#12 scholars dissent, or so i’ve been told.

In den letzten Monaten wurde ich irgendwie.. kondensierter. Ich hinterfrage meine Aussagen in ihrer Länge und Inhaltsdichte. Wie kompakt kann ich sagen, dass- und gleichzeitig die ggf. notwendige Wichtigkeit übermitteln?

Mir fehlt die Geduld mit mir selbst. (Und Anderen.)

Sobald man alles Unnötige vom Tisch räumt, sitzt man vor einer leeren Platte. Und beginnt, zu hinterfragen, wieso da überhaupt ein Tisch steht. Um dann die Notwendigkeit des Tischs zu rechtfertigen, beginnt man, ihn vollzustellen.

Um dann alles Unnötige vom Tisch zu räumen, versteht sich.

 

Advertisements

#10

sustainable /səˈsteɪ.nə.bəl/

  • capable of being supported or upheld, as by having its weight borne from below.
  • pertaining to a system that maintains its own viability by using techniques that allow for continual reuse: sustainable agriculture. Aquaculture is a sustainable alternative to overfishing.
  • able to be maintained or kept going, as an action or process: a sustainable negotiation between the two countries.

tragfähig // nachhaltig // zukunftsfähig // tragbar // aufrechtzuerhalten

#9 it takes aquired minds-

Ich befinde mich derzeit in meinem dritten Praktikum. Vermutlich auch das Praktikum, vor dem ich mich am meisten fürchte, denn es findet im psychiatrischen Bereich statt.

Darum soll es hier aber gar nicht gehen; ich möchte nur denjenigen, die mir in der Vergangenheit Fragen zu therapeutischen Behandlungen gestellt haben, ab jetzt die Möglichkeit geben, mir per E-Mail (oder hier in den Kommentaren) erneut Fragen zukommen zu lassen. Diesmal sitze ich direkt an der Quelle und kann von der anderen Seite aus antworten. Davor habe ich mich häufig mit „Sorry, kein Plan,“ rausgeredet. ;)

Wort der Warnung: Natürlich werden sich meine Antworten nur auf die Erfahrungen in der Einrichtung beziehen und sind keineswegs der Maßstab in ganz Deutschland.

Mir geht es dabei im Vordergrund vor allem darum, dass ich in der Vergangenheit meine weniger positiven Erfahrungen über die ambulante Versorgung geteilt habe und nicht möchte, dass irgendjemand sich nicht die Unterstützung, die er verdient hat, holt, weil er befürchtet, schlechte Erfahrungen zu machen.

Zur Einrichtung, in der ich bin, muss ich aber anmerken: Sie ist teil-stationär, das heißt, die Patienten sind von 7 bis 15 Uhr bei uns; es gibt Gruppen- und Einzeltherapien bei Sozialberatern, Psychotherapeuten, Ärzten, Angebote durch Ergo- und Physiotherapie, PMR, Autogenes Training, Handwerk, Belastungserprobung (z.B. Tagesauflüge) und so weiter. Und diese Struktur entspricht natürlich nicht dem ambulanten Angebot.