#3 Die Bibel?

Ich weiß noch nicht, ob ich es jetzt schaffe, auf die anderen Kommentare zu antworten. Aber ob ja oder nein.. Ich hatte ja vor Kurzem irgendwo erwähnt, dass ich über Judas geschrieben habe. Gerade ist etwas komisches passiert.

In meinem Text habe ich mich an die Autoren gewandt. Ich weiß, geschmacklos. Aber war halt so. Jetzt bin ich auf Goodreads und was finde ich da? Eine Bibelrezension!

Holy Bible by Anonymous Holy Bible: King James Version
by Anonymous

Kira’s review : 2 of 5 stars
Oct 28, 11

bookshelves: angels-and-demonsbooks-to-use-as-kindlinglost-the-will-to-livemade-me-want-to-choke-myselfmade-no-sensewill-read-for-all-the-wrong-reasonstrain-wreck-romanceghostszombiesdystopianfaeriesbooks-that-changed-my-life

Recommended to Kira by: Abel
Recommended for: Cain
read count: 1

I strangely enjoyed this book. Probably because it assured me that my choice to stick that Darwin symbol on the back of my car was a good one.

Here are a few things that cheesed me off [read: irritated the fuck out of me]:

a) None of the characters are in any way rounded, and most of them are Gary-Stus. There are not enough women that don’t end up stoned to death or sold to rapists by their fathers or turned into pillars of salt to include the Mary-Sue alternative.

Also, for a book that preaches „Love thy neighbor“ there’s an awful lot of tasteless homophobia. There’s also a lot of murder, pillage, racism, sexism, humiliation and badly-imagined fighting, while every so often there’s a passage on the importance of forgiveness, love and acceptance.

Kettle: Hey, Pot.
Pot: Hey, Kettle.
Kettle: What’s up?
Pot: Guess what?
Kettle: What?
Pot: You’re black.

b) Poorly written. This book is where purple prose goes to die. Trufax.

c) Although it was interesting as an AU Brief History of Time fanfic, the totalitarian tyrant known to the drones as „God“ wasn’t really explained well enough, and the world-building was poor. However, the companion novels, the Torah and the Qur’an, expand on this.

d) Plot inconsistency. Nuff said.

e) Purity myth indoctrination. The whole way through. Anonymous seems like a bit of a prat, and to be honest, I think he tried to cover too many teen conflicts in one book. Maybe next time he should do a bit more planning in advance.

Also, such a huge deal is made of Mary’s virginity. Like, seriously! Half of the fricking thing is dedicated to it! Give her a personality! Holy cool whip.

f) Needs a good editor. Five hundred pages could’ve been chopped off, and it’d still make sense (and be less boring). Also, there’s too much whack history in here; Anonymous needs to do a bit more research on how the big bang resulted in the earth being formed from gases to molten minerals to solid rock and H2O, and he seems to have forgotten about the dinosaurs, and the datable fossils they left behind. Bit of a history fart there.

g) There’s a lot if strange capitalization and punctuation. Also, while the idea of writing the novel in verses is interesting, it detracts from the experience and confuses the reader.

h) Poor pacing. We hear a lot about unimportant characters and events, such as Noah being the only preacher in the village, but we miss out on the most fundamental plot points, such as the real reason behind the flood of the Earth: to destroy the Nephilim left behind by the Grigori. Clearly, Anonymous is a money-grubber, and just wants your dollars from the companion novels, which tell the full stories (1. Enoch being particularly interesting, and less boring than Bible) with the raunchy, gory, funny details left in.

i) I don’t know about all you guys, but mine is printed on terribly cheap, thin paper, and I hate the font. I have to enjoy holding a book in order to appreciate it fully as literature, and printing it on cheap-jack paper with ink that comes off on your fingers? Not cool.

To be honest, the most interesting character was probably Cain, just because he got shit done. There’s little conflict, though I did enjoy the love triangle between Lilith, Eve and Adam. Also, Jesus, though a promising character to begin with, became slightly contrived in essence. Luckily, the companion novels do not include him.

Overall, not a great read, but okay if you like a shallow romantic comedy without much moral substance. I believe there’s a movie on this, too, though we all know Hollywood. So maybe give that a miss.

Let’s hope Anonymous sharpens it up next time.

BONUS TIME!

Haaaawwwww yeeeaaaaaah!

True say.

Ich weiß selbst noch nicht genau, was ich davon halten soll, aber das wird mir lang nicht aus dem Kopf gehen:

 I did enjoy the love triangle between Lilith, Eve and Adam. Also, Jesus, though a promising character to begin with, became slightly contrived in essence. Luckily, the companion novels do not include him.

Eine Person meinte in einem Kommentar auch,

I completely agree with this review. Anonymous seriously needs to get himself together. Hopefully there isn’t a sequel.

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

6 Gedanken zu „#3 Die Bibel?“

  1. Anfang der 1990er habe ich die BIBEL von der ersten bis zur letzten Seite gelesen. Aber wann immer ich dieses umfassende Wissen mit anderen teilen will, merke ich schnell, wie Menschen regelmäßig ticken: Trennen Szenen aus dem Gesamtbild, sich daran aufzugeilen.
    „Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben“, etwa ist mir wichtig bei der Beurteilung von Sitten, Ritualen und Tabus, wie haltlos Urteile sind, die weder um das Gestern wissen, noch einen Schimmer haben vom Morgen.
    Mose ist für mich so wenig ein „Wilder“, wie das „gesunde Volksempfinden“ Hitlerjugendlicher die Moral längst versunkener Epochen: „Nationalsozialistische Verfolgung schwuler Männer vollzog sich primär über die 1935 erfolgte entgrenzende Verschärfung des Paragraphen 175 des Reichsstrafgesetzbuches (RStGB). Bereits begehrliche Blicke genügten für eine Strafverfolgung. Eine unbekannte Zahl schwuler Männer wurde in psychiatrische Anstalten überwiesen. Hunderte wurden auf gerichtliche Anordnung hin kastriert.“

    Wilde?

  2. Hmmmm..
    Ich finde die Rezension zwar durchaus amüsant, aber das Problem ist, dass die Rezensentin die Bibel wie einen Roman behandelt. Mir ist schon klar, dass das hier als Mittel zum Zweck geschieht, aber ich frage mich, ob man sich aus so einer Position heraus Kritik leisten kann.
    Das soll jetzt kein Plädoyer für die Unantastbarkeit religiöser Schriften werden, aber generell muss man doch, wenn man sich ihnen (auf welche Art auch immer) kritisch nähert, erstens Sachkenntnis besitzen (d.h. sie am besten auch selbst gelesen haben) und dann eben keine künstliche Distanz herstellen, sondern sie als legitimes historisches Dokument betrachten. Ich finde nicht, dass man den Einfluss der Bibel auch noch zu unserer Zeit einfach wegreden kann, frei nach dem Motto: Jeder weiß, dass die Bibel widersprüchliche und überholte Botschaften enthält.. aber jetzt muss ich leider weg, Weihnachtsgeschenke kaufen.

    Äääh.. sehr wirr?^^ Bitte um Entschuldigung.

    1. Nicht wirr.

      Hm, ich kann Kira schlecht verteidigen, da wir uns nicht persönlich, sondern nur durch die Blogosphäre kennen. Aber ich fand das nicht amüsant, sondern.. Hm. Jetzt sollte ich vielleicht erklären, dass letzten Monat extrem viele Leute auf Goodreads angefangen haben, uns alle zu beleidigen, weil wir Bücher wie Twilight runtergemacht haben.

      Wenn darauf hingewiesen hat, dass Bella sich mit Absicht in lebensbedrohliche Situationen gebracht hat, um von ihrem Ex zu halluzinieren, dass Nora sich in den Typen verliebt hat, der sie mehrmals umbringen wollte, dass die Casts vielleicht mal mit ihrer Kumbaya My Lord-Scheiße aufhören sollten und so weiter; wenn wir irgendetwas kritisiert haben – sei es „It isn’t rape if she liked it“ oder indirekte Homophobie, dann waren wir sofort Schlampen. Es ging auch so weit, dass ständig die Bibel angebracht wurde.

      Kira war eine „cheap, easy whore“ weil sie in einem Sommer mit drei Typen etwas hatte. Die Person, die das gesagt hat, hatte einen Fake-Account und meinte später, dass sie für all ihre Sünden in die Hölle kommen würde. Dass Gott sowas nicht verzeiht blahblah. Dass Sex vor der Ehe falsch ist, etc.

      Mehrere der Leute, die darauf reagiert haben, haben tatsächlich die Bibel gelesen und sind auf Dinge eingegangen, von denen ich persönlich keine Ahnung habe. Ein paar wusste ich ansatzweise, aber auch jetzt hab ich größtenteils keine Ahnung.

      Als jemand sie darauf angesprochen hat, dass sie auch sündigt, meinte sie, dass Gott aber verzeiht und sie auch nur ein Mensch hat, ergo Fehler hat, es aber ihre Aufgabe von Gott ist, anderen zu sagen, wie „retarded“ sie sind. – Ja, offensichtlich ein guter Draht zu dem Mann da oben.

      Das Problem ist einfach, dass es nervt. Ständig kommen Leute an und motzen. Solange es „nur“ irgendwelche religiösen Dinge sind, kann man das noch belächeln, aber da fängt es ja nur an. Eine andere Person, Kat, ist eine dumme, fette Schlampe, weil sie offen ein Buch kritisiert hat, dass irgendwo vorm Mittelalter in einem arabischen Land spielt. Da wird eine 12 Jährige von ihrem griechischen Vater an irgendeinen Typen verheiratet und blahblah. Ihr Problem war in dem Fall auch gar nicht, dass das passiert ist. Sie meinte, es sei schon realistisch. Ihr Problem war, dass die 12 Jährige sich in die Männer verliebt hat, die sie vergewaltigt haben und ihren Sohn töten wollten (oder getötet haben? bin mir nicht sicher, hab’s nicht geschafft, das Ding zu Ende zu lesen, weil ich zwischendurch brechen gehen musste -_-)

      Sie hat nicht die Geschichte an sich kritisiert, sondern die Protagonistin und was ist daran falsch? Ich fand es auch mehr als grenzwertig, dass das Mädel auf den would-be-murderer ihres Sohnes geil war.

      Wenn man also ständig so etwas hört, ist man frustriert. Niemand achtet wirklich auf den Inhalt der Bücher. Der Sinn und das, was sie mitteilen, geht vollkommen verloren und wir dürfen uns zum Schluss anhören, dass wir unglaublich behindert sind, dass sie hoffen, dass wir einfach sterben, weil wir Dreck sind und das braucht die Welt ja nicht.

      Natürlich geht mir dann einer darauf ab, wenn Kira dasselbe mit der Bibel macht.

      Ich hab kein Problem mit irgendeiner der Religionen. Wenn, dann mit den Leuten, die sie ausüben. Und ich hoffe zumindest, dass die Bibel es nicht persönlich nimmt, wenn Kira sowas schreibt.

      Obwohl ich zugeben muss, dass 500 Seiten weniger tatsächlich ab und zu angebracht wären. Nicht, dass das, was jetzt noch gelesen werden kann, in irgendeiner Weise die Bibel ist. *sigh*

  3. Es ist ja mittlerweile in Mode gekommen, den zu beleidigen oder nicht zu mögen, der das, was ich mag, kritisiert. Sei es ein bestimmtes Buch, ein Film, ein Künstler oder sonstwas. Ich denke, es zeugt einfach von geringer Größe, wenn das die einzige Möglichkeit ist, die man sieht.

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