Zum Abkotzen heute.

Heute geht. Heute geht langsam vorbei. Aber es geht.

Nur einmal gebrochen, aber zwei Mal gegessen. Fortschritt würden viele Menschen sagen. Was ich davon halte, behalt ich für mich. 1 Apfel und 2 Scheiben irgendwas. Uh, wie schlimm.

Aber es ist eben doch schlimm. Und es wird nicht besser, nur weil ich rational betrachtet, nicht mal den Tabesbedarf einer Katze gedeckt habe.

Wie oberflächlich ich eigentlich bin, ist mir immer wieder ein Rätsel.

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Veröffentlicht von

Patricia

People I know started following me. This is getting too real.

10 Gedanken zu „Zum Abkotzen heute.“

  1. Nicht ‚abfinden‘, sondern damit leben können…
    Jeder ist oberflächlich, ja. Die Frage ist nur, ob man sich letztendlich NUR danach richtet oder ob man sich trotzdem noch mal selber ein Bild macht bzw (wenn es um Personen geht) jemanden genauer kennenlernt. Also nicht von der Oberflächlichkeit beherrschen lassen.

    1. Damit leben können? Für mich klingt das relativ ähnlich. Ich muss an mir arbeiten, sonst ändert sich nichts. Liegt vielleicht an meiner Einstellung. Diesem ständigen: „Wenn du nichts an dir änderst, bist du nichts wert. Wenn du nicht arbeitest, hast du keinen Nutzen. Wenn du keinen Nutzen und keinen Wert hast, wozu bist du dann hier? Dann liebt dich niemand.“ Und gleichzeitig frage ich mich: „Ist das der Sinn der Sache? Dass ich besonders ‚liebenswert‘ erscheine?“. Aber so ist das immer. Fragen über Fragen. Anstatt einer Lösung, finde ich einfach ein neues Problem. Auch gut. :D

  2. Wenn du dich nicht damit abfindest, dann klingt das für mich so, als ob du es unbedingt (zwanghaft?) verändern willst.
    Und wenn du damit lebst, dann versuchst einfach das Beste daraus zu machen (ergibt das Sinn oder kann ich grade meine Gedanken nicht so formulieren, wie ich will?).
    Also so sehe ich das. Vielleicht definiert das aber auch jeder anders.

    Aber man muss doch nicht immer was an sich ändern, um ‚liebenswert‘ zu sein. Außerdem kann man es eh NIE jedem Menschen rechtmachen. Jeder hält andere Eigenschaften für positiv bzw. bemängelt andere Dinge.

  3. Das tue ich tatsächlich. Nun bin ich auch ein zwanghafter Mensch. Man siehe meine Hände-Wasch-Orgien. Auch so ist dieses ständige „mit sich selbst unzufrieden sein“ bestimmt ein Symptom für irgendetwas, das ich habe. – Damit meine ich nur, dass ich nicht abstreiten will, dass ich tatsächlich versuche, zwanghaft ein in meinen Augen besserer Mensch zu werden. Nicht unbedingt um der Liebe willen, vielleicht aus ich-bezogenen Gründen. Um mit mir selbst, wie Kevin meinte, im Reinen zu sein. Um damit leben zu können, wie ich bin.

    Dass man es nicht jedem recht machen kann, stimmt wohl. Das Schwierige ist, es sich selbst recht zu machen, wenn man noch nicht weiß, was das Richtige für einen ist. Und dann identifiziert man sich weitesgehend mit Anderen. Nimmt sich deren Moralvorstellungen zum Vorbild und bastelt. Als wäre es ein Mosaik-Puzzle. Klar, es fließen immer eigene Vorstellungen und Ideale mit ein, aber wirklich wissen, was der ‚Gute Mensch‘ ist, tue ich nicht. Und ich will mich auch nicht so überheblich und dreist hier hinstellen und behaupten, ich wäre nicht von Medien und meinen Mitmenschen beeinflusst und manipuliert worden. Was ich damit sagen wollte: Ich will es nicht den Anderen recht machen, sondern auch mir. Nur weiß ich nicht, was ich eigentlich möchte und orientiere mich deshalb an meiner Umwelt. Auch wenn das offensichtlich nicht so gesund ist, wie manch einer annehmen mag.

  4. Dazu kann ich gar nicht mehr viel sagen.
    Ich glaube, nur die wenigsten Menschen wissen genau, was für sie das richtige ist und noch weniger lassen die Medien oder überhaupt das Umfeld kalt (zum Beispiel die Schönheitsideale oder die ‚guten‘ und ’schlechten‘ Eigenschaften, die die Mehrheit gleich beurteilt).
    Vielleicht kann man das Richtige für sich auch erst später entdecken/finden, wenn man viel ausprobiert hat? :)
    Ansonsten… Ich stimme dir zu bzw. sehe es (überraschenderweise ;)) genauso.

  5. Helfen tut es MIR nicht, aber vielleicht hilft es anderen, dass sie nicht so alleine damit dastehen. Klingt vielleicht egoistisch, aber was kümmern mich andere Leute? Fast 98% der Menschen, die ich kenne, werden irgendwann auch wieder weg sein. Eigentlich sind sie nur Teile kurzer Momente, Erinnerungen (meine Ansicht ;)).
    Wie hieß es so schön? „Die Menschheit geht kaputt.“ oder so ähnlich. Fiel mir grade so ein und passt auch irgendwie. Wir lassen uns so von den Idealen von bspw. den Medien beeinflussen, obwohl wir wissen, dass doch das meiste nur ein Fake ist und die Realität ganz anders aussieht. Aber vielleicht fixieren wir uns auch zu sehr auf andere und wollen so sein wie sie oder uns Dinge von ihnen aneignen, da es oft das einzige Ziel ist, worauf man hinausarbeiten kann. Und indem wir so werden wollen, wie diese ‚Fakes‘ (bestes Beispiel: die computerbearbeiteten Models), machen wir uns kaputt.
    Also eine Art Suche nach dem Sinn, warum man lebt (=um sich zu perfektionieren?)? Weit hergeholt, ja, aber wer weiß.
    Fazit: Wir haben alle keine Ahnung, was wir wollen, also tun wir so und basteln an uns herum, um vielleicht durch Zufall so uns selbst zu finden ;)
    (Vielleicht drehen sich meine Gedanken auch gerade wieder zu sehr und rausche jetzt total am Thema vorbei, wie des öfteren mal…)

    1. Ach, wir sind ja hier nicht bei Jugend Debattiert, also kann das gerne auch mal vom Thema abweichen. Ist ja bei Diskussionen üblich. Ja, mir hilft es nämlich auch selten. Vielleicht ein Gespräch mit einer solchen Person, um sich auszutauschen und verstanden zu fühlen, aber nicht als Erleichterung. So nach dem Motto: „Puh, dem gehts noch schlechter.“ Klappt einfach nicht.

      Dass wir uns der Manipulation bewusst sind.. nun ja. Ich kann der Aussage nur halb zustimmen. Wir sehen nur die Spitze vom Eisberg, die kleinen Manipulationen. Ich kann mir vorstellen, dass da zig Milliarden anderer Dinge vorgehen, derer wir uns einfach nicht bewusst sind – und ganz im Ernst: Wollen wir wirklich wissen, wie fremdbestimmt unser Leben ist? Wollen wir erkennen, dass wir im BB-Haus sitzen ohne es gewollt zu haben?

      Dein Fazit gefällt mir. Wir basteln an uns herum und mal schauen. Vielleicht mögen wir ja das Endergebnis. Da bleibt nur übrig, sich zu fragen, was passiert, wenn alle Teile ausranchiert gehören und wir uns immer noch nicht gefunden haben. Denn so einfach ein paar Ersatzteile zu finden, ein neues Herz, ein neuer Kopf, ist das sicher nicht.

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