#27 Proaktive Intervention

(Das sollte ein langer Beitrag werden, aber dann bin ich abgestorben. Arrgh!)

Ich versuche mal, klein anzufangen und spreche von Frau K. und dem Buch, das ich nie schreiben werde, obwohl es brillant werden würde. Davor muss ich aber, weil ich immernoch lache, und lachend aufgewacht bin (this is bizarre!) meine kindische Freude teilen:

1. How To Screw Your Therapist

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was der Klappentext sagen soll. Vielleicht so etwas wie „In diesem phänomenalen Buch erklärt die Autorin durch Interviews, Tagebucheinträge und Essays, wie einfach es ist, in Therapien so über relevante Themen zu sprechen, dass Ihr Therapeut nie wissen wird, was wirklich in Ihnen vorgeht. Huldenschmidt* schafft es, Ihnen nicht nur aufzuzeigen, wieso Therapiestrategien nicht greifen, sondern wie Sie dies zu ihrem Vorteil ausnutzen können.“ Irgendwo muss ich dann noch Therapie-Spiele erwähnen. Und die 100 Dinge, die man getan haben muss-Liste.. Hmm.

Gestern hatte ich ja dann den Termin und hab mehrere Dinge angesprochen, die nicht funktionieren. Soll erneut Hausaufgaben machen und Protokolle ausfüllen. Does this need any further commentaries?

* Ich würde gerne mit Nachnamen Huldenschmidt (oder etwas ähnlich Tolles) heißen. Und bitte AE betonen!

2. And if she was the lovechild of Hitler and Maron Kusakabe.

Wer kennt das nicht. Man liest etwas, schaut etwas, hört etwas .. und liebt es. Und zum Schluss realisiert man, dass es keine Asiaten -außer der Prostituierten an Board- gibt, obwohl die Welt angeblich fast nur aus Asiaten besteht. (Ja, ich schaue dich an, Joss Whedon. (Und ich erwarte, dass jeder hier Firefly gesehen hat!)) Oder das The Big Bad

Ich find jedenfalls diesen Artikel sehr schön, denn er besteht aus sehr viel davon:

Thirdly you must acknowledge other, even less favourable, interpretations of the media you like. Sometimes you still enjoy a movie or book because you read a certain, potentially problematic scene in a certain way – but others read it entirely differently, and found it more problematic. For example, consider the scene in Game of Thrones where Drogo rapes Dany (which he does not do in the books). One of my friends feels that it was portrayed like rape fetish porn, sexualising the act and Dany’s pain. But I feel that the scene focuses on Dany’s pain and tears in a manner that is not fetishising them (though even so the narrative is still totally fucked up because Dany and her rapist then go on to have a good, sexyfuntimes relationship…uh, no, HBO). I don’t agree with my friend’s interpretation but I recognise it as a totally valid reading of the scene.

3. God, Raab. Was hast du nur getan??

Hab es nicht live gesehen, sondern nur durch The Secret Place mitbekommen. Loki, Thor und Hulk waren bei Raab. (Hier) Ich meine nicht mal die traurige Marvel-Sache, denn man könnte ja meinen, die wäre beabsichtigt, und auch nicht sein „Press this one, that’s funny!“ (war es nicht, Raab. War es wirklich nicht.) Aber.. wie langweilig kann ein Interview werden, wenn die drei da sind? Und sie haben auch noch versucht, es aufzupeppen. Aber .. Gott, Raab.

Vermutlich bin ich in der Minderheit, wenn ich sage, dass mir der Film nicht sonderlich gefallen hat, aber trotzdem habe ich viele Loki Feels, und war unglaublich enttäuscht. So! (An dieser Stelle hatte ich geplant, Loki gifs reinzuhauen, aber.. nein. Raab hat so sehr gesuckt, wie die Idee Captain America zu schauen. So sehr also-)

 Argh!

4. Shipping Muster

Wo fange ich nur an? Rose und The Doctor, Mark und Lexie & Denny und Izzy, Dany und Drogo & Dany und Jorah & Arya und Gendry & sogar das Inzestpärchen, Mr. Gold und Belle, Loki und mich (Erm..), Caroline und KlausDean und Castiel, und wo ich gerad bei Destiel bin, wieso nicht noch Johnlock? – Für beide ist J. verantwortlich. Hör auf, J. Wegen dir shippe ich irgendwann nur noch Kerle! >_< Wie beispielsweise diese Beiden*. Und da fast alle dieser Beziehungen irgendwie dysfunktional sind, wieso erwähne ich nicht noch American Horror Story oder Blair und Chuck oder, eigentlich ist ja noch wichtiger, dass sie eigentlich fast alle unmöglich sind oder gestorben oder auf dem Weg dahin oder was auch immer, also hey, Snape und Lily, Simon und Alisha, Eric und Godric?

Oh, und ich hab Manga und Anime vollkommen vergessen! Where to start?

Zusammengefasst: Altersunterschied, Klassenunterschied, Rassenunterschied. Ich weiß nicht genau, wie ich die Tatsache, dass einige davon tatsächlich endgültig tot sind, bezeichnen soll. Zustandsunterschied? :’D

*Und wenn das nicht die traurigste Five Minute Lovestory auf der ganzen Welt ist.

Eigentlich wollte ich voll was erzählen, aber dann bin ich auf tumblr untergegangen. Und Hotmail spinnt auch noch. Böse! Jetzt ist es aber schon fast um 4, also hol ich mir Nahrung und krabbel ins Bett. Es ist einfach mal zu warm für.. Alles.

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

4 Gedanken zu „#27 Proaktive Intervention“

  1. Lese ich öfter, dass Klienten es als Art Triumph empfinden, ihre Therapeuten nach Belieben täuschen zu können. Wie groß aber muss das Erschrecken sein, wenn es umgekehrt genau so ist? Die Erkenntnis, vielleicht bei einem kaltschnäuzigen Dienstleister in Therapie gewesen zu sein. Sollte uns eigentlich überall dort als nicht allzu unwahrscheinlich gelten, wo Geld auf den Tresen gezählt wird: Klienten als Kunden, die „einfach nur reden“ wollen. Wie solche Dienstleistung wohl in Fällen gehandhabt wird, bei denen keine Krankenkasse diskret im Hintergrund Verbindlichkeiten begleicht: Vor der Stunde, danach, auf ein Tellerchen oder direkt auf die Kralle? Mein Klapptext würde also lauten: Herrn Schlesinger glückte es, sich auf dem Straßenstrich Erwerbsunfähigkeit wegen Sexsucht (F52.7) attestieren zu lassen, obendrein den beträchtlichen Hurenlohn von der Krankenkasse abdrücken zu lassen, gleichzeitig aber die behandelnden Huren über seine wahren Empfindungen zu täuschen. „Screw your hooker!“

  2. Ich glaube, ich habe zu schnell gelesen, oder du zu schnell geschrieben. Oder vielleicht schau ich zu wenig TV und lese zu wenig. Ich habe das irgendwie nicht begriffen. :/
    Aber eine Frage noch! Heißt der Satz wirklich „Es ist einfach mal zu warum für… Alles.“ Oder ist da ein U ins „warm“ gerutscht?

    1. Ist es. Ohje! Wenn ich den gesamten Artikel lese, merke ich, dass nur zwei Personen dazu in der Lage sein dürften, ihn auch tatsächlich zu verstehen. O.O Damn..

      Welchen Teil meinst du mit nicht begriffen? Denn ich bin gerade von dem gesamten Post fasziniert. (Das passiert, wenn man im Halbschlaf versucht, etwas zu schreiben. Yay! v___v)

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