#17 I’m glad you came, so glad you came.

Ich hab ungefähr vier #17 Entwürfe hier. Werde demnächst auch mal versuchen, auf die Kommentare zu reagieren, aber irgendwie komm ich nicht ganz drauf klar. Whä.

Weswegen ich eigentlich schreibe:

Falls ihr auch einen WordPress.COM Blog habt, oder hier kommentieren wollt, und nicht bei WordPress eingeloggt seid, obwohl eure E-Mail Adresse mit WordPress oder Gravatar verbunden ist, wird das nichts. Man muss sich scheinbar immer einloggen. *mhe-face*

Nervt mich ganz schön an, und ich hoffe, dass WordPress da wieder zurückwechseln wird, zumal ja mal wieder keine Benachrichtung wegen der Änderung kam und ich mir als User schon doof vor kam, als ich es über Facebook of all things mitbekommen hab.

So, jetzt aber mal.. Wie geht es euch allen? Noch lebendig? Irgendwelche Neuigkeiten? Wer schaut nächste Woche eigentlich The Hunger Games? Ich bin da sehr skeptisch, aber J.  und ich wollen hingehen. Werd morgen auch mal Karten kaufen, denke ich.

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10 Kommentare zu „#17 I’m glad you came, so glad you came.

  1. Gefällt mir, dass du mal wieder schreibst ;) Ich habe nicht all zu viel neues zu vermelden, außer der Tatsache, dass ich nicht weiß, was die Hunger Games sind. ;-)

    1. Ach, irgendwie weiß ich nie, was. Alles schon gesagt und so. Obwohl ich gerade kurz was schreiben musste, weil ich sonst die nächsten Stunden kotzend verbracht hätte. *le sigh*

      Film war gar nicht so schlecht. Lies mal die Bücher irgendwann, falls du Zeit hast!

  2. Ich biete nun bei Amazon mein erstes E-Book zum Kauf an. Eigentlich mehr ein Test, als ein Kaufangebot. Tatsächlich brachte Amazon das Word-Dokument in ein schönes Format. Auch der anschließende Kauf und Download auf den Kindle und meine Android App klappte tadellos.
    Nun studiere ich den Ratgeber von John Locke, wie er binnen fünf Monaten 1 Million E-Books verkaufte, und einige Hefte „Jerry Cotton“. Denn das ist natürlich der Vorteil, dass der Hardcover sich als E-Book nicht mehr vom Heftroman unterscheiden lässt.
    Zwar überkommt mich beim Blick auf die Bestseller immer noch die Verzweiflung, dass meine Mitmenschen offenbar lesen, um „abzuschalten“, abzuschalten und nochmal abzuschalten, aber wer bin ich denn, Schmerzpatienten den Stoff zu verweigern, aus dem die Träume sind? Mittlerweile kicke ich von selbst alles aus dem Text, was meine Leser daran hindern könnte, sich in Trance zu lesen. Bin gespannt, wie ich dafür entlohnt werde.

    1. Oho! Gibt es Link? Ich hab noch nie verstanden, wie Amazon es bitte so formatiert, dass es gut aussieht. Allein das Inhaltsverzeichnis.. durch h1, h2, h3?

      Erfolg als Indie Autor.. Tja, schreib den größten Rotz und romantisiere psychotische Stereotype, dann sollte das klappen!

  3. “As I’ve been telling people for more than a year, when famous authors are forced to sell their books for $9.95, and I can sell mine for 99 cents, I no longer have to prove my books are as good as theirs. Now the famous authors have to prove their books are ten times better than mine!” John Locke.

    „Hi-Line“ ist bloß ein Dummy. Hingeschrieben, ohne die Lesegewohnheiten der Kundschaft zu achten. Einiges an Hoffnung setze ich hingegen in meinen Mark Roadman:

    „Auf dem Flughafen von Tegucigalpa drehten die Frauen sich um nach dem hochgewachsenen, eleganten Mann.
    Keine bemerkte das Schulterhalfter, das der Mann verbarg unter seinem maßgeschneiderten Sakko. Keine sah, wie er an den Sicherheitskontrollen vorbeigebeten wurde mit einer Reisetasche, in die er eine Maschinenpistole und Magazine voll Spezialmunition gepackt hatte.
    Der Mann hieß Mark Roadman. Er war Special Operator des Außenministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika. Wo immer auf der Welt ein Bürger der Vereinigten Staaten Opfer eines Verbrechens wurde, entsandte das Außenministerium Special Operators, das Verbrechen binnen 48 Stunden aufzuklären.“

    Außerdem analysiere ich gerade die „Tribute von Panem“, ob die mir vielleicht dabei helfen, der erste Deutsche zu sein in Kindles Club der Millionäre. Etwas Zeit habe ich ja noch: Suzanne Collins wurde 1962 geboren und veröffentlichte den ersten Band der Tribute erst 2008.
    Sie die erfolgreiche Märchentante, ich der erfolgreiche Märchenonkel.

  4. Vierzehn Seiten habe ich geschafft von Suzanne Collins. Sehr eindimensional und ziemlich beliebig, finde ich. Ihre Werke werden zu Recht bei den Kinder- und Jugendbüchern einsortiert. Nach kurzer Schamfrist bringe ich die „Tribute von Panem“ zum Altpapier.
    Nicht, dass ich als Teenager bereits Thomas Mann genoss. Aber Stephen King hatte bedeutend mehr drauf. Selbst heute noch begeistert mich manche Seite von ihm.
    Mit „Menschenjagd“ und „Todesmarsch“ handelte er die Thematik von „The Hunger Games“ bedeutend besser ab. Seit 1973 ist Stephen King in den Bestsellerlisten. Von Suzanne Collins hingegen spricht bald keiner mehr, glaube ich.

    1. Altpapier? Was? Ich hab die selbst nicht, schick sie mir! ;D

      Ohjee, ich bin zwar mittlerweile auch nicht übermäßig begeistert von den Büchern, aber zumindest hab ich sie durchgelesen und fand sie damals sogar ziemlich gut. Ist in den vierzehn Seiten überhaupt irgendetwas passiert? :’D

      Ich hab weder Menschenjagd noch Todesmarsch gelesen. Sind das Dystopien? Ich denke nicht, dass die Leute aufhören werden, von ihr zu schreiben, gerade jetzt, wo The Hunger Games verfilmt werden/wurden.. Von Stephen Kings Genialität bin ich noch nicht überzeugt, da ich nicht ein Buch von ihm gelesen habe. Die Dark Tower Reihe hat er wohl ziemlich verhauen, als er sie überarbeiten wollte, was traurig ist, und ich verstehe nicht, wie die Romane an Qualität zunehmen können oder zumindest gleichbleibend überzeugen, wo er doch genauso schnell schreibt, wie Nora Roberts. Then again, vielleicht schafft er das wirklich alles.. Muss ich selbst schauen.

  5. „She is singing my life with her words“, ist für mich ein Merkmal wahrer
    Welterfolge. Im Kino etwa schafften es die Profis von PIXAR binnen fünf Minuten, dass ich Tränen in den Augen hatte, als eine Trickfigur starb. Weil ich, animiert durch typische Bilder einer Ehe, etwas von der Liebe für meine Frau auf die Trickfigur übertrug.
    Stephen King gelingt es während seiner Kleinstadt-Blues regelmäßig, die Lebensläufe seiner Fiktionen mit den Lebensläufen seiner Leser zu verweben. Meist braucht King nur wenige Federstriche, bis der Leser die Fiktionen des Romans mit eigenen Erfahrungen weiterzeichnet. Im Grunde funktionieren Welterfolge also wie Malbücher: Faszinierende Formen, welche der Leser ausmalt mit den Farben seines Lebens.
    Hingegen ich unbeteiligt blieb, als in den „Tributen von Panem“ vom Tod des Vaters die Rede war. Auch die Gefühle der Heldin für den Typen im Wald waren für mich bloße Behauptung.
    Da ist jeder Heftroman besser, wo die Figuren sich erstmal als Fremde begegnen, ehe sie dann mit jeder Seite mehr füreinander empfinden.

    Hier am Strandbahhnhof hatten wir mal ein Antiquariat. Das war aber schon so zugemüllt mit Büchern, dass ich meine selbst geschenkt nicht mehr anbieten mochte.
    Als ich zu meiner Frau ans Meer verzog, schleppte ich hunderte Bücher zum Altpapier. Und hier verringerte ich meinen Besitz erst neulich um vielleicht zweihundert Bücher auf wenige bedeutende, die vielleicht selbst im Altenheim noch Platz finden.
    Beide Aktionen empfand ich als große Befreiung. Und ich sehe nicht ein, meinen Müll jungen Menschen anzubieten, die noch keine Ahnung haben, wie unbedeutend solche Konsumartikel nach Jahrzehnten sind.
    Wenn ich meinen Erben etwas zumute, dann einen E-Book Reader, auf dem alles gespeichert ist, was mir je etwas bedeutet hat. Der KINDLE touch 3G wird Ende April jedenfalls ein Pflichtkauf sein.
    Da Dein Weblog einerseits mein Leben bereichert, ich mich aber andererseits hier nicht immer so achtsam verhalte, wie man das als Gast eigentlich tun sollte, bin ich gerne bereit, Dir Kings „Friedhof der Kuscheltiere“ via Amazon zukommen zu lassen. Ein Roman über die wahnsinnige Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. Für mich das Leseerlebnis des Jahres 1988.
    Würde mich nicht wundern, wenn die „Tribute von Panem“ inspiriert sind durch „Menschenjagd“ und „Todesmarsch“: Beide handeln in einem Amerika der Zukunft. Eine TV-Show, bei der die Zuschauer wetten können, welcher Jäger den Helden tötet, und ein von Publikum begleiteter Marsch von Teenagern, bei dem jeder, der nicht mehr kann, erschossen wird, bis am Ende einer übrig bleibt.
    Habe ich gerne gelesen. Allerdings war ich bereits als Teenager nicht so an Phantasiewelten interessiert. Mit der Realität von Kings Kleinstädten wollte ich mich auseinander setzen. Panem würde nie mein Leben sein, sondern Hamburg-Norderstedt.

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