist, wenn es um die Ausländer-Situation hier geht. *le sigh*

      Das hat aber alles gar nichts mit Toleranz zutun.. Denn da denke ich, wird es einfach nie ein richtig oder falsch geben. Was Toleranz betrifft.. Es gibt Dinge, die man sich zu verdienen hat. Toleranz, Akzeptanz und Respekt gehören eindeutig dazu. Natürlich werde ich freundlich und halbwegs einladend zu Menschen sein, die ich nicht kenne, eben, weil ich sie nicht kenne. Aber wie es von dem Punkt weitergeht, hat nichts damit zutun, welches Geschlecht oder welche Hautfarbe sie haben, sondern welchen Charakter. Und es gibt Züge, die sind einfach nicht zu tolerieren. Period.

      Was Nachrichten betrifft.. Ist kein großer Grund. Ich schau sie einfach nicht gerne. Ich kann an der Situation momentan nichts ändern. Wenn Wahlzeit ist, werde ich mich wieder genug damit beschäftigen, aber was kann ich denn zur Zeit machen? Ich hab nicht genug mit Menschen zutun, um mich mit ihnen über diese Dinge zu unterhalten, ich hab kein Geld, um zu spenden, keine Kraft, um mich dafür einzusetzen. Meine Familie schaut Nachrichten und teilt mir die wirklich wichtigen Dinge mit. Wieso sollte ich mich täglich eine halbe Stunde sinnlos frustrieren lassen? Ich hab nur angebracht, dass ich stattdessen nicht etwa deutschen Rap höre, weil es dieses doofe Klischee von Jugendlichen gibt, die sich nur nicht „interessieren“. Es ist nicht so, dass ich mich nicht interessiere, ich will es nur nicht, also blende ich diese Dinge oftmals einfach aus.. Sollte ich vielleicht ändern. Mal sehen.

  3. Ich liebe deine Kommentare, erwähnte ich das schon irgendwo? Du hast, mal wieder, genau das geschrieben, was ich eigentlich sagen wollte. Glaube ich. Damals war es für mich so: Der Türke haut mir auf die Fresse, der Albaner auch. Also sind bestimmt alle so, die hier nach Deutschland kommen. Das es Menschen gibt, die ihn ihrem Land verfolgt, gefoltert und ermordet werden, daran habe ich nie gedacht. Ich war 12 oder 13, es hat mich damals auch nicht wirklich interessiert, wenn ich ehrlich bin.

    Natürlich weiß ich es heute besser. Wenn wir auf der Arbeit neue Aushilfen bekommen, werde ich von einigen oft gefragt, aus welchem Land sie kommen. Kann ich es nicht am Namen erkennen, weiß ich es nicht, weil es mir schlichtweg egal ist. Womit ich auch oft allein bin. Ein kurdischer Kollege meinte mal:“Warum ist dir das egal?“
    Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was ich darauf sagen sollte, außer: „Was nützt mir diese Information? Er ist hier, um zu arbeiten. Wenn ich mal ein echtes afghanisches Nationalgericht kochen möchte, dann frag ich nach, ob einer zufällig aus Afghanistan stammt.“

    Mein Kollege konnte das absolut nicht verstehen.

    Wo ich allerdings regelmäßig die Fassung verliere ist, wenn man mich „Kartoffel“ nennt oder mich aufgrund meiner deutschen Staatsbürgerschaft einen Nazi nennt und sich weigert, anzuerkennen, dass Faschismus und Rassismus keine rein deutsche Angelegenheit sind. Aber ich denke, dass ist ein Thema, das soooo wahnsinnig breit und vielfältig ist, dass würde irgendwann das Internet kaputt machen.
    Und ich hab mir gestern auf der Arbeit noch gedacht, im Bezug auf deine letzten Artikel „Wie können so viele Gedanken in so kurzer Zeit in einen einzigen Kopf passen?“ Hab mir ehrlich gesagt ein wenig Sorgen gemacht. :-/

    1. Ist es okay, wenn ich mich jetzt mal extrem freue, weil du meine Kommentare magst? ;p *freut sich sowieso*

      Wieso sollte man sich mit 12 oder 13 auch dafür interessieren, wenn man nicht auch auf der „anderen“ Seite steht? Ich hatte einfach nur „Glück“, ein Mischling zu sein, denn dadurch wusste ich, dass es auch für Ausländer selten einfach ist. Ansonsten waren mir ganz andere Dinge viel wichtiger. Zum Beispiel M. und E. (Da fällt mir ein, ich könnte M. mal wieder schreiben..) Oder Digimon. (I will never not care about Digimon..)

      Exactly! Es gibt bestimmt Dinge, die etwas über Menschen aussagen, weil sie zB andere.. Sitten haben oder so. Aber wenn es nur ein Kollege ist, mit dem du vermutlich so gut wie nie Zeit verbringen wirst, wieso sollte dich das dann außerordentlich stark interessieren? Wenn du an seiner Kultur interessiert bist, dann gerne, aber sind die Leute, die wissen wollen, ob er Moslem ist, einfach am Islam interessiert, oder nur verdammt dummdreist?

      Deutschland und Rassismus.

      Ich glaube, dieses Thema wird mich noch in Jahrzehnten verfolgen, falls ich da noch lebe. Nach außen hin muss man als Deutscher ja sowieso immer eine entschuldigende Haltung haben. „Es tut mir so Leid, dass jemand, den ich nicht kenne, einen Holocaust verursacht hat.“ Und natürlich tut es uns auch allen Leid. Und natürlich ist es nötig, als Deutscher in der siebenten Klasse in einem Konzentrationslager gewesen zu sein. Es ist unsere Geschichte, und jeder Mensch auf der Welt schuldet es seinen Vorfahren und derem Schmerz, das Ganze auch anzuerkennen, sich zu informieren. So wie Frauen gefälligst zur Wahl gehen sollen, weil andere davor dafür gekämpft haben, damit wir das Recht haben. (Mieses Beispiel..) ABER: Die Wahrheit ist doch, dass wir uns nicht mal mehr trauen dürfen, Patrioten zu sein. In den USA ist man ein Arsch, wenn man keiner ist. In Deutschland ist man Holocaustleugner, sobald man meint, stolz zu sein, dass man hier lebt. (Und prozentuell gibt es m.E. viel mehr Skinheads in den USA, als Nazis in Deutschland.. Und viel mehr rassistische Verbrechen in den USA, als hier in Deutschland. Traurigerweise kommen GERADE aus den USA solche dummen Sprüche.)

      Darüber hab ich in einem Interview mal gesprochen.. Find es gerade nicht, weil der Blog keine gute Archivfunktion hat. Im Prinzip ging es nur darum, dass meine Schule dieses Anti-Rechts Program hatte. Ist ja auch alles klasse, ne? Leider ging es aber nicht darum, rechte Meinungen zu ändern, sondern sie zu verschweigen. Würde ich rechts sein, und in dieser Umgebung, dann würde mich nichts dazu bringen, meine Meinung tatsächlich zu teilen, denn die Leute würden mir nur erzählen, DASS ich im Unrecht bin, und dass ich mich schämen sollte, nicht, wieso.

      Was einfach dämlich ist. Ich glaube, ich hab mal erwähnt, dass es, mit unserer derzeitigen Haltung, unmöglich ist, etwas präventiv gegen Pädophilie zutun. Genau dasselbe ist aber auch der Fall mit Rassismus bei Jugendlichen (vielleicht auch generell Menschen.) – Es ist so schambehaftet, und das aus gutem Grund, dass sich niemand traut, etwas zu sagen. Aber wir stehen auch nur alle da, zeigen mit dem Finger und sagen „Du, du! Das ist gegen’s Gesetz, Auf in den Knast!“ anstatt tatsächlich mehr zu machen, als zu empfehlen, mal PHOENIX zu gucken. „Da kommen immer mal gute Reportagen, vielleicht verstehst dus dann.“ – Aber die Leute sind nicht etwa rassistisch, weil Hitler es war, und müssen deswegen von irgendwelchen Theorien hören, dass er eventuell nur einen Hoden hatte, und schwul war. Sie sind rassistisch, weil ihr Umfeld sie so geprägt hat, weil sie eventuell in einer Gegend aufgewachsen sind, wo viele kleinkriminelle Russen, Türken, younameit, gelebt haben. Das hat alles schon gar nicht mehr wirklich was mit Hitler oder Juden oder generellem Antisemitismus zutun, damn it.

      Wir dürfen aufgrund unserer Geschichte so viele Dinge nicht tun, und obwohl ich es akzeptieren kann, und verstehe, wieso das so ist, reicht es doch auch irgendwann. NEIN, ich habe keine Probleme mit Ausländern, weil ich ein Nazi bin. Ich hab ein Problem mit MENSCHEN, wenn sie SCHEIßE sind. Genauso wie die wenigsten Leute Probleme mit mir haben, weil ich depressiv bin. Sie haben Probleme, weil ich meinen Mund nie halten kann.

      „Und ich hab mir gestern auf der Arbeit noch gedacht, im Bezug auf deine letzten Artikel “Wie können so viele Gedanken in so kurzer Zeit in einen einzigen Kopf passen?” Hab mir ehrlich gesagt ein wenig Sorgen gemacht. :-/“

      Welche Artikel? Sorgen gemacht? Falls es jetzt um *meinen* Kopf geht, um den du dir Sorgen machst, dann keine Sorge. (Was für ein Satz..) Ich hab kein Real Life. Andere Leute müssen sich ja gleichzeitig noch um Dinge Gedanken machen wie Einkauf, Miete.. Ich aber nicht. Von daher sind da nicht *mehr* Dinge, sondern nur andere. : D

      1. Wieder einmal nimmst du mir die Worte aus den Fingern. Ich denke mir, wenn man in den Nachrichten sieht, wie irgendwo 10000 Leute durch die Straßen gehen und „Ausländer raus!“ brüllen, dann haben die a) gewaltig einen an der Waffel und b) auch Gründe dafür. Zumindest einige von ihnen. Ich sehe das genau so, wie du das oben geschrieben hast.

        Und ja, ich mache mir Sorgen um deinen Kopf. So oft über so vieles nachzudenken, hier davon zu schreiben, dein Tumblr-Account.. Das muss doch ungeheuerlich anstrengend sein, oder nicht?

        1. Hmm.. Ist vielleicht so wie Northern Ireland und The Republic of Ireland. Irgendwann weiß man nicht mehr, wer den ersten Stein geschmissen hat, also muss man versuchen, aufeinanderzuzugehen. Also wegen der Gründe. Denn die meisten Leute haben Gründe, weil ihre Eltern oder Freunde Gründe hatten, oder weil es für sie leichter ist. Genauso wie die meisten Ausländer es sich leichter machen, wenn sie sagen, dass jemand sie nicht mag, weil sie aus dem Ausland kommen, oder indem sie aufgeben, sobald sie 20 mal besonders „vorsichtig“ im Supermarkt angesehen werden. Ich hatte eine Zeit lang dieses Motto. „Wenn die Leute mich wie ein Arschloch behandeln, dann kann ich ihnen wenigstens gute Gründe dafür geben.“ Aber blah, das führt grad eh zu weit. :3

          Bwaha. Ich glaub, dein Kommentar hier und mein Artikel gerade eben waren vom Schicksal vorherbestimmt. Hab nämlich gerad das Gefühl, dass in meinem Kopf zu *wenig* ist, und das ist total seltsam und verwirrend und unangenehm. Da nehm ich lieber semi-anstrengende Fülle. Im Übrigen hab ich auch davor schon einen Tumblr Account gehabt, aber aus dem bin ich irgendwie rausgewachsen, falls das Sinn macht. :D

          1. Ich weiß ja selbst nicht einmal, was tumblr wirklich ist. :p
            Aber, mir gefällt das neue Design. Die Schriftart mag ich. Und trotz allem wünsch ich dir, dass du auch mal den Kopf ausschalten kannst, wenns unangenehm anstrengend wird ;-)

        2. Meld dich bei Tumblr an. Generell findet man da auf jeden Fall immer jemanden, der irgendetwas postet, was man gut findet. Man muss nicht kommentieren, nicht reagieren, kann einfach rebloggen, favoritisieren, oder ignorieren, und zum Schluss gibt es nur feels und everything is beautiful and nothing hurts. : D Außerdem gibt es dort so viele Nerdfighter, und Leute die es schaffen, enthusiastisch zu sein. Du weißt schon, im Gegensatz zu dem Großteil der Menschheit, der es als peinlich bezeichnet, sich ehrlich über etwas zu freuen, anstatt es nur sarkastisch und zynisch ‚genießen‘ zu können.

          Phew! Konnte das Alte einfach nicht mehr sehen. Also ist gut, dass bisher noch niemand virtuell Kotze gesendet hat. (Oder real. o.o)

          Dankeschön. ;D

  4. Ich hab total schlecht geschlafen, meine Nachbarn nerven mich und ich hatte noch keinen Kaffee. Meine Laune ist daher nicht die Beste, aber dein Kommentar hat mich jetzt echt zum lachen gebracht. Danke dir :)

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