How can I tell, when I’m neither nor.

Was wirklich hart ist, finde ich, ist, aufzuhören in „endweder – oder“ zu denken. Irgendwie macht es das so viel leichter. Ich bin depressiv, also geht es mir nie gut. Ich bin rational und kühl, deshalb verletzt mich nichts, deshalb bin ich nie neidisch, eifersüchtig, traurig, fröhlich.. Ich bin nicht in der Lage mit Nähe umzugehen, also brauche ich keine Umarmungen, deshalb hab ich nicht die gleichen Sinnesorgane wie der Rest der Menschheit.

Ich bin entweder oder.

Alles ist schwarz oder weiß.

Und ich wollte schon sagen, dass nichts schwarz und weiß ist, obwohl es sicher Situationen gibt, in denen das sehr wohl wahr sein könnte.

Diese Extreme.. Natürlich braucht man ab und zu Extreme, aber sollte es nicht eine goldene Mitte geben? Kann ich nicht heute umarmt werden wollen und morgen einfach nur meine Ruhe haben? Kann ich nicht in manchen Situationen völlig rational sein, in anderen emotional? Oder sogar beides? Klar kann ich das.

Aber es ist irgendwie scheiße, sich selbst dann noch in ein hübsches Schubfach zu legen. Im Grunde hat man vielleicht wirklich von allem was abbekommen, aber es macht den Umgang mit anderen Leuten ab und zu komplizierter, nicht -nur- das oder das zu sein und ein Label auf der Stirn kleben zu haben.

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

2 Gedanken zu „How can I tell, when I’m neither nor.“

  1. Ohja, die Mitte wäre toll aber genau diese Mitte ist so schwer zu finden, zumindest gehts mir so.

    Ja, es geht. Heute umarmt werden wollen und morgen einfach nur noch auf Abstand und manchmal geht sogar beides gleichzeitig.

    Ich glaube, manchmal ist es zwar leichter, würde es nur schwarz oder weiß geben aber es fehlen soviele Farben, es fehlt soviel schönes…

    Liebe grüße
    Wortsucherin

    1. Und genau das ist ja das, was mich .. stört? Nein.. beschäftigt. Ja, beschäftigt.
      Man läuft jahrelang durch die Gegend und sieht nur schwarz/weiß und man denkt, dass es gut so ist, denn so hat man „gut“ und „schlecht“ et cetera.
      Irgendwann passiert mal etwas Graues oder, ich weiß nicht, Taubefarbenes. Und man merkt, dass das nicht schlecht war. Dass es einem gut getan hat.
      Dann fragt man sich: „Gut, sollte ich anfangen, in Farbe zu denken und zu sehen?“ Und dann kommt diese nervige Erkenntnis, dass man sich tatsächlich entscheiden sollte, denn die grauen Erlebnisse sind es vielleicht wert, nicht immer alles perfekt einordnen zu können.
      Es gibt ja weiterhin schwarze und weiße Dinge. Aber davon gibt es wenig und dafür gibt es dazwischen sehr, sehr viele andere. Und so weiter und so fort.

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