#33 You cannot abort any device-related jobs.

Nur mal zwischendurch und zur späteren Referenz: Heute lief es irgendwie komplett daneben. Aufstehen ging zwar noch, aber Internet hat wieder einmal gesponnen, dann war ich beim Optiker. Da wurde mir gesagt, meine Werte seien von -2.25 auf -4 gesunken. Dann hab ich aus mir unerkenntlichen Gründen tatsächlich eine 270 Euro Brille ausgesucht, obwohl Kontaktlinsen oder eine billig Brille sicher genug gewesen wären.

Danach hatte ich Fahrschule, was in Ordnung war. (Eigentlich sogar ziemlich gut? Hatte zwischen Fahrschule und Rest nicht genug Zeit zu reflektieren, aber ich glaub, eigentlich war es ziemlich gut.) Aber danach hat mich Opa anfahren lassen üben, und obwohl ich das mit Mami damals ziemlich gut hinbekommen hab, hab ich diesmal vermutlich sein Auto zerfahren oder zumindest schwer gefoltert. Waterboarding? Pah.

Dann hab ich auch noch Mami angemotzt, weil sie mein Mikro (zum Skypen) genommen hatte. Im Nachhinein erkenne ich, dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, weil ich gerne hätte, was mir gehört, da das ja normal sein sollte; und weil ich nicht wissen konnte, dass das Gespräch tatsächlich wichtig gewesen ist (da mir das ja nicht gesagt wurde), aber da ich pathologisch dazu neige, ein schlechtes Gewissen zu haben, da meine Existenz an und für sich die Ursache allen Übels ist (was eine andere Form von Egozentrik ist – man kann nicht sagen, dass ich mich wirklich hassen würde), wundert es mich zumindest nicht sonderlich, dass es wenig hilft, mir das zu sagen. oô

Am Schlimmsten sind trotzdem die 270 Euro. Woher bitte soll man das Geld holen? Ich ziehe Prostitution in Betracht, aber angeblich soll man da wohl Sex mit anderen Individuen haben. Und da ‚Ieh, Sex‘, wird das wohl alles nichts. Vielleicht sollte ich ein Buch schreiben, es selbst überall rezensieren, irgendwo Drama heraufbeschwören (Hey, Asht!) und es dann für 3 Euro auf Amazon etc. verkaufen. Dann müsste ich auch nur.. Scheiße. 10 Euro. Ich lass es 10 Euro kosten. Dann bräuchte ich.. 290 Euro. Es kostet vielleicht doch 290 Euro. Shit, dann kauft es wieder keiner..

Man. Wenn ich den Medien glauben soll, dann müsste mein Leben ein Zuckerschlecken sein, weil ich D+ Körbchen hab.

*mecker mecker mecker mecker*

Alles plöd.

Und das Geniale ist, dass dieser Text genau das ist, was Frau K. von mir haben will. Negative Situationen/Auslöser – Reaktion – Gedanken – Gefühle. Aber auf die wirklichen Probleme gehe ich hier gar nicht ein, aus Gründen, auf die ich ebenfalls nicht eingehe, und zwar aus denmselben Gründen wie zuvor. Wie kann man sich selbst so ernst nehmen und gleichzeitig so kindisch vorkommen? Oder ist das ein und dasselbe?

Fu.

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

7 Gedanken zu „#33 You cannot abort any device-related jobs.“

  1. Tja, zehn Jahre eher, und Du hättest die 270 Euro bekommen. Stattdessen war ich Samstag gezwungen, eine langjährige Freundin zu demütigen. Pfingsten 1999 schaltete sie eine Kontaktanzeige, ob man gemeinsam aus der Welt scheiden wolle? Da schreibste mal hin! dachte ich. Sie antwortete. Wir telefonierten. Dann ihr erster Besuch in Hamburg. Keine Körbchengröße D+, sondern ein leichter Buckel. Merkwürdigerweise singt die Welt ihr gegenüber nicht ganz so laut von der Liebe. In all den Jahren war da lediglich ein pockennarbiger Alkoholiker, für den sie einen Kredit aufnehmen durfte, und ein Chinamann, ob sie jemanden aus der Küche heiraten wolle? Wegen der Staatsbürgerschaft. Solle ihr Nachteil auch nicht sein. Als Vollwaise hatte sie so richtig eigentlich niemanden. Mit Putzstellen schlug sie sich durch. Bei ihrem ersten Besuch nun fotografierte ich sie, wie sie auf dem Teppich meines Wohnzimmers saß, den Berg Kleingeld zu zählen, den ich über Monate gesammelt hatte. Davon kaufte sie sich ihr erstes Handy. Und ich war erleichtert, dass später dann auch meine Frau sie akzeptierte und eine Ebene fand. Meist besucht sie uns am Meer, Samstag aber waren wir gemeinsam in Hamburg. Und sie verliebte sich dort in eine „Ice Watch“, ließ sich lange beraten, ehe ich als „Sponsor“ hinzugebeten wurde. Aber 80 Euro sind für mich beim besten Willen nicht mehr drin, so bald eine Ehefrau daneben steht. Hingegen ich jederzeit Beträge rechtfertigen kann, die man monatlich so für Zeitungen oder Magazine ausgibt. Und Dein Weblog inspiriert mich wesentlich mehr als jede „Frankfurter Allgemeine“, und ich lese ja nun schon seit Jahren hier. Aber 270 Euro auf dem Kontoauszug… Veröffentliche einige Texte von Dir als E-Book auf Amazon, nimm einen Hardcover-Preis, und ich kann Dir helfen.

  2. Wäre ich doch nur ein reicher Mann…
    Ich kann zu dem Beitrag wirklich nicht viel sagen, aber solltest du etwas veröffentlichen, lasse es mich wissen. Ne Spende über ein paar Euro wäre allerdings auch nicht unmöglich. ;-)
    Dies ist übrigens einer der Beiträge, wo ich neidisch auf deinen Schreibstil bin.

    1. Hah. Ich glaub, selbst meine verdorbene Persönlichkeit würde es nicht akzeptieren können, Almosen anzunehmen, also ist es in dem Fall irrelevant, wer reich ist und wer nicht. ;D Waaas? Woaa. Das hier ist eigentlich einer der Beiträge, den ich nicht doppelt lesen kann, weil ich den Schreibstil mal gar nicht mag. (Wieso schreib ich dann so? XD Vermutlich hat er meine Laune in dem Moment reflektiert.. Abgehackt und dumm. Yay!) Also weil er so auf ungewollte Weise borderline asozial ist. :’D

      1. Keine Almosen, sondern ein Geschenk ;-)
        Ich versuche so oft, „gut“ zu schreiben und kreise da um irgendwelche Floskeln. Du hast einfach oft diese schick direkte Art. Das mag ich an vielen Beiträgen. ;-)

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