Oops?

Ich merke gerade, wie wütend ich gewesen bin. Hm. Bin also doch nicht so leer, wie ich dachte. – Aber ich muss zugeben, in letzter Zeit ging es mir fast schon weniger schlecht als sonst. Und was will man mehr? Achso.. ja. Die Welt.

Therapie fällt jetzt längere Zeit aus – Danke, super Timing ;) – aber ich hab meine vielen, schönen Tabellen zum Ausfüllen bekommen.

Eigentlich wollte ich mehr schreiben, aber die Muse hat mich so schnell verlassen, wie sie gekommen ist. Vielleicht später.. aber ich bin seit Wochen so müde, dass ich mich regelmäßig frage, wie ich überhaupt dazu komme, rauchen zu gehen, etwas zu trinken etc.

Das wars. Eines der schlechtesten Postings überhaupt. Aber hey, ein Lebenszeichen. ;)

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

20 Gedanken zu „Oops?“

  1. Hallo Liebes!

    Nein, wir kennen uns nicht – aber ich folge dir schon seit ein paar Wochen in deinem Geschriebenen :-)
    Ich wünsche dir besonders in der therapiefreien Zeit alles Gute! Sei achtsam, beobachte dich und greife ein, wenn du merkst, dass es brenzlich wird.

    Liebe Grüße,
    Carrymuse

    1. Hallo :)
      Dankeschön. Ich glaub, darüber mach ich mir weniger Gedanken. Aber die Routine – hab doch schon so viel zu wenig zu tun. Jetzt auch noch diese eine kleine Stunde weg? Ohje.

      1. Hast du’s schonmal damit probiert, dir für unterschiedliche Tage der Woche bestimmte Aufgaben zu setzen? Montags um 17 Uhr 1 Stunde spazieren, Dienstags das Bad putzen, Mittwoch Mittag Nebenjob suchen…
        Vielleicht hilft dir das in dieser Zeit, Abwechslung reinzubringen aber gleichzeitig Struktur zu behalten.

      2. Das wäre sicherlich gut – und ich bin die Erste, die Pläne liebt. Das Problem ist, dass ich mich nicht an Pläne halte. Da kommt es, dass ich dann keinen Bock hab. Ich hab auch jede Woche wieder morgens um 9 keinen Bock zu Frau K. zu gehen. (Selbst wenn mich einen Tag davor noch drüber freue). – Nur ist da noch die Überwindungskraft da. Zur Therapeutin, zum Hausarzt etc. gehe ich, weil ich MUSS. Aber spazieren gehen MUSS ich nicht.
        Ich weiß nur, dass es mir gut tut, diesen Rhythmus zu haben.- Das vermisse ich.
        Aber mir fehlt der Antrieb, selbst was zu machen. Oder was machen zu wollen. Oder generell..
        Jedenfalls kommt’s mir so vor.

  2. Das verstehe ich leider. Ich verstehe insofern, dass ich weiß, dass man da versuchen kann wie man will – wenn’s nicht klick macht, geht man ein mal spazieren, vielleicht zwei mal, aber danach nicht mehr.
    Andere Tipps hätte ich in diesem Augenblick gar nicht, aber ich hoffe, dass du mit der Zeit Lösungen findest :-)

  3. Vielleicht sehe ich das alles falsch oder zu negativ..
    aber wieso sollte man sich Dinge vornehmen, mit der Absicht andere Dinge zu verdrängen?
    Kann ich leider nicht für mich verstehen..

    1. Es gibt manchmal Momente, in denen man einfach nicht die Kraft hat, sich mit bestimmten Dingen auseinanderzusetzen, ohne danach einfach nur noch von diesem verschissenen Balkon springen zu wollen. Oder einen neuen Tabletten-Mix zu kreieren und zu gucken, was dann passiert. Und um das zu vermeiden, vermeide ich in solchen Momenten die Gedanken und warte ein paar Stunden oder Tage, bis es mir etwas besser geht. Ich finde, eigentlich ist das sogar eine ziemlich gute Sache, wenn man die Umstände betrachtet. Soll ich mich dem hingeben, wenn die Gefahr besteht, dass ich danach impulsiv irgendwas Dummes mache?

      Außerdem machen das viele Menschen. Ständig. Sie kriegen es nicht mal mit. Sie gehen zur Arbeit und machen das oder das, hören Musik oder schauen Filme, gehen auf Parties. Nur um den Dreck zu verdrängen oder zu vergessen. Sie saufen sich voll oder kiffen, ziehen Lines, drücken. Einfach, um dem Alltagsmist und dem Mist, der eigentlich nicht Alltag sein sollte, aus dem Weg zu gehen. Jeder. A. und D. und J. und S. In manchen Momenten vielleicht sogar du? Wenn nicht, dann bist du hiermit der psychisch stabilste und am wenigsten gestörte Mensch, den ich kenne. Oder du hasst dich selbst sehr, sehr doll. Denn im Endeffekt ist Verdrängung ein Abwehrmechanismus. Dazu geschaffen, uns selbst zu schützen. (Siehe auch. http://de.wikipedia.org/wiki/Abwehrmechanismus#Liste_bekannter_Abwehrmechanismen)

      Weiß nicht.. Ich kann ja schlecht den Teil von mir abtrennen, der depressiv geworden ist. Denn es fühlt sich so an, als wär alles an mir so. Deswegen kann ich jetzt nicht sagen, ob das meine Meinung ist oder ob es größtenteils nur depressiver Bullshit ist. Weil es sich jetzt im Moment so anfühlt, als wär es beides. Und vielleicht wär es das auch dann, wenn ich nicht depressiv sein würde. Who knows? ;)

    2. Btw. Wieso eigentlich unter diesem Beitrag das über Verdrängen? Darum ging es ja primär nicht.. glaub ich.. *noch mal les* Ja, darum ging’s hier nicht. Wieder vertan oder richtig und ich verstehs nur nicht? Wenn Zweiteres zutrifft, dann bitte Gedankengang schildern ;D

  4. Ich hatte glaube mehrere Tabs offen und bin dann einmal irgendwo verrutscht.
    Ja ich weiß, dass man oft Alkohol trinkt oder andere Dinge macht, um etwas zu verdrängen, abzublocken oder gar zu vergessen.
    Aber dass das auf Dauer nicht funktioniert und eigentlich „dumm“ ist, sollte doch vielen, wenn nicht sogar allen Leuten, klar sein, oder?
    Und ja manchmal habe ich das auch mehr oder weniger gemacht, aber eigentlich wollte ich es nicht verdrängen.. wenn dann nur aufschieben, damit ich später nochmal mit „klaren Gedanken“ über bestimmte Dinge nachdenken kann.
    Wenn ich das heute mal brauche, dann trinke ich kein Alkohol oder sonst was, sondern schlafe einfach mal eine Runde und denke nach der Ruhepause nochmal darüber nach.

    Bei mir geht es einfach darum, dass ich alles mit mir um jeden Preis klären muss und mich nicht hinter Fassaden verstecken kann und auch will..
    hmm naja was solls..

    1. Das ist bei mir nicht anders. Vielleicht ist es die Wortwahl gewesen, keine Ahnung, aber im Endeffekt „verschiebe“ ich es damit auch. Und ich nehme keine Drogen, sondern Bücher und Serien oder was auch immer.
      Es ist natürlich schön, dass du dann schlafen kannst, ich kann leider fast nie schlafen und vor allem nicht dann, wenn es angebracht wäre oder sogar nutzen würde. Also fliehe ich in andere Dinge. – Solange, bis ich, wie oben gesagt, klar komme und wieder zurechnungsfähig genug bin.
      Andererseits gibt es Menschen, denen vielleicht auch nicht zu helfen ist. Bei denen Verdrängung die einzige Möglichkeit ist, über Jahre hinweg klarzukommen. Nicht zwangsläufig für immer, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für sie besser ist, zu verdrängen.
      Ein Vergewaltigungsopfer zum Beispiel – man kann sich noch so bewusst sein, dass man dafür nicht die Verantwortung trägt, man ist nie wieder sicher. Und man war es ja auch nie. Wenn diese Leute es vollkommen verdrängen, so gut, dass sie es vergessen, dann ist das meiner Meinung nach nicht falsch. Vielleicht, weil ich über 4 Jahre hinweg dasselbe getan habe, bis zu Silvester letzten Jahres. Irgendwann muss man sich dem stellen, ja.
      Aber vielleicht, wenn man keine zwei gebrochenen Beine mehr hat. Metaphorisch.

    1. Immer? Das ist Wunschdenken.
      Wenn dein einziger Wunsch ist, noch einmal mit deinem toten Onkel zu reden, dann wird dir das nicht gewährt. Du kannst nur aufhören, das zu wollen. Aber das ist keine Lösung. Okay, schlechtes Beispiel. Aber in dem Moment der Trauer gibt es keine Lösung. Genau DA nicht. Erst später. Und somit nicht IMMER. Da muss man abwarten und trauern und irgendwann akzeptieren, dass der Onkel nun einmal tot ist. Dass man weiterleben MUSS, weil es nichts bringt, nichts zu machen. Und weil man dem Onkel damit auch keinen Gefallen tut. – Aber wenn man das immer so interpretiert: „Immer“ im Sinne von „Im Endeffekt, wenn auch nicht zu jedem Zeitpunkt“, dann vielleicht schon.

      Aber man kann sich nicht immer mit den Dingen auseinandersetzen. Stell dir vor ein 9 Jähriges Mädchen wurde von ihrem Stiefvater vergewaltigt. Das Mädchen wurde daran zerbrechen. Wenn sie es erst verdrängt, und später, denn irgendwann kommt jede Erinnerung zurück, glaube ich, verarbeitet, dann ist das nur sinnvoll.

      Du hast schon recht mit dem, was du sagst. Aber die Grenzen sind da leicht verwischbar, finde ich.

  5. Wie soll man Lösungen ohne den Glauben und die Hoffnung an die Lösung finden?

    Manchmal müssen wir unser rationales Denken ablegen, um wieder glücklich zu sein bzw. um wieder glücklich werden zu können.
    Auf das Beispiel der Liebe zurückzukommen:
    Liebe ist rational nur schwammig beschreibbar, erkennbar und lebbar – trotzdem kann sie uns glücklich machen..?!

    1. Es gibt da ja immer einen Unterschied. Klar hofft man, klar glaubt man manchmal daran, dass es Lösungen gibt. Und ja, rationales Denken ablegen.
      Aber deine gesamte Argumentation ist rational. Nur, in meinem Kopf da sind die Sachen nicht so. Da ist das nicht „klar“ und „logisch“. Da ist es, wie es ist. Und da dauert es Monate, um mich davon zu überzeugen, dass dieses oder jenes vielleicht doch anders ist, als ich glaube. Egal wie logisch es ist, dass man zB Hoffnung braucht. Oder wie logisch es erscheint, dass die Welt nicht perfekt sein kann. Dass unser Bestes nicht immer genug sein kann. Da dauert es ewig, zu akzeptieren, dass man nicht vom Vater geliebt wird und noch länger, wenn man ständig gesagt bekommt, es wäre anders. – Nicht, weil ich stur bin, obwohl das sicherlich auch irgendwo stimmen mag, sondern einfach, weil Köpfe es einem nicht leicht machen.

      Aber ich habe tatsächlich irgendwo, nicht ganz, aber schon relativ weit, die Hoffnung aufgegeben, ein Leben führen zu können, indem ich zufrieden bin. ganz zu schweigen von glücklich! Vielleicht funktioniere ich nicht gut genug, um mir solche abstrakten Bilder vorzustellen, vielleicht ist es aber auch so, dass ich nicht genug funktioniere, um so etwas je zu erreichen. Keine Ahnung.

      An sich, hast du vllt auch gesehen bei dem Beitrag, wo du eigentlich kommentiert hattest, finde ich den Gedanken, dass Liebe uns retten kann, nicht schlecht. Aber ich sehe nicht, wo ich geliebt werden könnte. Sicherlich kann ich in bestimmtem Maß andere lieben. Und sicherlich gibt es zig Formen von Liebe. Freundschaftlich, romantisch, familiär, whatever. Aber ich sehe einfach nicht, dass ich geliebt werden könnte. Oder dass es je genug ist. Um zurück auf die uralte Metapher zu kommen:

      Jemand hat den Stöpsel gezogen. Da kann es kein „Genug“ mehr geben.

      Ich bin also ein Waschbecken. Oder ne Badewanne. Oder irgendwas anderes mit nem Stöpsel. Nur, dass ich irgendwo in einem Haus bin, wo niemand wohnt. Ich erwarte gar nicht mehr, dass irgendwer den Wasserhahn anmacht.. und selbst wenn: Könnte es je genug sein?

      Mensch, das klingt anders, als ich’s gewollt habe.. Bestimmt missversteht man da jetzt die Hälfte. Naja. Muss ich wohl mit leben.

      1. Ja Satzzeichen ;)
        und zu deinem anderen Beitrag weiß ich nicht genau, was ich noch antworten soll.
        Habe nur vor kurzen ein Zitat gefunden (~): Man kann entweder am Leben verzweifeln oder versuchen es so glücklich bewältigen. Das steht jedem frei. Keine Art zu Leben ist besser, als die andere.
        Das Leben ist nie leicht, danach haben wir auch gar nicht zu fragen..

      2. Das ist auch mein Problem. Das Zitat trifft zu. Und das ist mein Problem. (Siehe oben: Liebe und Glück hab ich weder verdient, noch blabla whatever und anyway.)

        Ist irgendwie scheiße für Andere, denke ich.
        Das sind Dinge, die „einfach so sind“ und an denen man „nix ändern kann“. Und ich kann mich damit nicht abfinden und drehe genau wegen dieser Dinge durch. Das hatte ich vor Kurzem.. Da habe ich n Blog gelesen, wo sich jemand darüber „beschwert“ hat, dass wir alle .. warte, was wars? Weglaufen? Ach, keine Ahnung. Irgendwas, woran man aber echt nix ändern kann. Und ich dachte mir: Ja, so ist es eben. Daraus kann man nur das Beste machen. Wenn man nur Schlamm, Butter und Zucker hat, macht man halt Schlammkekse und wartet, bis es mal Mehl geregnet kommt.

        Aber für mich selbst kann ich das dennoch nicht umsetzen. Weil genau diese Punkte mich so aufregen und verletzen. Weil ich sehe, dass die Welt eben besser sein könnte, aber nicht ist. Weil wir alle immer so tun, als wären wir stark und als ob uns das alles nichts anhaben könnte.
        Oder weil ein Großteil vielleicht noch nicht mal so tut, sondern tatsächlich nicht verletzt ist, wenn wir so sind, wie wir eben sind. – Im Sinne von: A beleidigt B und B sagt nicht etwa: Das war verletzend, warum hast du das gemacht? (Was generell das Sinnvollste wäre), sondern beleidigt A noch schlimmer. Und immer so weiter. Nur, um nicht zeigen zu müssen, dass es uns eben wohl was ausmacht. Simples Beispiel, ich weiß. „Why do we like to hurt so much.“

        WHATEVER. ;)

  6. Liebe und Glück hab ich weder verdient, noch blabla whatever und anyway.

    Das ist deine Sicht, andere Personen sehen das vllt ganz anders.. also eigentlich hat jeder Mensch Liebe verdient..

    Und ja wir können uns nicht ändern, aber wir können zufrieden sein/werden mit dem, was wir sind..

    1. Uns können wir schon ändern, so meint ich das nicht.

      Aber.. die Welt kann man nicht schnell genug ändern. Und je nachdem.. es wäre zwar besser, weiterzumachen und zu kämpfen, zu helfen.. oder man überlegt, ob Freitod nicht doch eine Möglichkeit wäre.

      Denn irgendwann sind die vielen schönen Dinge auch kein Ausgleich mehr.

      Nicht, dass dem im Moment bei mir so wäre.. oder, dass ich das wirklich könnte. Aber es ist trotzdem ein häufiger Gedanke (gewesen).

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